Smartphone-Kaufberatung: Betriebssystem, Speicher, Kamera und Co. - Blackview Shark 6 im Test

Worauf muss ich beim Kauf eines neuen Smartphones achten? In unserer großen Kaufberatung erklären wir alles rund um Betriebssystem, Speicher, Kamera und Co., damit Sie das beste Handy für Ihre Bedürfnisse finden. Jetzt neu mit dem Blackview Shark 6 im Test.

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Smartphone-Kaufberatung: Betriebssystem, Speicher, Kamera und Co. - Blackview Shark 6 im Test
Quelle: Nothing/Xiaomi/Samsung

Während die einen beim Smartphone einer Marke seit Jahren treu sind, nehmen die anderen gerne regelmäßig das, was am ehesten ihren Wünschen entspricht. Vielleicht etwas besonders Günstiges? Oder mit einer tollen Kamera? Wir erklären, worauf man beim Kauf eines Smartphones achten sollte, und stellen in unseren Tabellen Bestseller, Apples iPhones und Klapphandys vor.

Aktuell im Test:

Blackview Shark 6: Einstiegsgerät mit vielen Mittelklasse-Leckerbissen

Vermutlich kaufen sich die meisten Leute zusammen mit ihrem Smartphone auch direkt eine Schutzfolie für den Bildschirm und eine passende Hülle. Wäre es da nicht kundenfreundlicher, besagtes Zubehör einfach direkt beizulegen? Das dachte sich wohl auch Blackview. Denn bei dessen neuestem Einstiegsmodell, dem Shark 6, sind beide Obligatorien im Lieferumfang enthalten. Das macht schon einmal einen guten Ersteindruck, doch was bietet es sonst noch? Während der Hersteller einerseits "leckere" Beilagen hinzulegt, spürt man am eigentlichen Gehäuse dagegen durchaus Einsparungen. Das besteht aus günstigem Plastik und lässt sich in der Rückseitenmitte sogar minimal eindrücken - die Hülle sollte also definitiv angelegt werden. Damit erhöht sich zum einen die Dicke von 8,5 auf 11 mm. Zum anderen führt es dazu, dass sich USB-C-Kabel mit dickerem Kopf nicht oder nur gerade so einstecken lassen. In die Hosentasche passt es ob seiner übrigen Maße (173 × 80 mm, 233,3 g) dafür ohne Probleme.

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Software lädt zum Ausprobieren ein

Etwas, was moderne Smartphones eigentlich nicht mehr aufweisen, was aber so manchen Nostalgiker freuen dürfte, ist ein 3,5-mm-Audioeingang, über den sich etwa Kopfhörer anschließen lassen. Ferner ist in den Powerschalter ein Fingerabdrucksensor integriert, der den Bildschirm stets zügig und verlässlich entsperrt, sobald man ihn mit dem entsprechenden Finger drückt. Natürlich gibt es auch weitere Entsperrungsmethoden wie Muster, PIN oder Gesichtserkennung. Bei letzterem muss man jedoch trotzdem manuell nach oben wischen, um auf den Desktop zu gelangen.

Bevor es allerdings dazu kommt, muss das Handy zunächst eingerichtet werden. Und hier kann man glücklicherweise sagen: Wer schon das eine oder andere Android- bzw. Google-Gerät in der Hand hatte, dürfte hiermit keine Schwierigkeiten haben. Gleichzeitig bietet das Smartphone unzählige Möglichkeiten zur Individualisierung, etwa eine Drei-Finger-Gestensteuerung, um Screenshots aufzunehmen oder die Kamera zu öffnen. Wer sich gerne mit derlei auseinandersetzt, kann sich hier komplett austoben. Für weniger affine Leute gibt es aber auch ein vorinstalliertes Benutzerhandbuch.

Es gibt Schatten, aber auch viel Licht

Der Bildschirm verfügt über ein IPS-Display mit 6,88 Zoll, von dem man bei einer für diese Größe üblichen Auflösung von 720 × 1.640 Pixeln keine Wunder erwarten darf. Die wahlweise in 1.920 × 1.080 oder 3.840 × 2.160 Pixeln aufgenommenen Videos können demnach auf dem Bildschirm selbst gar nicht in voller Pracht genossen werden. Doch dass es die Option gibt, ist äußerst praktisch. Außerdem ist der Bildschirm mit angegebenen 450 cd/m² hell genug, um auch draußen in den meisten Fällen einwandfrei lesbar zu sein. Weder die Kamera noch der Lautsprecher sind aber wirklich die Stärken des Shark 6. Denn trotz einiger Optionen wie HDR oder der Möglichkeit, den Bildschirm bei Selfies weiß leuchten zu lassen, ergeben 16 (Hauptkamera) bzw. 8 MP (Frontkamera) selbst bei guten Lichtverhältnissen nur mäßige Bilder. Und der Lautsprecher schafft es sogar, diesen Eindruck mit seinem blechernen Sound noch zu unterbieten.

