Commodore 65: Prototyp steht bei Ebay zum Verkauf - für sehr viel Geld

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Commodore 65
Quelle: commotron_gmbh

Bei Ebay wird aktuell ein sehr seltener Prototyp des Commodore 65 verkauft. Das Vorserienmodell mit der Chassis-Nummer 27 soll ein Teil der Alpha-Serie sein und sich in sehr gutem Zustand befinden. Trotz der verbleibenden Laufzeit von mehr als drei Tagen sind bereits mehr als 25.000 € für das Sammlerstück geboten. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

Der Commodore 64 gilt heute noch als meistverkaufter Heimcomputer weltweit mit geschätzt 12,5 bis 30 Millionen verkauften Exemplaren. Der offizielle Nachfolger des C64 hätte der Commodore 65 werden können, der es nie auf den Markt geschafft hat. Lediglich einige wenige Prototypen wurden verkauft und einer davon steht aktuell auf Ebay für mehr als 25.000 € zum Verkauf.

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Der Commodore 65 sollte die Konkurrenz in Form des Apple II und Nintendos Entertainment System (NES) mit leistungsstärkerer Hardware in die Schranken weisen und wurde in den späten 1980er und frühen 1990er-Jahren entwickelt. Im Vergleich zum C64 wurde der CPU-Takt mit 3,54 MHz beinahe verdreifacht, während der Arbeitsspeicher serienmäßig 128 KB fassen und bis zu einem Megabyte aufgerüstet werden konnte. Der Grafikchip des C65 unterstützte 256 Farben bei einer maximalen Auflösung von 1.280 x 400. Doch aufgrund interner Konflikte bei Commodore International wurde der Prototypen-Status nie überschritten und der C65 nicht veröffentlicht.

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Nachdem das Unternehmen 1994 offiziell Insolvenz anmelden musste, wurden je nach Quelle 50 bis 2.000 C65-Prototypen verkauft. Das jetzt bei Ebay versteigerte Exemplar soll jedoch auch unter den Prototypen weiter hervorstechen. Das Modell soll Teil der Alpha-Serie sein, die anders als die meisten C65 noch eine glänzende und glatte Oberfläche bietet. Zusätzlich fehlen die Bezeichnungen "POWER" und "DRIVE" auf den Spritzgussteilen, sodass der C65 extrem selten sein soll. Der Verkäufer zeigt die Funktion und den guten Zustand des Prototyps mit der Seriennummer 27 in einem Video.

Quelle: Ebay

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hannesjooo BIOS-Overclocker(in)
        C64 war meine Einstiegsdroge, hatte ich damals als zur Kommunion erhalten. Später SX64
        Hatte ich mir so gewünscht, andere hatten ein NES oder ein MasterSystem bekommen
        Der C65 schaut wirklich nice aus. Aber gegen den 386 und den 486 wurde es langsam eng.
        Spätestens ab 1992 war es für Comodore eh aus, schade..
      • Von Hannesjooo BIOS-Overclocker(in)
        C64 war meine Einstiegsdroge, hatte ich damals als zur Kommunion erhalten. Später SX64
        Hatte ich mir so gewünscht, andere hatten ein NES oder ein MasterSystem bekommen
        Der C65 schaut wirklich nice aus. Aber gegen den 386 und den 486 wurde es langsam eng.
        Spätestens ab 1992 war es für Comodore eh aus, schade..
      • Von SilentHunter Software-Overclocker(in)
        Hatte einen Nerd Kumpel der mir damals meinen C64 gepimpt hat.

        Im Rechner selber waren per zusätzlich eingebautem Drehwahlschalter 4 Betriebssysteme anwählbar. Ein spezielles für meine 2 Floppy Laufwerke mit reinem Hardcopymodus damit gab es wirklich nix mehr das damit nicht kopierbar war. Eines das speziell für den Datasettenbetrieb angepasst war sowie Speddos und natürlich auch das orginale 64er.

        Die orginale Verbindung zu den beiden Floppy Laufwerken von Seriell auf Parallel umgebaut sowie deren Arbeitspeicher für die CPU (Hardcopymodus) zugänglich gemacht.

        Das alles gabs in Hardware und wurde an der Stelle vom orginalen BS Eprom eingebaut. Damit das möglich wurde hat er das orginale Eprom ausgelötet und an selbiger Stelle einen Epromsockel eingelötet auf welchem dann das von ihm selbst erstellte und geflashten neue 4 BS Spezial Eprom steckte.

        Das Ding war dermaßen der Burner das mir damals nur für meinen C64 der 5-6 fache Neupreis exclusive der beiden Floppys geboten wurde. Was man damals fast schon als Unsummen im Verhältniss zu einem komplett orginalen bezeichnen musste.
      • Von atarivcs PC-Selbstbauer(in)
        Der C65 wäre Ende der 80er sicher Interessant gewesen, aber ich denke das Produkt hat sich doch ziemlich mit dem AMIGA aus gleichem Hause überschnitten > der in praktisch allen Belangen (außer C64 Kompatibilität) deutlich überlegen war.
        Und natürlich auch mit diversen Atari-Produkten B)

        In sofern kann man es schon verstehen, dass Commodore den nicht mehr rausgebracht hat.

        Fans können sich ja den Nachbau mega65 bestellen (war mir aber zu teuer).

        Ach ja, einen Emulator (gratis) gibts auch: https://github.lgb.hu/xem...
      • Von Elistaer BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von onkel-foehn
        Nicht nur Dich !!
        Hab damals das 1541 II gekauft und mein Kumpel hatte das Vorgänger Modell in (Kack) Braun.
        Ein Segen, endlich KEINE Datasette mehr ...
        2 Jahre drauf gespart. Jeden Tag 50 Pfennig bekommen für die Schulpause (Semmel + Kako), ab in die Sparbüchse,
        sowie das Taschengeld (jeden Samstag 2,50 D-Mark) und 2 x Geburtstag und 2 x Weihnachten.
        Aber war´s einfach "wert" ...

        MfG Föhn.
        Ach die dinger gingen ja noch Hast du das Joystick Modul gehabt das die Oberfläche ich sag mal win 3.01 ähnlich gemacht hat und den joystick zur maus?
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat von catze
        aber der Hammer war das Floppylaufwerk das hat mich damals ein Vermögen
        Ja, damals musste ich für ein externes Floppy für den Amiga stolze 150 DM hinlegen.

        Zitat von wishi
        Der C65 war so ein Hybride zwischen C128 und dem Amiga 500/1000 aber egal.
        Also als Hybrid würde ich den C65 nicht bezeichnen, weil dieser keine MC68000 CPU verbaut hatte sondern eine CSG 4510 CPU. Also nicht kompatibel zum Amiga.

        @Topic
        Für derzeit 25.615,00 € könnte ich mir andere wichtige Dinge vorstellen, aber Sammler sind halt wie Jäger.
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