Serienstreuung bei PC-Hardware: Core i7-4790K und MSI GTX 970 in Print-Dauertests
PC-Hardware unterliegt technologisch bedingt einer Serienstreuung: Mal kann man eine CPU erwischen, die 5,0 GHz mitmacht, mal eine, die bei 4,5 GHz an ihre Grenzen tritt - selbiges Spiel bei Arbeitsspeicher und Grafikkarten. PC Games Hardware hatte die Möglichkeit, mehrere Modelle des Core i7-4790K und der MSI GTX 970 in Printheften auf den Prüfstand zu stellen.
Normalerweise ist es nahezu unmöglich, die Serienstreuung von PC-Hardware zu testen. Als Privatanwender kann man sich in der Regel schlichtweg nicht leisten, größere Stückzahlen des gleichen Produkts zu testen. Selbst als Redaktion innerhalb der Fachpresse ist es äußerst schwierig, mehrere Testmuster für einen entsprechenden Test zu erhalten. Gewisse Kontingente im Einzelhandel zu erlangen, wäre hingegen spätestens bei aktueller High-End-Hardware der sprichwörtliche wirtschaftliche Selbstmord.
Innerhalb der Dauertests für die Print-Produktion konnte PC Games Hardware immerhin vier Core i7-4790K des gleichen Batches (PCGH-Ausgabe 11/2014) sowie vier MSI Geforce GTX 970 Gaming 4G (PCGH-Ausgabe 01/2015, ab dem 03. Dezember im Handel) testen – weitere Dauertests befinden sich bereits in Planung. Zwar sind vier Exemplare immer noch nicht das, was für einen wirklich ausführlichen Vergleich nötig wäre, allerdings zeigt sich schon so ein deutliches Bild.
Obwohl die vier Core i7-4790K der gleichen Batch entstammen, waren die Unterschiede bei der "Qualität" wie Tag und Nacht: Während Raff den Cinebench R11.5 mit 4,8 GHz bei 1,24 Volt Kernspannung durchführen konnte, benötigte Phil über 1,45 Volt – selbst mit einer guten Kühlung ist das ein Grenzwert für den Alltag, für absolute Stabilität wäre sogar noch mehr vonnöten. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim Dauertest der vier GTX 970 von MSI in PCGH 01/2015, eines der Coverthemen. Interessanterweise konnte damit nicht nur bestätigt werden, dass das zur Ausgabe 12/2014 getestete Muster, das vom Hersteller stammte, keine besondere Selektion erfahren hatte. Es gab auch bei allen Karten messbare Unterschiede bedingt durch die GPU-Qualität. So schwankte der Boost-Takt bei den Karten in Crysis 3 zwischen 1.304 und 1.367 MHz, das sind knapp 5 Prozent Unterschied. In Risen 3 konnte die vom Newsschreiber getestete Karte bei niedrigster Spannung sogar am höchsten boosten und zeigte sich dementsprechend sehr OC-freudig. Auch bei den gemessenen PWN und RPM gab es deutliche Abweichungen.

Pcgh hatte mal nen Artikel verfasst wo mann ne Anleitung bekommen hat zum tweaken des Maxwell BIOS. Weiß einer in welcher Ausgabe das War ?
Was ich damit sagen will, mit der Angabe "stock" kommt man bei Vergleichen nicht aus, eine genaue Spannungsangabe + Takt ist schon eher was.