Reise in die Vergangenheit: Tausende 80er-Jahre-PCs auf Ebay verkauft
Auf der Auktionsplattform Ebay wurden innerhalb kurzer Zeit 2.200 PCs aus den Achtzigerjahren verkauft. Konkret geht es um den NABU Personal Computer, mit dem wir einen Blick auf eine ehrwürdige Vergangenheit werfen.
Hand hoch - oder am besten einen Kommentar in unserem Forum abgeben -, wer folgenden PC kennt: Der NABU Personal Computer wurde ursprünglich 1983 und 1984 angeboten und stellt gewissermaßen einen Vorgänger des Internets dar. Dieser NABU PC wurde nun genau 2.200 Mal auf der Aktionsplattform Ebay verkauft, die der Händler nach dem Aus des Unternehmens im Jahr 1989 für eine Geschäftsidee erworben hatte. Diese Idee ist aber nie aufgegangen, weshalb die altehrwürdigen Rechner in einer Scheune gelagert wurden - bis jetzt.
Das Angebot, das zuerst vom Portal PCGamer entdeckt wurde, wurde innerhalb weniger Stunden komplett ausverkauft. Die Preise lagen hier zwischen 100 und 120 US-Dollar, und die NABU-Rechner zeigten sich in herausragendem Zustand. Entsprechend schnell waren die 2.200 Geräte wieder weg; laut dem Bericht werden die Rechner bereits aktiv von einer Community genutzt, um das NABU-Netzwerk wiederaufzubauen.
Denn bei den NABU-Rechnern handelt es sich um "disk-freie Maschinen", denen es möglich war, Software über ein bestehendes TV-Kabelnetzwerk herunterzuladen. Leider scheiterte das Konzept auch genau aus diesem Grund, denn obwohl das NABU-System bidirektional war, haben die Kabelnetzwerke selbiges eben nicht unterstützt - zu hoch waren hierfür die Kosten.
Die restlichen Spezifikationen des angebotenen NABU Personal Computers lesen sich wie folgt: Als Prozessor kam ein Zilog Z80A zum Einsatz, der bis heute als eine der erfolgreichsten 8-Bit-CPUs aller Zeiten gilt. Die Arbeitsspeichergröße lag hingegen bei 64 KiB, für die Grafik stand ein TMS9918A-Chip von Texas Instruments parat. Auch eine Tastatur war im Lieferumfang enthalten.
Quelle: via PCGamer

Aber es gibt 1000de Dinge wo man -ggf. als Außenstehender- sich nach dem warum fragt.
Für 80-120 € bzw. $ wäre das jedenfals nicht teuer.
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Ich würde die Dinger nicht als PCs sondern eher als Mirco-Computer bezeichnen.
Es gab dutzende Heimcomputer auf Basis ähnlicher Hardware (nur halt mit Laufwerk) und wenn ich Wikipedia glauben darf, dann war die einzige Besonderheit von diesem her die zentrale Datenspeicherung. Genau diese Besonderheit kann man aber nicht mitkaufen, die ist ersatzlos weg. Es verbleibt: "Briefbeschwerer ".
Wären dagegen 2.000 PCs in Originalzustand verkauft worden, wäre sicherlich ein deutlich siebenstelliger Erlös bei rumgekommen.
Schade, für 80$ hätte ich auch einen genommen. Keine Ahnung, warum er die so günstig verkauft hat, in dem Zustand (unbenutzt und OVP) hätte er, denke ich, doch sehr viel mehr dafür bekommen können.
Toll wäre es wenn man davon vorher etwas erfahren hätte ..