Huawei: Das faltbare Smartphone Mate X hat ein Design-Update bekommen
Faltbare Smartphones hatten bei Tech-Enthusiasten anfangs für Begeisterung gesorgt - allerdings folgte auch schnell die Ernüchterung: Die neuen Geräte hatten nämlich ihre Probleme. Die beiden Konkurrenten Huawei und Samsung haben daraufhin den Release verschoben. Huawei hat dem ursprünglichen Prototypen seitdem in Update verpasst
Faltbare Smartphones sind - rein von der Idee her - überaus praktisch: Ausgeklappt haben sie ein sehr großes Display. In eingeklapptem Zustand nehmen sie trotzdem nur wenig Platz weg. Zu Beginn des Jahres haben gleich zwei große Hersteller bekanntgegeben, in den folgenden Monaten Geräte mit dieser Technik auf den Markt zu bringen und erste Prototypen vorgestellt. Die hatten allerdings so ihre Probleme: Das Samsung Galaxy Fold hat vernichtende Kritiken eingefahren - bei mehreren Testern ging das Display nämlich schon nach kurzer Zeit kaputt. Und Huawei hat durch den US-Boykott ebenfalls mit Problemen zu kämpfen. Beide Hersteller haben daraufhin den Release der Smartphones verschoben. Sie erscheinen jetzt voraussichtlich im September. Huawei hat die Zeit genutzt, um den ursprünglichen Prototypen zu überarbeiten.
Zusätzlicher Sensor und neue Oberfläche
Das Mate X hat jetzt auf der Rückseite noch eine vierte Kamera bekommen - beim Prototypen waren es ursprünglich noch drei. Wie Huawei erklärt, handelt es sich dabei um einen TOF-Sensor. Möglicherweise hatte auch das Vorgängermodell diesen schon integriert und unter einem schwarzen Filter versteckt - auf dem Gerät zu sehen war dieser zuvor allerdings nicht, deshalb lässt sich das nicht genau sagen.
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Außerdem ist der Knopf, mit dem sich das Smartphone entfalten lässt, jetzt größer. Darüber hinaus sind der Handgriff und das verbindende Mittelstück, das den Klappmechanismus "Falcon Wing" unterstützt, jetzt mit einem neuen Material versehen. Es könnte sich hierbei um Kohlefaser handeln, konkrete Informationen liegen diesbezüglich aber nicht vor. Denkbar wäre es aber: Das Material ist nämlich sehr teuer und könnte den hohen Preis des Mate X von 2.500€ erklären. Ob auch das Display überarbeitet wurde, ist noch nicht klar. Das Mate X hat ein OLED-Display verbaut, das vor allem für sein kontrastreiches Bild und den tiefen Schwarzwert bekannt.
Quelle: XDA

Skeptisch bin ich allerdings in Bezug auf die Belastbarkeit und Haltbarkeit des Klappmechanismus und des Displays an der Faltstelle....
Auch überzeugt mich das Konzept nur bedingt.
In Anbetracht desTechnikfortschritts, ist es mir etwas schleierhaft, warum noch Entwicklungsaufwand in sowas betrieben wird anstatt die Hologrammtechnik mit optischen Funktionen zu Forschen bzw diese Gelder und Ressourcen in solche Projekte zu leiten. Davon hätte man langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr viel mehr. Und wir als Konsumenten auch.
Und gerade die, die gerne viel mehr Geld für Technik ausgeben (können) wären da sicher interessierter. Hätte auch zur Folge, dass diese Technik dann schneller günstiger würde und breiter auf dem Markt angeboten werden würde.
Auch VR Interfaces im Mobilbereich wären hier in meinen Augen weitaus sinnvoller und als Übergangstechnologie im mobilen Sektor hin zur Hologrammtechnik logischer als eine so zwangsläufig anfällige und verschleissbedrohte Technik.
Also so sehe ich das eben.