Ultrakurzdistanz-Beamer von LG produziert 4K-Bild mit 100 Zoll auf 10 cm Entfernung

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Ultrakurzdistanz-Beamer von LG produziert 4K-Bild mit 100 Zoll auf 10cm Entfernung (1)
Quelle: LG

LG hat einen neuen Ultrakurzdistanz-Beamer vorgestellt, der ein 4K-Bild ausgibt und eine Bilddiagonale von 100 Zoll (2,54 Meter) bei einer Entfernung von 10 Zentimetern zur Wand erzeugen kann. Das High-End-Gerät hat allerdings auch einen stolzen Preis.

Wer insbesondere in Zeiten der Pandemie ein eigenes Heimkino im Wohnzimmer aufbauen möchte, benötigt über kurz oder lang entweder einen sehr großen Fernseher - oder alternativ einen Beamer. Der Vorteil eines Beamers besteht meist darin, dass er im Verhältnis zur möglichen Bildgröße weitaus günstiger zu haben ist als ein Fernseher mit derselben Diagonale. Allerdings brauchen Beamer einiges an Platz. Wer sich stattdessen für einen Ultrakurzdistanz-Beamer entscheidet, kann auch in kleinen Räumen ein tolles Bild erzeugen - und hier kommt LGs neues Modell HU915QE ins Spiel, ein Gerät, das 4K-Qualität in Großformat ausgeben kann.

Mit der entsprechenden Leinwand ist selbst Tageslicht kein Problem

Das Besondere an dem HU915QE ist neben der 4K-Auflösung die Distanz zur Wand, mit der Nutzer ihn aufstellen können, damit er ein Bild von 100 Zoll (2,54 m) erzeugt. Diese liegt nämlich bei nur knapp 10 Zentimeter. Vergleichbare Beamer benötigen oft mindestens 25 Zentimeter Abstand zur Wand für eine ähnliche Bildgröße. Das LG-Modell kann sogar mit einer Ambient-Light-Rejection-Leinwand kombiniert werden, um im Abstand von gut 18 Zentimetern ein 120-Zoll-Bild mit besonders gutem Kontrast abzubilden, sodass selbst Tageslicht die Bildqualität nicht negativ beeinträchtigt.

Der LG HU915QE ist außerdem mit WebOS ausgestattet, sodass Nutzer unter anderem auf Apps für Netflix und andere Streaming-Dienste zurückgreifen können. Der Beamer unterstützt darüber hinaus auch Apple AirPlay 2 und verfügt über zwei USB-Anschlüsse sowie drei HDMI eARC-Ports. Integrierte 2.2-Speaker mit 40 Watt sorgen für Ton, wenn keine separate Musikanlage vorhanden ist.

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LG will den Beamer noch in der ersten Jahreshälfte 2022 in Europa, Nordamerika, Asien, Lateinamerika und dem Mittleren Osten auf den Markt bringen. Ein Preis steht offiziell noch nicht fest, allerdings listen erste Händler das Modell für Vorbesteller mit rund 6.000 US-Dollar (ca. 5.650 Euro).

Quelle: via The Verge

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Maasl Freizeitschrauber(in)
        Zitat von nibi030
        ich denke er meint den Staub in der Optik.... und den bekommt man da nicht so einfach raus.

        Ansonsten:

        Was bei den Dingern immer unterschlagen wird, sofern man ein vernünftiges Bild will, die Leinwände die auch wirklich gut sind, liegen zwischen 1000 und 2500€.

        Für 2500€ bekommt man aber problemlos schon nen 77er OLED oder nen noch größeren QLED.

        Diese Kurzdistanzbeamer sind ja alle nett... aber mir wäre das Bild mit 100 Zoll viel zu klein für die Kosten. Dann würde ich schon eher zu nem nativen 4k Beamer von Sony greifen und zur 130" Leinwand.

        Hatte Lange Zeit nen Epson EH-TW 9200, der musste mindestens einmal im Jahr vom Staub in der Optik befreit werden. Das hat sich wohl deutlich gebessert was man so liest... aber mein Beamer musste nem OLED weichen und zwei Geräte will ich nicht mehr. Mal abgesehen davon, fangen auch hier die brauchbaren Rollleinwände jenseits der 1000€ erst an.
        Er ist ja bis 120 Zoll zugelassen und bei 3700 Lumen, sollte noch deutlich mehr drin sein als 120 Zoll. Ob er das vom Winkel unterstützen würde, ist halt die Frage, oder ob das Bild dann zu weit nach oben wandert. Größte Problem ist es wohl eine geeignete Leinwand zu finden. Zu teuer wäre er mir allerdings auch. Ich denke mal, da wäre der The Premiere LSP9T von Samsung deutlich besser. Der ist zwar schon etwas am Markt, hat aber Atemberaubend gute Farben. Der kotstet von urpsrpünglich um die 6000 je nach Händler mittlerweile nur noch um die 4000. Denke mal nicht, dass der hier besser ist.
      • Von Maasl Freizeitschrauber(in)
        Zitat von nibi030
        ich denke er meint den Staub in der Optik.... und den bekommt man da nicht so einfach raus.

        Ansonsten:

        Was bei den Dingern immer unterschlagen wird, sofern man ein vernünftiges Bild will, die Leinwände die auch wirklich gut sind, liegen zwischen 1000 und 2500€.

        Für 2500€ bekommt man aber problemlos schon nen 77er OLED oder nen noch größeren QLED.

