Exynos 2200: Samsung zeigt SoC mit RDNA 2 und Raytracing
Der Exynos 2200 stellt einen der Neuzugänge in Samsungs SoC-Aufgebot dar und wartet mit einer GPU auf Basis von AMDs RDNA-2-Architektur auf. Die trägt den Namen Xclipse und ermöglicht künftig Hardware-Raytracing sowie VRS auf Smartphones.
Samsung hat via Pressemitteilung den Exynos 2200 vorgestellt. Der mobile SoC stellt mit seiner Xclipse-GPU eines der Ergebnisse der Zusammenarbeit mit AMD, die ihre RDNA-2-Architektur zur Verfügung stellen und im gleichen Atemzug unter anderem auch Hardware-beschleunigtes Raytracing für angedachte Smartphones mitliefern.
Das von Samsung gezeigte Gesamtpaket in Form des Exynos 2200 setzt sich am Ende hinsichtlich der Grundkomponenten durch genannte Xclipse-GPU, aktuellen ARMv9 CPU-Kernen sowie einer verbesserten Neural Processing Unit (NPU) zusammen und läuft in der 4-nm-Fertigung vom Band, bei der auf EUV-Lithografie gesetzt wird.
Hinsichtlich der genauen technischen Ausgestaltung der Xclipse-GPU, die übrigens die genauere Bezeichnung Xclipse 920 trägt, geht Samsung nicht in Detail. Stattdessen werden vor allem die Features Hardware-Raytracing und Variable Rate Shading (VRS) sowie als Randnotiz einem fortschrittlicheren multi-IP governor (AMIGO) für allgemeine Verbesserung in Sachen Performance und Effizienz beworben. Zudem erklärt man die Namensherkunft. So stehe das "X" repräsentativ für Exynos, während sich der Rest vom englischen Wort "eclipse" ableitet, welches wiederum metaphorisch für das durch den Exynos 2200 "hervorgerufene Ende der alten Ära des Mobile-Gaming" stehe.
Etwas ausführlicher wird es bei den ARMv9-Rechenkernen. Hier wird auf eine Octacore-Konstellation in Form einer Tri-Cluster-Struktur gesetzt, die sich wiederum aus einem einzelnen ARM Cortex-X2, drei Performance-Kernen in Form von Cortex-A710 sowie vier stromsparenden Cortex-A510-Rechenkernen zusammensetzt. Die neue NPU verdoppelt derweil ihre Performance gegenüber vorangegangenen Iterationen und ermöglicht nun mehr parallele Berechnung und bringt Support für FP16-, INT8- und INT16-Kalkulationen mit sich.
Bei der Konnektivität setzt Samsung auf ein 3GPP Release 16 5G-Modem mit Unterstützung für die sub-6GHz und mmWave Frequenzbänder. Am Ende sollen Geschwindigkeiten bis 10Gbps in der Spitze erzielt werden können, was auf den Einsatz von EN-DC zurückzuführen ist. Bei der Sicherheit gibt es unter anderem ein Integrated Secure Element (iSE) zu Speicherung von kryptografischen Schlüssen sowie als Root of Trust (RoT).
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Zuletzt hat Samsung auch an der Architektur des Image Signal Processor (ISP) geschraubt und dahingehend überarbeitet, auch die aktuellsten Kamera-Sensoren zu unterstützen. Bis zu 200 Megapixel werden hier als Auflösung genannt. Derweil können im Single-Camera-Modus Aufnahmen bis zu 108 MP bei 30 Bildern pro Sekunde erfolgen. Im Dual-Camera-Modus nennt Samsung derweil eine Konstellation aus 64+36 Megapixel. Bei der Medienwiedergabe werden derweil Auflösungen bis 8K unterstützt. Videos werden mit bis zu 4K bei 240 Fps oder 8K mit 60 Fps dekodiert und bis zu 4K mit 120 Fps sowie 8K mit 30 Fps enkodiert. Mit an Bord ist ebenso ein stromsparender AV1-Decoder. Was Displays betrifft, nennt Samsung hier HDR10+ und Bildwiederholraten bis 144 Hz.
Quelle: Samsung
Samsung Exynos 2200 (1)
[PLUS] Leistungs-Index CPU und GPU, Ryzen 7 4700U und Core i7-1165G7 im Vergleich
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Gesehen habe ich noch garnichts. Können mal gespannt sein aber am Ende treten die nicht gegen SD888 an sonder gegen Gen8.
Das wird schwierig und hier sollen Sie mal "zeigen".
Na also, geht doch ...
MfG Föhn.