Smartphone-Kaufberatung: Diese Specs sind relevant
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Smartphone-Kaufberatung: Diese Specs sind relevant

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Die wichtigsten Faktoren beim Kauf eines Smartphones: Nicht nur Kamera und Display sind wichtig, sondern auch Prozessor und Speicher.

Welches OS passt zu Ihnen?

Wenn es um die Wahl des Betriebssystems geht, lässt sich also zusammenfassend sagen, dass die Sicherheit in Form von regelmäßigen Software-Updates ein wichtiger Kauffaktor ist. Da Apple in seinem System die Hoheit genießt, können hier alle unterstützten Geräte gleichzeitig erreicht werden. Wie lange Android-Handys versorgt werden, ist dagegen stets vom jeweiligen Hersteller abhängig. Gerade bei großen Herstellern wie Samsung oder Xiaomi ist die Versorgungsdauer aber mittlerweile recht lang. Kauft man hingegen ein refurbished oder gebrauchtes Gerät, sollte man genau auf die Version achten. Nur so bleibt man sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand und profitiert weiterhin von neuen Apps und Funktionen.

Darüber hinaus sind sich beide Systeme im Hinblick auf Leistung und Funktionsumfang heute sehr ähnlich. Daher läuft es am Ende eher auf die persönliche Vorliebe hinaus. Android ist die richtige Wahl, wenn Sie ein flexibles System oder die Wahl zwischen vielen Herstellern und Preisklassen möchten. iOS nimmt einem diese Entscheidung ab, konzentriert sich dafür jedoch auf einfache Bedienung und die hohe Sicherheit einer in sich geschlossenen Umgebung. Wer außerdem bereits ein Apple-Gerät besitzt, kann darauf einfach aufbauen.

Leistung & Speicher

Damit das Smartphone problemlos läuft, kurze Ladezeiten hat oder Apps und Spiele flüssig darstellt, muss die Leistung stimmen. Das Herzstück hierbei ist der Prozessor, der heute immer öfter von einer KI-Einheit bei Fotos, Spracheingaben oder Hintergrundprozessen unterstützt wird.

Prozessor (SoC)

Aktuelle High-End-Geräte verbauen Chips wie den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 oder Apples A17 Pro, während man im Mittelklasse-Bereich Modelle wie den Snapdragon 7 Gen, Mediatek Dimensity oder Googles Tensor G3 findet. Prozessoren dieser Klasse sind für die meisten Nutzer völlig ausreichend, da alles darüber etwa in Anwendungsbereichen wie Gaming, Videoschnitt oder AR/VR wichtig wird. Ein Faktor, auf den man dabei übrigens eher achten sollte als auf die Anzahl der Kerne, ist die Chip-Effizienz - also wie viel Leistung er bei möglichst geringem Energieverbrauch liefert. Testberichte schreiben in dem Fall beispielsweise, ob ein Gerät trotz starker Leistung lange Laufzeiten bietet oder übermäßig warm wird.

Schaubild eines Prozessors mit der Aufschrift "Kirin". Quelle: Huawei Die Huawei-Tochter Hisilicon stellt mit den Kirin-Prozessoren ihre eigenen, auf ARM-Technologie basierenden Mobile-CPUs her.

Arbeitsspeicher (RAM)

Der Arbeitsspeicher wiederum ist entscheidend, wenn mehrere Apps gleichzeitig laufen oder Daten schnell geladen werden sollen. 6 bis 8 GiB RAM gelten inzwischen als Standard. Im High-End-Bereich sind dagegen 12 GiB oder mehr üblich. Geräte mit nur 4 GiB RAM geraten bei intensiver Nutzung heute schnell an ihre Grenzen. Manche Smartphones bieten jedoch die Funktion RAM-Plus an, mit der man zusätzlichen Arbeitsspeicher aus dem internen Speicher zur Verfügung stellen kann. Das ersetzt zwar keinen echten RAM, kann aber bei günstigeren Geräten für mehr Power beim Multitasking sorgen.

Speicherplatz

Besagter interner Speicher bestimmt, wie viele Fotos, Videos und Apps auf das Handy passen. 128 GB sind aktueller Standard, während 256 oder 512 GB immer häufiger werden. Insbesondere für leidenschaftliche Fotografen oder Gamer ist hier etwas mehr Platz durchaus sinnvoll. Zusätzlich lassen sich einige Geräte per microSD-Karte erweitern, während High-End-Geräte heute immer mehr auf Cloud-Dienste setzen.

