Framework Desktop mit AMD Strix Halo: iFixit zerlegt den PC
Den jüngst vorgestellten Framework Desktop-PC mit AMDs neuer Ryzen AI Max(+) 300-Reihe ("Strix Halo") hat sich iFixit genauer angesehen und auseinandergenommen.
Der sonst für modulare Notebooks bekannte Hersteller Framework hat kürzlich seinen ersten Desktop-PC vorgestellt und dazugehörige Mainboards, die mit AMDs vielversprechenden "Strix Halo"-APUs aus der Ryzen AI Max(+) 300-Reihe daherkommen. Die auf Hardware-Demontage spezialisierten Reparatur-Experten von iFixit hatten bereits die Gelegenheit, sich den kleinen Rechner genauer anzusehen und haben ihn anlässlich dessen in einem Video auf YouTube zerlegt.
Demnach lässt sich der Framework Desktop erwartungsgemäß insgesamt sehr einfach auseinandernehmen und setzt größtenteils auf Philips-Schrauben sowie ein paar Sternkopfschrauben, die sich mit dem mitgelieferten Schraubendreher mit Doppelkopfbit drehen lassen. Frontpanel und das obere Panel lassen sich auch werkzeuglos nur per Hand losschrauben, wobei das Frontpanel ebenfalls modular ist und aus gestalterischen Kacheln besteht.
Framework Desktop mit "Strix Halo": Verlöteter RAM bringt 50 Prozent mehr Leistung
Über die darunter befindlichen Anschlussmodule lassen sich auch die Front-Anschlüsse frei bestimmen. Die Mainboard-Schrauben sollen dank des Gehäusedesigns trotz kleiner Größe leicht erreichbar und zu lösen sein, ebenso wie der ATX-Stromstecker des 400-Watt-Netzteils. Das Mainboard verfügt über zwei 2280-Slots ür M.2-SSDs und einen 2230-Platz etwa für WLAN-Module.
Unterdessen ist der verwendete LPDDR5x-RAM mit je nach Konfiguration bis zu 128 GiByte direkt verlötet und somit nicht austauschbar. Das ist zwar eine große Einschränkung und untypisch für Framework, gegenüber dem ursprünglichen Plan des Herstellers für CAMM2-Module soll es jedoch dadurch gut 50 Prozent mehr Leistung geben. Das ist vor allem auch für KI-Anwendungen sowie die integrierte Grafikeinheit der APU ohne eigenen Speicher wichtig, die darauf ebenso wie die CPU zugreift. Da es sich noch um ein Vorserienmodell handelt, gibt es noch nicht die übliche Bewertungspunktzahl zur Reparierbarkeit von iFixit, die mit dem finalen Produkt aber noch nachgereicht werden soll.
Quelle: via Golem
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Ich verstehe den Teil des Kommentars nicht, klingt nach persönlicher Betroffenheit, aber warum? Jeder kann sich doch kaufen, was er will und für die »echten« Gamer bleiben auch noch genug Grafikkarten übrig.
So fühlt sich das hier halt an, APUs in diesem Stil, also Chips bei denen der GPU Anteil den wesentlich größeren Teil der Fläche einnnimmt produziert AMD seitdem sie die PS4 beliefern, aslo 2013. Mit hunderten Millionen von Konsolenchips die AMD an Sony und MIcrosoft geliefert hat ist mehr als klar, dass dieses Design massentauglich ist. Nur weigert sich AMD halt einfach solche Massenchips für die Masse zu fertigen. Wenn sie es dann doch tun, dann wird das Produkt schnell in Richtung KI umgebogen. Das sehe ich schon als Verlust für den normalen Konsumenten.
Ich verstehe den Teil des Kommentars nicht, klingt nach persönlicher Betroffenheit, aber warum? Jeder kann sich doch kaufen, was er will und für die »echten« Gamer bleiben auch noch genug Grafikkarten übrig.
AMD hat die Nische richtig erkannt, KI Anwendungen skalieren mit mehr Speicher besser als mit mehr GPU Rechenleistung, oder anders gesagt, die meisten KI Modelle sind jetzt schon zu groß, als dass man sie in eine Consumer GPU laden kann. Eine APU die 96GB Modelle komplett laden kann, werden hier erst der Anfang sein. Solange der KI-Hype ungebremst weitergeht, werden diese AMD APUs keine erste Wahl für Spieler sein, weil AMD einfach die Preise nach noch größeren Idioten ausrichtet.
Die Wahrscheinlichkeit das ich langfristig meinen PC gegen einen "All in one PC" mit APU tausche ist hoch.