4K-Gaming: Digital Foundry stellt die Frage danach, was der PC von der PS4 Pro lernen kann

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PS4 Pro: Digital Foundry stellt die Frage danach, was der PC von der Konsole lernen kann (1)
Quelle: PC Games Hardware

4K-Gaming ist in nativer Auflösung auf dem PC ein teures Unterfangen. Im Gegensatz dazu bietet die PS4 Pro für einen Bruchteil der Kosten eine fast ebenso gute Bildqualität und nutzt dafür zahlreiche Tricksereien. Eurogamers Digital Foundry hat sich deshalb die Frage gestellt, ob es nicht auch auf dem PC billiger geht und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis.

Kann der PC als Gaming-Plattform etwas von der Playstation 4 Pro lernen? Laut Digital Foundy lautet die Antwort: Absolut! Auch wenn viele direkt in den Modus Operandi verfallen, diese Erkenntnis abwertend zu beurteilen, sind die Beobachtungen, die Digital Foundry gemacht hat, recht interessant.

Dreh- und Angelpunkt des Artikels ist das Spielen in 4K. Trotz vergleichsweise schwacher Hardware, schafft es die Playstation 4 Pro dank zahlreicher Tricks, ordentliche Resultate zu erzielen, während es auf dem PC oftmals einer wesentlich teureren Grafikkarte bedarf. Diese "Tricks" sind namentlich das Checkerboarding, Upscaling, Temporal Anti-Aliasing sowie eine dynamische Auflösung. Die dazugehörige Frage lautet: Bringen diese Methoden auch etwas auf dem PC?

Richard Leadbetter hat sich für den Test eine Geforce GTX 1060 geschnappt, die bei nativem 4K deutlich schwächelt. Dabei hat die Grafikkarte einen umfangreichen Test-Parcours durchlaufen. Zunächst stand das Upscaling von 1800p auf 4K im Forderung. Statt also den Resolution Scale jenseits der 100 Prozent zu schrauben, wurde der Regler auf 80 bis 83 Prozent gestellt, was einer Auflösung knapp unter beziehungsweise von genau 1800p entspricht. Die Grafikeinstellungen bewegten sich je nach Spiel zwischen Medium und High. Für Spiele die keinen bereits implementierten Regler für die Skalierung besitzen, nutzte Leadbetter das Tool Custom Resolution Utility. Das Resultat ist eindeutig: Zwar fällt die Grafik gegenüber High-End-GPUs wie der GTX 1080 Ti ab, die PS4 Pro lässt sich jedoch locker schlagen. Gleiches gilt auch für das Checkerboarding. Dieses muss seitens der Entwickler implementiert werden und findet sich derzeit in aktuellen Ubisoft-Titeln. Hier beispielhaft in Watch Dogs 2 unter dem Namen "Temporal Filtering". Die zuletzt gezeigte dynamische Auflösung am Beispiel Titanfall 2 hilft überdies noch die verbesserte Bildqualität durch eine stabile Framerate und damit besseres Gameplay zu ergänzen.

Das Fazit ist eindeutig: Dank der Tricksereien, die auch die PS4 Pro anwendet, lässt sich auf dem PC noch einiges in Sachen Bildqualität herauskitzeln und gleiche, größtenteils sogar noch bessere Resultate können erzielt werden. Somit lässt es sich auch ohne High-End-Hardware in 4K spielen, während der Unterschied zur nativen Auflösung nicht allzu deutlich ausfällt. Aufgrund dieser Resultate wünscht sich Leadbetter von Nvidia und AMD auch eine Implementierung von Upscaling-Alternativen zu DSR und VSR in den Treibern. Gleichfalls appelliert er an Entwickler auch für PC-Spielern eine Option für eine dynamische Auflösung bereitzustellen. Einen ausführlicheren Eindruck bietet das nachfolgende Video von Digital Foundry. Wer sich die Ergebnisse in aller Ausführlichkeit lieber durchliest, findet den Artikel in voller länger auf Eurogamer.net.

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Z3R0B4NG Software-Overclocker(in)
        resolution scaling gibt es am PC ja schon ne weile, mit dem "dynamisch" hängt es allerdings noch.

        Dieses checker boarding Gedöns würde ich erstmal gerne selber sehen bevor ich mir da eine Meinung zu bilde.

        Mit 4K 144Hz Monitoren die es jetzt gibt (noch viel zu teuer, aber das kommt jetzt ganz schnell weil die 1080p Möhren sich nicht mehr für gutes Geld verkaufen lassen) denke ich würde das jedenfalls sehr viel Sinn machen, wenn man nicht gleich die vollen 4K rendern muss könnte man sich so einen Monitor schon holen bevor der PC die Auflösung wirklich schafft...
        da brauchen wir noch zwei drei GPU Generationen um 144FPS mit einer GPU zu packen, 60FPS geht gerade so... und dann kommt auch schon 8K auf uns zu.
      • Von Z3R0B4NG Software-Overclocker(in)
        resolution scaling gibt es am PC ja schon ne weile, mit dem "dynamisch" hängt es allerdings noch.