Kamera

Ein seitlich gehaltenes Smartphone, das einen Sonnenuntergang am Strand fotografiert. Quelle: Apple Smartphone Test: Apple iPhone-12-Pro-Kamera Da Handykameras mittlerweile so gut sind, dass sogar Spielfilme wie "28 Years Later" mit einem iPhone (bzw. gleich 20) gedreht werden, zeigt, wie einfach es heute für nahezu jeden ist, wirklich hochwertige Bilder zu machen. Um diese Qualität zu erreichen, setzen Top-Geräte unter anderem auf Mehrfachkameras mit Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und Teleobjektiv. 50 bis 200 Megapixel sind dabei keine Seltenheit mehr, aber auch nicht das einzig Entscheidende. Ein weiterer Faktor ist die Lichtstärke (Blendenöffnung): Je kleiner der f-Wert, desto offener die Blende, was für mehr Leistung bei wenig Licht sorgt. Optische Bildstabilisierung (OIS) und künstliche Intelligenz können das Bild ebenfalls deutlich verbessern. Und zudem bieten immer mehr Geräte höherauflösende Modi wie 4K bei 60 Fps oder sogar 8K.

Display

Damit Bilder, Videos und Co. bereits auf dem kleinen und nicht erst auf dem großen Bildschirm schick aussehen, braucht es ein hochwertiges Display. LCDs wurden inzwischen weitgehend abgelöst und finden sich hauptsächlich noch bei Einsteigergeräten. Im Mittel- und Oberklasse-Bereich hat sich dagegen AMOLED durchgesetzt. Das liefert kräftige Farben, hohe Kontraste und vor allem echtes Schwarz. Viele Geräte bieten zudem HDR-Unterstützung und/oder nutzen LTPO-Technologie, was die Bildwiederholrate dynamisch anpasst (z. B. 1-120 Hz) und gleichzeitig Strom spart.

Akku

Nutzer möchten vermeiden, dass ihnen unterwegs plötzlich der Saft ausgeht. Obwohl heute starke 4.000 oder sogar 5.000 mAh bei größeren Smartphones zur Verfügung stehen, saugen hintergründig laufende Apps oder andere Dienste, helle Displays und leistungsfressende Prozessoren den Akku geradezu leer. Wichtig sind also nicht nur die Größe, sondern auch die Effizienz sowie stromsparende Komponenten und Einstellungen. Glücklicherweise lassen sich moderne Geräte dank Schnellladefunktion mit 30 bis 120 Watt oft in weniger als einer halben Stunde auffüllen. Doch wer seinen Akku schonen möchte, sollte den Ladestand stets im Bereich zwischen 20 und 80 Prozent halten. Außerdem belastet der Dauerbetrieb intensiverer Anwendungen wie Gaming oder Navigation, gerade bei gleichzeitigem Laden, die Zellen durch starke Hitzeentwicklung zusätzlich. Und der Vollständigkeit wegen sei auch noch erwähnt, dass kabelloses Laden immer öfter zur Standardausstattung gehört und Premiumgeräte sogar erlauben, per Reverse Wireless Charging Zubehör wie Kopfhörer aufzuladen.

Fazit: Nicht das "beste", sondern das richtige Smartphone

Smartphones sind längst mehr als bloße Telefone. Sie helfen in der Küche, bei der Wegfindung und Finanzplanung, enthalten wichtige Dokumente wie den Ausweis oder die Bankkarte, steuern weitere smarte Geräte, dienen als Gaming-Plattform und noch viel mehr. Je nachdem, welche Ansprüche man im Alltag daran hat, muss es aber nicht zwangsläufig das teure Premium-Modell werden. Die beste Kamera oder das schönste Display kann für den einen absolut essenziell, für den anderen dagegen völlig unerheblich sein. Einige zentrale Aspekte wie das favorisierte Ökosystem, Akku, Speicher und verlässliche Software-Updates gibt es aber dennoch. Gerade mit dem letzten Punkt im Hinterkopf kann so auch ein Refurbished-Gerät das richtige sein.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PC_User_404 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Offenbar melden sich im Kommentarbereich doch einige bemerkenswerte Persönlichkeiten zu Wort – eine erfreuliche Ausnahme. Diese Antwort wirkt angenehm kultiviert und bemerkenswert gefasst.
      • Von PC_User_404 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Offenbar melden sich im Kommentarbereich doch einige bemerkenswerte Persönlichkeiten zu Wort – eine erfreuliche Ausnahme. Diese Antwort wirkt angenehm kultiviert und bemerkenswert gefasst.
      • Von Blowfeld Software-Overclocker(in)
        Zitat von PC_User_404
        Ich glaub nicht was ihr für Schrott testest, ein 118€ Handy, echt jetzt?