        Diese Kurzdistanzbeamer sind ja alle nett... aber mir wäre das Bild mit 100 Zoll viel zu klein für die Kosten. Dann würde ich schon eher zu nem nativen 4k Beamer von Sony greifen und zur 130" Leinwand.

        Hatte Lange Zeit nen Epson EH-TW 9200, der musste mindestens einmal im Jahr vom Staub in der Optik befreit werden. Das hat sich wohl deutlich gebessert was man so liest... aber mein Beamer musste nem OLED weichen und zwei Geräte will ich nicht mehr. Mal abgesehen davon, fangen auch hier die brauchbaren Rollleinwände jenseits der 1000€ erst an.
        Er ist ja bis 120 Zoll zugelassen und bei 3700 Lumen, sollte noch deutlich mehr drin sein als 120 Zoll. Ob er das vom Winkel unterstützen würde, ist halt die Frage, oder ob das Bild dann zu weit nach oben wandert. Größte Problem ist es wohl eine geeignete Leinwand zu finden. Zu teuer wäre er mir allerdings auch. Ich denke mal, da wäre der The Premiere LSP9T von Samsung deutlich besser. Der ist zwar schon etwas am Markt, hat aber Atemberaubend gute Farben. Der kotstet von urpsrpünglich um die 6000 je nach Händler mittlerweile nur noch um die 4000. Denke mal nicht, dass der hier besser ist.
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        Für Kurzdistanz beamer muss man aber auch ausgerüstet sein. und das system umstellen. Also bleibt es ja auch nicht bei dem Preis. vor allem wenn man zuvor schon 10-15m HDMI Kabel gekauft hat das ist normalerweise dann auch schon Lichtleiterkabel und das Kostet mit ner vernünftigen Schirmung und 48GiB gerne mal 300€+
        Und die Leinwand muss vor allem passen. Ne Umstellung kostet im Speziellen unter umständen am Ende mehr als ein Neueinstieg

        Man kann bei Tage und Tageslicht mit einem Beamer nahezu ein Bild wie ein TV haben.
        Allerdings benötigt man dann auch ne Kontrastleinwand und zwar ne gute wie z.B VNX, aber die Kostet schnell mal 2000€ Und einen Kontraststarken Beamer. Und das wird Teurer, 1000-1500€ für den Beamer sollte man aller wenigstens einplanen lieber mehr. Der recht günstige Vivitek 1188H im Eco Modus bei 100-120" war ein ganz guter Einstieg für viele und ca. 1200€. Wie auch bei mir.
        Aber wer guckt schon bei Tageslicht TV o.ä^^

        Schade das der Optoma UHZ4000 kein UHD bekommen hat dann wäre der ne nette Option

        Wir haben einen 40" Samsung UE6070 der ist ja nun schon 6 Jahre alt. Aber noch größer würde nicht nur Kake aussehen wenn er da hängt und die Wand bedeckt nein schon 55" nerven mich massiv nach 2 Filmen auch bei 4-5m Distanz
      • Von Kelemvor Software-Overclocker(in)
        Na dann wärs ja Zeit für einen Test gegen die 2 seit Jahren erhältlichen Xiaomi und Wemax.
        Wobei zumindest von Xiaomi einer mit nativen 4k arbeiten soll.

        Bei 1200-1700€ muss LG aber mächtig eins draufsetzen.
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      • Von ni-bi BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Schori
        Einen TV muss man ja auch regelmäßig abstauben. Beim Beamer ist die Fläche allerdings viel kleiner und könnte bei nicht Gebrauch abgedeckt werden.
        ich denke er meint den Staub in der Optik.... und den bekommt man da nicht so einfach raus.

        Ansonsten:

        Was bei den Dingern immer unterschlagen wird, sofern man ein vernünftiges Bild will, die Leinwände die auch wirklich gut sind, liegen zwischen 1000 und 2500€.

        Für 2500€ bekommt man aber problemlos schon nen 77er OLED oder nen noch größeren QLED.

        Diese Kurzdistanzbeamer sind ja alle nett... aber mir wäre das Bild mit 100 Zoll viel zu klein für die Kosten. Dann würde ich schon eher zu nem nativen 4k Beamer von Sony greifen und zur 130" Leinwand.

        Hatte Lange Zeit nen Epson EH-TW 9200, der musste mindestens einmal im Jahr vom Staub in der Optik befreit werden. Das hat sich wohl deutlich gebessert was man so liest... aber mein Beamer musste nem OLED weichen und zwei Geräte will ich nicht mehr. Mal abgesehen davon, fangen auch hier die brauchbaren Rollleinwände jenseits der 1000€ erst an.
      • Von Ganjafield BIOS-Overclocker(in)
        Habe jahrelang aus Preis Gründen einen Beamer für Alles benutzt und bin sehr froh jetzt wieder beim Fernseher zu sein, auch wenn es nur ein günstiger 70 Zoll ist. Sobald Licht im Zimmer existiert nimmt die Bildqualität doch deutlich ab. Außerdem macht ein Fernseher kein Lüftergeräusch und immer größere Fernseher gibt es immer günstiger. Der größte Vorteil eines Beamers ist natürlich das Gewicht im Verhältniss zum Fernseher.
        Dieses Modell kostet über 5000,- EUR???
        Eine Alternative wäre ein Fernseher mit Diagonale 86 Zoll / 218cm für 1600,- EUR. Wer da immer noch ein größeres Bild braucht muss wohl zum Beamer greifen aber es ist schon heftig wie groß mittlerweile bezahlbare Fernseher geworden sind.
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