Elektronik: Ein Reparaturindex würde das Kaufverhalten stark beeinflussen
Aktuell laufen auf Bestrebungen in der Europäischen Union und beim Deutschen Gesetzgeber, elektronische Produkte nachhaltiger zu machen. Kunden würden, so eine Umfrage, einen Reparaturindex mehrheitlich begrüßen und haben auch klare Vorstellungen davon, was Produkte für gute Noten leisten sollten.
Es gibt derzeit Bemühungen, bei Elektrogeräten die Nachhaltigkeit zu verbessern, indem Verbraucher ein "Recht auf Reparatur" bekommen. Der Slogan ist griffig, doch die Pläne sollen und müssen tiefer greifen, sodass Elektrogeräte weniger einer, ob geplanten oder nicht, Obsoleszenz unterliegen. Während einige Stimmen bis März auf erste Ergebnisse seitens des Gesetzgebers hoffen und die Industrie davor warnt, dass Gerätewartung und Ersatzteile auf die Ökobilanz drücken, hat die Verbraucherzentrale die Kunden gefragt, was sie von einem Reparaturindex halten, ähnlich wie es das Energie-Label gibt.
Große Zustimmung für einen Reparaturindex
Das Ergebnis diese Umfrage ist deutlich: Müssten Hersteller einen Reparaturindex auf ihren Geräten angeben, würde dies durchaus das Kaufverhalten der Kunden beeinflussen - logischerweise zugunsten von Geräten, die einen guten Indexwert erreichen. Die Umfrage unter 1.000 Personen ergab, dass 44 Prozent "sehr wahrscheinlich" beeinflussen lassen und 28 Prozent "eher wahrscheinlich". Letzteres dürfte die Gruppe sein, die auch Geräte mit schlechterem Index kaufen würden, wenn sie es denn benötigen oder wollen. Damit ergibt sich eine deutliche Mehrheit derer, die diese Angabe als nützlich empfinden. Oder anders ausgedrückt: Nur 18 Prozent hielten es für "eher unwahrscheinlich", dass sie der Index beeinflusst und nur 8 Prozent "sehr unwahrscheinlich".
Kunden erwarten auch nachhaltige Produktdesigns
Die Umfrage ging derweil noch einen Schritt weiter: Man ließ die Befragten definieren, was sie von einem sehr guten Reparaturindex erwarten würden. Mit 90 Prozent auf Platz 1 ist die Aussage, dass Ersatzteile lange verfügbar sein müssen; mit 89 Prozent auf Platz 2 ist eine konstruktiv berücksichtige lange Nutzungszeit des Gerätes und wenig überraschend auf Platz 3 mit 87 Prozent, dass im Falles eines Defektes das Gerät möglichst einfach zu reparieren ist. Dazu wünschten sich 77 Prozent eine Dokumentation seitens des Herstellers.
Quelle: VZBV
Elektronik: Ein Reparaturindex würde das Kaufverhalten stark beeinflussen (2)
"Die Regierung muss ihre Versprechen einhalten und zügig die Weichen für haltbare und reparierbare Produkte stellen", sagt Elke Salzmann, Referentin Ressourcenschutz des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen. "Ohne Informationen über Reparaturkosten und Haltbarkeit können sich Verbraucherinnen und Verbraucher schwer für die nachhaltige Option entscheiden."
Das Ziel der EU-Ökodesign-Richtlinie sollte dabei aber nicht nur den Kunden ein Recht auf Reparatur und Austausch von Verschleißmaterialien wie Akkus zusprechen, sondern von vornherein Designs unterbinden, die letztlich in erster Linie dem marktwirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen zugrunde liegen. Den Druck auf Unternehmen könnte man über die Verbraucher erhöhen, die, wie die Umfrage zeigt, mit einem Index ihr Kaufverhalten mehrheitlich anpassen würden.
Quelle: VZBV

Die RAMS sind im 1. Sockel festgelötet.
Allerdings scheinen sie nicht oft auszufallen, jedenfalls hatte ich nicht so viele auf dem Werkstattisch.
Es braucht bei sowas eigentlich immer eine unabhängige Meta die sich einig ist, also z.b. die PCGH, CB, HW-Lux ect ect ob ein Produkt kacke ist oder nicht.
Das Prüfen einer Organisation zu überlassen, nunja es gibt genug Beispiele wo dies nicht funktoniert hat.
Ot:
Geplante Obsoleszenz gibt es in DE, Apple und so zimlich alle Modeketten verwenden psychologsche Obsoleszenz, sprich die Produkte funktonieren noch sind aber "out".
Es gibt zwar bei den meisten Bauteilen eine erwartete Lebensdauer (Schalter z.b.), die kann aber variieren. Dies sind zum Teil ehrliche Werte, Drucker sind nicht ehrlich wohlgemerkt
Für den jetzigen Verwendungszweck reicht es sicher noch.
Man muß den Müllberg nicht wissentlich erhöhen.
Gerade bei Laptops ist z.B. das Mainboard nicht mehr verwertbar, da es an die Gehäuseform angepaßt ist.
Ich könnte mir auch einen 27 Zoll Gaming Monitor mit 144Hz Bildwiederholrate, Freesync und anderen Gimmics hier hinstellen - aber wozu?
Ich spiele keine neueren Spiele, wo ich das brauchen könnte.
Also bleibt es beim 8 Jahre alten 22-Zöller bis der endgültig aufgibt.
Ich könnte mir auch locker eine 7.1-AV-Anlage leisten.
Wozu?
Mein altes, handgeschitztes Silizium von Panasonic tut immer noch seinen dienst mit 2x12W Sinus.
Dabei bleibt es bis zum Ableben der Anlage.
Für den jetzigen Verwendungszweck reicht es sicher noch.
Man muß den Müllberg nicht wissentlich erhöhen.
Gerade bei Laptops ist z.B. das Mainboard nicht mehr verwertbar, da es an die Gehäuseform angepaßt ist.
Ich könnte mir auch einen 27 Zoll Gaming Monitor mit 144Hz Bildwiederholrate, Freesync und anderen Gimmics hier hinstellen - aber wozu?
Ich spiele keine neueren Spiele, wo ich das brauchen könnte.
Also bleibt es beim 8 Jahre alten 22-Zöller bis der endgültig aufgibt.
Ich könnte mir auch locker eine 7.1-AV-Anlage leisten.
Wozu?
Mein altes, handgeschitztes Silizium von Panasonic tut immer noch seinen dienst mit 2x12W Sinus.
Dabei bleibt es bis zum Ableben der Anlage.