        Dachte kleine Talahon's dürfen gar kein Handy haben, so einen Schrott kauft doch kein normaler Mensch der eure Webseite besucht.

        Zu der Frage:

        "Ich frage mich immer, was bei eine Handy, Tablet oder Computer ein Einstiegsgerät sein soll."

        Erst Mal zur Info:
        An der Fotoqualität des Handys (Front und Rückseite) kannst du die restliche Qualität sehr gut ableiten, dadurch lässt sich meistens sogar präzise der Preis definieren.

        Jedoch fragst du indirekt warum es Einstiegs Klasse heißt, der Grund ist einfach, Einsteiger Klasse ist abgeleitet vom Einsteiger Preis, also es geht daher nicht nur um den Einstieg an sich.
        Wenn Du Dir ein Drogengeschäft oder ähnliches aufziehst und nebenbei Candy Crush spielen willst, ist so ein 118€ Handy sicher nicht verkehrt
      • Von viehrig Kabelverknoter(in)
        Relevant für mich, aber nicht erwähnt, sind:

        1. Kann das Gerät im Menü selbst gerootet werden?
        2. Ist der Dooze-Mode überhaupt deaktivierbar und, wenn ja, kommt der nach einem Neustart zurück?
        3. Kann ich die adaptiven Benachrichtigungen im Menü dauerhaft abschalten oder schalten die sich selbständig, spätestens nach einem Neustart, wieder ein?
        Erst dann kommen die Hardware-Features in den Fokus:
        4. Akku und Akkulaufzeit
        5. Wasserdichtigkeit
        6. Speichergröße
        7. Temperaturbereich, in dem das Teil auch zuverlässig arbeitet (beispielsweise am Fahrradlenker)
        8. Hat das Ding eine Benachrichtigungs-LED?

        Bisher scheitert jedes neue Gerät an Punkt 1. Schafft man es, ein Gerät dennoch zu rooten, scheitert es an Punkt 2.

        Somit bleiben derzeit nur Geräte, die auf Android 10 oder älter basieren, auch bei Geräten mit Custom-Roms.
      • Von PC_User_404 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich glaub nicht was ihr für Schrott testest, ein 118€ Handy, echt jetzt?

        Dachte kleine Talahon's dürfen gar kein Handy haben, so einen Schrott kauft doch kein normaler Mensch der eure Webseite besucht.

        Zu der Frage:

        "Ich frage mich immer, was bei eine Handy, Tablet oder Computer ein Einstiegsgerät sein soll."

        Erst Mal zur Info:
        An der Fotoqualität des Handys (Front und Rückseite) kannst du die restliche Qualität sehr gut ableiten, dadurch lässt sich meistens sogar präzise der Preis definieren.

        Jedoch fragst du indirekt warum es Einstiegs Klasse heißt, der Grund ist einfach, Einsteiger Klasse ist abgeleitet vom Einsteiger Preis, also es geht daher nicht nur um den Einstieg an sich.
      • Von Kwijibo Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich frage mich immer, was bei eine Handy, Tablet oder Computer ein Einstiegsgerät sein soll.
        Das impliziert irgendwie, man wolle sich mal ein Handy holen und dann überlegen ob man eins braucht oder doch lieber ohne Handy lebt.
        Also ich meine, ich kann Einstiegs-Golfschläger oder Einstiegs-Tennisschläger verstehen.
        Aber es sagt sich doch kein Mensch: "Oh ich gucke mal ob so ein Handy auch was für mich ist. Daher hole ich mir mal ein Einsteigsgerät!".
        Das ist genau so unsinnig wie Journos, die von einem Cayman als Einstiegs-Porsche oder einem C 43 AMG als Einstiegs-AMG schreiben, als ob sich einer sagt: "Ich gucke mal ob ich mit dem PS klar komme. Wenn nicht verkaufe ich den wieder und kaufen einen C 300. Wenn doch, ja dann hol ich mir einen C 63 S".
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