USB 4.0: Intel bereitet Support durch den Linux-Kernel vor
Die Open-Source-Entwickler bereiten aktuell den Support von USB 4.0 für die Integration in den Linux Kernel vor. Passende Neuerungen wurden erspäht. Wann der neue Code letztlich ergänzt wird, ist aber noch offen. Zunächst steht erst einmal die Begutachtung an. Ist die positiv, könnte die Implementierung bereits mit dem Linux-Kernel 5.5 erfolgen.
Der Launch von USB 4.0 nähert sich langsam aber sicher. Der neue Standard verspricht unter anderem Geschwindigkeiten bis 40 Gbit pro Sekunde. Bei Intel bringt man schon einmal die nötige Software in Stellung, damit der Start glatt über die Bühne geht.
So hat die Webseite phoronix.com einmal mehr in den Open-Source-Einreichungen der Entwickler herumgestöbert und dabei die aktuellen Arbeiten von Intel-Open-Source-Programmieren aufgespürt. Die werkelten jüngst an einem Patch zur Unterstützung von USB 4.0 über den Linux Kernel. Da Thunderbolt 3 die Basis des neuen Standards darstellt, kann hier einiges an Code wiedergenutzt werden. Die Arbeiten der Entwickler werden so vereinfacht. Insgesamt wurden bislang 22 Patches eingereicht. Die umfassen unter 4.000 Zeilen an neuem Code.
Die aktuellen Neurungen befinden sich in der Phase des Pull-Request. Das Feature ist somit eigentlich fertiggestellt. Nun erfolgt im Grunde genommen nur noch die Sichtung. Gibt es bei der keine Änderungsvorschläge, -wünsche oder andere Auffälligkeiten, können alter und neuer Code zusammengeführt werden. Spekuliert wird deshalb darüber, dass die USB 4.0-Unterstützung bereits in Version 5.5 des Linux-Kernel Einzug halten könnte.
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Abseits der höheren Geschwindigkeit von USB 4.0, wird etwa auch das Displayport-Tunneling unterstützt. Ferner ist auch die Weitergabe von PCI-Express-Daten möglich. Im Gegensatz zu Thunderbolt 3 handelt es sich allerdings um ein optionales Feature. Abwärtskompatibilität wird derweil geboten. Da jedoch ausschließlich auf das USB Typ-C-Interface gesetzt wird, braucht es hier passende Kabel beziehungsweise Adapter.
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Teilweise wird ja auch behauptet, USB4 würde automatisch auch immer TBT3 unterstützen.
Welchen Vorteil sollte TBT3 für den normalen Nutzer eigentlich haben?