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Gleichzeitig bietet das Smartphone aber so einiges, was man eher von einem Mittelklasse-Modell erwarten würde. Dazu zählt die Bildwiederholrate von 120 Hz, was Anwendungen deutlich flüssiger ablaufen lässt und gerade beim Gaming von Vorteil ist. In Verbindung mit dem Razer Kishi V3 Pro, der glücklicherweise ebenfalls einen Kopfhörereingang hat, ließ sich einwandfrei zocken, wobei auch der 5.000-mAh-Akku hilft. Die reelle Laufzeit hängt selbstverständlich stark von der individuellen Nutzung ab. Doch im Test, in dem damit etwa gesurft und gezockt, aber auch fotografiert, Videos geschaut und weitere Alltagsanwendungen genutzt wurden, konnte der Akku komplett überzeugen. Denn geladen werden musste er erst nach 1,5 bis 2 Tagen wieder, was sich durch diverse Energiesparoptionen sogar noch verlängern lässt.

Blackview Shark 6: Fazit

Insgesamt lässt sich daher festhalten, dass man dem Blackview Shark 6 zwar deutlich ansieht, wo gespart wurde, sodass hier einige Punkte abgezogen werden müssen. Für die meisten Alltagsanwendungen reicht es aber vollkommen aus. Und wirklich punkten kann es dagegen vor allem mit seinem Lieferumfang, zahlreichen Optionen, einem schnellen Display und dem großen Akku. Das sorgt am Ende für ein wirklich tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, das für Android-Nutzer sowie jeden, der nicht viel ausgeben möchte, definitiv einen Blick wert ist.

Betriebssysteme: Android oder iOS?

Weiter geht es mit der wohl wichtigsten Frage, die man sich beim Smartphone-Kauf als Erstes stellt: Android oder iOS? Diese Wahl bestimmt, wie sich das Gerät bedienen lässt, welche Apps darauf (nicht) zur Verfügung stehen und wie lange man darauf mit Updates versorgt wird. 2025 spielen im Mainstream-Bereich praktisch nur noch die beiden Systeme eine Rolle, die diesem Kapitel seinen Namen geben. Beginnen wir also mit:

Android: Flexibles, offenes System in allen Preisklassen

Der Android Roboter mit einem Kuchenstück in der Hand. Quelle: Android Android von Google ist das verbreitetste mobile Betriebssystem. Mit Abstand am weitesten verbreitet und vermutlich jedem ein Begriff ist das Android-Betriebssystem. Das wird von Google entwickelt und demnach in den hauseigenen Pixel-Smartphones verwendet. Doch auch zahlreiche andere Hersteller wie Samsung, Xiaomi, Oppo und Oneplus nutzen es, was die Geräteauswahl für die Kunden erheblich vergrößert. Vom Einsteigermodell bis zum High-End-Smartphone ist hier alles vertreten.

Obwohl das OS (Operating System) eng mit dem Google-Ökosystem verzahnt ist, das Dienste wie Gmail, Maps oder Drive umfasst, hat man als Nutzer viele Freiheiten. Die offene Struktur lässt etwa zu, alternative App-Stores zu nutzen und sein Gerät ganz nach den eigenen Wünschen anzupassen. Übrigens profitieren davon auch Software-Entwickler, die für Android Apps erstellen.

Zu guter Letzt hat sich auch die Updatepolitik in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Große Hersteller wie Google, Samsung oder Oneplus garantieren inzwischen vier bis sieben Jahre Software- und Sicherheitsupdates. Andere Systeme, die teilweise noch bis vor einigen Jahren eine größere Rolle spielten, darunter Windows Phone oder Huawei (in Europa), tun das heute kaum noch. Die Gründe sind verschieden; im letzteren Fall ist das beispielsweise auf die eingeschränkte Google-Unterstützung zurückzuführen.

iOS: Geschlossene, aber intuitive und konsistente Umgebung

Das Apple Logo auf weißem Grund. Quelle: Apple iOS kommt auf allen mobilen Apple-Geräten zum Einsatz, also auf iPhones, iPads sowie iWatches. Der im Grunde komplette Gegenpol zu Android heißt iOS und gehört zum Hause Apple. Anders als der Konkurrent setzt man hier auf ein in sich geschlossenes System, das zwar weniger Individualisierbarkeit gewährt, dafür aber einheitlich strukturiert und sicher ist. Vom iPhone über MacBooks und iPads bis zur Apple Watch kommunizieren die Geräte nahtlos, wodurch sie etwa besonders intuitiv zu bedienen sind.

Damit das alles so gut miteinander funktioniert, muss man allerdings im Apple-Kosmos bleiben, was aufgrund der starken Marke durchaus eine Geldfrage sein kann. Dafür erhält man allerdings ein durchdachtes System, das neue Geräte für fünf bis sechs Jahre nach Marktstart regelmäßig mit Updates versorgt, aber auch ältere Geräte weiter nutzbar lässt.

