Amiga 500 kehrt als The A500 Mini zurück: Preis, Release und Spieleliste [Update: Vorbestellungen]
Zum The A500 wurden Preis, Release-Zeitraum und Spieleliste veröffentlicht. Damit wird das Projekt konkret, nachdem es bereits 2021 hätte auf den Markt kommen sollen. Der Markenname Amiga von Commodore wird vermieden.
Update vom 19.08.2021
Die Vorbestellungen für den The A500 Mini laufen. Unter anderem bei Amazon in Deutschland kann der "Amiga-Emulator" geordert werden. Es sind 130 Euro fällig - dafür bekommt man den Korpus, eine Maus, ein Gamepad USB-Typ-C-Kabel für die Stromversorgung und ein HDMI-Kabel zum Anschluss an den Monitor/Fernseher. Weitere Details finden Sie in der Originalmeldung.
Original-Artikel vom 10.08.2021
Es war lange still um das Amiga-500-Miniprojekt. Im Herbst 2020 hatte Retro Games Ltd. angekündigt, dass das System 2021 in den Handel kommen soll. Das klappt nicht ganz: "Anfang 2022" ist nun der neue Starttermin. Die Verzögerung wird aber auch mit ein paar netten Appetitanregern garniert, denn es gibt erste Informationen zu den technischen Daten und zu den Spielen.
Das System heißt The A500 Mini. Als A500 und A1200 wurden schon in den Achtzigern die beiden Einsteigermodelle bezeichnet, die als Heimcomputer die Welt eroberten; der Kenner weiß, dass es weitere Modelle wie den A1000 und den A2000 gab. Der A500 traf dabei am ehesten das Fenster aus Leistung und Preis für den Heimgebrauch, was der Verbreitung zuträglich war und mit einer breiten Nutzerbasis kommen auch automatisch die Spiele. Wer möchte, kann sich über die Historie des Amiga in der Wikipedia die Grundlagen aneignen. Auffällig ist, dass man auf den Einsatz der Marke Amiga verzichtet, ähnlich wie beim The C64. Dahinter könnte das Thema Markenrechte stehen, die heute bei Polabe Holding N.V. liegen und an Individual Computers lizenziert sind.
Der A500 Mini wird mit einer authentischen Maus und einem Controller, der an den des Amiga CD32 angelehnt ist, ausgestattet sein. Auch eine Tastatur mit USB-Anschluss gehört zum Programm sowie 25 Spiele ab Werk. Weitere Spiele können per Side Loading über USB geladen werden. Dazu gibt es WHD-Load -Support. Um modernen Ansprüchen gerecht zu werden, ist eine Speicher- und Weitermachen-Funktion vorhanden und es gibt neben 50- und 60-Hertz-Unterstützung diverse Bildschirmoptionen bis hin zu einem CRT-Filter. Leider ging man nicht zur Realisierung ins Detail. Das Original verwendete als Herz den legendären Motorola 68000 mit ~7 MHz und die namensgebenden 512 KiB Speicher. Der 2x 8-Bit-PCM-Kanal-Ton kam von einem Chip des damals zu Commodore gehörenden Anbieters MOS Technologie. Über den Hinweis zu WHD-Load ist aber klar, dass Emulation verwendet wird.
Bisher bestätigte Spiele für den A500 Mini
- Alien Breed 3D
- Another World
- ATR: All Terrain Racing
- Battle Chess
- Cadaver
- Kick Off 2
- Pinball Dreams
- Simon The Sorcerer
- Speedball 2: Brutal Deluxe
- The Chaos Engine
- Worms: The Director's Cut
- Zool: Ninja Of The 'nth Dimension
Der Amiga 500 Mini wird für 140 US-Dollar, 120 britische Pfund oder 130 Euro in den Handel kommen. Dazu braucht man logischerweise ein Anzeigegerät und wer es besonders nostalgisch will, einen Joystick vom Typ Competition Pro. Die werden heute noch mit USB-Anschluss produziert.

Oder ein Megadrive oder Mastersystem-Pad - die laufen auch am Amiga und finde ich auch nicht schlecht.
Wo gibt es den Amiga digital Videokonvertwr überhaupt?
Von den Competition Pro Remake kenne ich min. drei verschiede Versionen inc. Qualitäten.
Es gab ~5 Jahre vor dem C64mini schon mal ein Nachbau welcher ganz gut ist.
Auch der bei C64maxi beiliegt sollgut sein.
ABER der von C64mini ist einfach nur übel.
Über den Hinweis zu WHD-Load ist aber klar, dass Emulation verwendet wird.
Oder ein Megadrive oder Mastersystem-Pad - die laufen auch am Amiga und finde ich auch nicht schlecht.
Von den Competition Pro Remake kenne ich min. drei verschiede Versionen inc. Qualitäten.
Es gab ~5 Jahre vor dem C64mini schon mal ein Nachbau welcher ganz gut ist.
Auch der bei C64maxi beiliegt sollgut sein.
ABER der von C64mini ist einfach nur übel.
Oder ein Megadrive oder Mastersystem-Pad - die laufen auch am Amiga und finde ich auch nicht schlecht.