        Dieses checker boarding Gedöns würde ich erstmal gerne selber sehen bevor ich mir da eine Meinung zu bilde.

        Mit 4K 144Hz Monitoren die es jetzt gibt (noch viel zu teuer, aber das kommt jetzt ganz schnell weil die 1080p Möhren sich nicht mehr für gutes Geld verkaufen lassen) denke ich würde das jedenfalls sehr viel Sinn machen, wenn man nicht gleich die vollen 4K rendern muss könnte man sich so einen Monitor schon holen bevor der PC die Auflösung wirklich schafft...
        da brauchen wir noch zwei drei GPU Generationen um 144FPS mit einer GPU zu packen, 60FPS geht gerade so... und dann kommt auch schon 8K auf uns zu.
      • Von projectneo Software-Overclocker(in)
        Mir ist nicht ganz klar, was Digital Foundry sagen will? Schraubt die Einstellungen am PC herunter und ihr habt ein leicht besseres Konsolenfeeling? Wozu braucht es das, ich denke dass auch die weniger versierten User rausgefunden hätten, dass (deutlich) verringerte Details und dynamische Auflösungen bzw. reduzierte Auflösungen etwas bringen?! Wer wirklich 4k mit max. Detail will braucht halt potente Hardware. Über die Kostenfrage braucht man auch nicht streiten, das liegt wie so oft im Auge des Betrachters.
      • Von the_move
        Zitat von Freiheraus
        b) Kostenrechnung n PS4-Spiele vs. n PC-Spiele (pro Jahr)

        Diese Frage stellt sich nur denen, die ihre Spiele stramm in Deutschland oder gar bei Gamestop kaufen. Ich kaufe meine Spiele als Retail nicht mehr in Deutschland. In UK sind Retails bedeutend günstiger zu bekommen, selbst mit Porto spart man locker zwischen 25 und 50% (beim derzeitigen Kurs des Britischen Pfund). Auch werden die Spiele dort innerhalb eines kürzeren Zeitraums nach dem Erscheinen (innerhalb der ersten 3-6 Monate) deutlich günstiger als es in Deutschland der Fall ist. Teilweise kann man dann dort nach nicht mal einem halben Jahr Neuware dort zum selben Preis erstehen, wie die Gebrauchtware in Deutschland. Natürlich sind dort PC-Spiele auch günstiger, aber der Unterschied ist bei weitem nicht so gravierend wie bei uns. Bei älteren Spielen ist er kaum spürbar.

        Digital kann man gut im kanadischen PSN Store einkaufen, wenn man es denn sofort haben will. Ich kaufe ansonsten auch immer dann im deutschen PSN Store, wenn es das entsprechende Spiel im Angebot gibt. Dazu kaufe ich meine 50€ Prepaid Karten auf Ebay. Die Codes für deutsche PSN Karten kosten 45-46€, also 8-10% Rabatt, welcher kumulativ mit dem Rabatt des PSN Stores ist. (Rabatt beim Guthaben + Rabatt beim Spiel)

        Wer seine Augen aufmacht kann auch auf der Konsole sehr günstig wegkommen.
      • Von RavionHD Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von KrHome
        Das sind zwei schöne Suggestivsätze - so macht Journalismus Spaß.

        Der Autor möge mir bitte seine Definition von: "teuer", "Bruchteil" und "fast ebenso gut" nennen. Die scheint nämlich massivst von meiner Definition abzuweichen.

        4K/nativ/PS4 Detailgrad = 250 Euro GPU - der Rest des PCs ist praktisch egal, kann die letzte Billigkiste sein.

        Die Checkerboxing Bildfehler sieht man auf einem PC Monitor, weil man nahe genug dran sitzt, d.h. unbrauchbares Verfahren!
        Eine gebrauchte GTX970 für 130 Euro tut es genauso btw.

        Ansonsten finde ich Checkerboard und dynamische Auflösung eigentlich sehr gut, als Option wäre es gut wenn es öfter eingebaut wird.
      • Von KrHome
        Zitat
        4K-Gaming ist in nativer Auflösung auf dem PC ein teures Unterfangen. Im Gegensatz dazu bietet die PS4 Pro für einen Bruchteil der Kosten eine fast ebenso gute Bildqualität
        Das sind zwei schöne Suggestivsätze - so macht Journalismus Spaß.

        Der Autor möge mir bitte seine Definition von: "teuer", "Bruchteil" und "fast ebenso gut" nennen. Die scheint nämlich massivst von meiner Definition abzuweichen.

        4K/nativ/PS4 Detailgrad = 250 Euro GPU - der Rest des PCs ist praktisch egal, kann die letzte Billigkiste sein.

        Die Checkerboxing Bildfehler sieht man auf einem PC Monitor, weil man nahe genug dran sitzt, d.h. unbrauchbares Verfahren!
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