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  1. Seite 1 Aktuelle Tests und OS-Auswahl
  2. Seite 2 Diese Specs sind relevant
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PC_User_404 PC-Selbstbauer(in)
        Offenbar melden sich im Kommentarbereich doch einige bemerkenswerte Persönlichkeiten zu Wort – eine erfreuliche Ausnahme. Diese Antwort wirkt angenehm kultiviert und bemerkenswert gefasst.
      • Von PC_User_404 PC-Selbstbauer(in)
        Offenbar melden sich im Kommentarbereich doch einige bemerkenswerte Persönlichkeiten zu Wort – eine erfreuliche Ausnahme. Diese Antwort wirkt angenehm kultiviert und bemerkenswert gefasst.
      • Von Blowfeld Software-Overclocker(in)
        Zitat von PC_User_404
        Ich glaub nicht was ihr für Schrott testest, ein 118€ Handy, echt jetzt?

        Dachte kleine Talahon's dürfen gar kein Handy haben, so einen Schrott kauft doch kein normaler Mensch der eure Webseite besucht.

        Zu der Frage:

        "Ich frage mich immer, was bei eine Handy, Tablet oder Computer ein Einstiegsgerät sein soll."

        Erst Mal zur Info:
        An der Fotoqualität des Handys (Front und Rückseite) kannst du die restliche Qualität sehr gut ableiten, dadurch lässt sich meistens sogar präzise der Preis definieren.

        Jedoch fragst du indirekt warum es Einstiegs Klasse heißt, der Grund ist einfach, Einsteiger Klasse ist abgeleitet vom Einsteiger Preis, also es geht daher nicht nur um den Einstieg an sich.
        Wenn Du Dir ein Drogengeschäft oder ähnliches aufziehst und nebenbei Candy Crush spielen willst, ist so ein 118€ Handy sicher nicht verkehrt
      • Von viehrig Kabelverknoter(in)
        Relevant für mich, aber nicht erwähnt, sind:

        1. Kann das Gerät im Menü selbst gerootet werden?
        2. Ist der Dooze-Mode überhaupt deaktivierbar und, wenn ja, kommt der nach einem Neustart zurück?
        3. Kann ich die adaptiven Benachrichtigungen im Menü dauerhaft abschalten oder schalten die sich selbständig, spätestens nach einem Neustart, wieder ein?
        Erst dann kommen die Hardware-Features in den Fokus:
        4. Akku und Akkulaufzeit
        5. Wasserdichtigkeit
        6. Speichergröße
        7. Temperaturbereich, in dem das Teil auch zuverlässig arbeitet (beispielsweise am Fahrradlenker)
        8. Hat das Ding eine Benachrichtigungs-LED?

        Bisher scheitert jedes neue Gerät an Punkt 1. Schafft man es, ein Gerät dennoch zu rooten, scheitert es an Punkt 2.

        Somit bleiben derzeit nur Geräte, die auf Android 10 oder älter basieren, auch bei Geräten mit Custom-Roms.
      • Von PC_User_404 PC-Selbstbauer(in)
        Ich glaub nicht was ihr für Schrott testest, ein 118€ Handy, echt jetzt?

        Dachte kleine Talahon's dürfen gar kein Handy haben, so einen Schrott kauft doch kein normaler Mensch der eure Webseite besucht.

        Zu der Frage:

        "Ich frage mich immer, was bei eine Handy, Tablet oder Computer ein Einstiegsgerät sein soll."

        Erst Mal zur Info:
        An der Fotoqualität des Handys (Front und Rückseite) kannst du die restliche Qualität sehr gut ableiten, dadurch lässt sich meistens sogar präzise der Preis definieren.

        Jedoch fragst du indirekt warum es Einstiegs Klasse heißt, der Grund ist einfach, Einsteiger Klasse ist abgeleitet vom Einsteiger Preis, also es geht daher nicht nur um den Einstieg an sich.
      • Von Kwijibo Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich frage mich immer, was bei eine Handy, Tablet oder Computer ein Einstiegsgerät sein soll.
        Das impliziert irgendwie, man wolle sich mal ein Handy holen und dann überlegen ob man eins braucht oder doch lieber ohne Handy lebt.
        Also ich meine, ich kann Einstiegs-Golfschläger oder Einstiegs-Tennisschläger verstehen.
        Aber es sagt sich doch kein Mensch: "Oh ich gucke mal ob so ein Handy auch was für mich ist. Daher hole ich mir mal ein Einsteigsgerät!".
        Das ist genau so unsinnig wie Journos, die von einem Cayman als Einstiegs-Porsche oder einem C 43 AMG als Einstiegs-AMG schreiben, als ob sich einer sagt: "Ich gucke mal ob ich mit dem PS klar komme. Wenn nicht verkaufe ich den wieder und kaufen einen C 300. Wenn doch, ja dann hol ich mir einen C 63 S".
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