High-End-Handheld-PC: Der Ayaneo Kun mit entfesseltem AMD Phoenix soll die Grenzen weiter verschieben

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Die Highlights des High-End-Handheld-PCs Ayaneo Kun
Quelle: Ayaneo

Der ambitionierte in Hongkong beheimatete chinesische Handheld-Spezialist Ayaneo hat mit dem Ayaneo Kun einen absoluten "High-End-Gaming-Handheld-PC" vorgestellt, der nicht nur im Hinblick auf seine Hardware die Grenzen in diesem aufstrebenden Segment weiter nach oben verschieben soll. Als Basis dient eine "entfesselte" Zen-4-APU ("Phoenix-U").

Der ambitionierte in Hongkong beheimatete chinesische Handheld-Spezialist Ayaneo hat mit dem Ayaneo Kun einen absoluten "High-End-Gaming-Handheld-PC" vorgestellt, welcher nicht nur im Hinblick auf seine Hardware-Komponenten die Grenzen in dem aufstrebenden und umkämpften Segment weiter nach oben verschieben soll. Als Basis dient eine "entfesselte" Zen-4-APU ("Phoenix-U"), welcher ein deutlich erweiterter cTDP-Spielraum (+80 Prozent) zur Verfügung steht. Einen Leistungszuwachs von bis zu 38 Prozent ermittelte der Hersteller.

Performance Quelle: Ayaneo Performance Die Ergebnisse, welche in 1200p, also nicht in der nativen Auflösung des Ayaneo Kun von 1600p, ermittelt wurden, können selbstverständlich von Spiel zu Spiel deutlich abweichen. Erst unabhängige Test und Reviews werden hier für Klarheit sorgen.

Ryzen 7000U mit der TDP von Ryzen 7000HS

Als Basis für den Ayaneo Kun dient ein AMD Ryzen 7840U, welcher mit einer cTDP von bis zu 54 Watt und somit auf Augenhöhe mit Phoenix-H betrieben werden kann. Dem zur Seite stehen wahlweise 16, 32 oder 64 GiByte LPDDR5X mit 7.500 MT/s sowie bedarfsweise eine bis zu 4 TiByte M.2-SSD, die per PCIe 4.0 x4 angebunden ist.

Der Ayaneo Kun möchte der neue 'Spitzenpredator' unter den Handheld-PCs sein Quelle: Ayaneo Der Ayaneo Kun möchte der neue "Spitzenpredator" unter den Handheld-PCs sein

Spielen auf 8,4 Zoll in 1600p und 800p

Ayaneo selbst bezeichnet den 312 × 133 × 22 mm messenden und 900 Gramm schweren Kun als "High-End-Top-Tier-Handheld" und möchte damit nicht weniger als den neuen "Spitzenprädator" in der Handheld-Nahrungskette stellen. Diesem hohen Anspruch soll aber nicht nur die Hardware-Komponenten, sondern außerdem auch das Featureset sowie die Ein- und Ausgabegeräte gerecht werden. Spiele werden hochauflösend mit 2.560 × 1.600 Pixeln dem 8,4 Zoll großen IPS-Bildschirm wiedergegeben. Die punktuelle Spitzenhelligkeit beträgt dabei 500 cd/m².

Das 8,4 Zoll großes IPS-Display mit 2.560 × 1.600 Pixeln ('1600p') verfügt über einen 800p-Modus Quelle: Ayaneo Das 8,4 Zoll großes IPS-Display mit 2.560 × 1.600 Pixeln ("1600p") verfügt über einen 800p-Modus Der chinesische Hersteller bestätigte gegenüber PCGH noch einmal, dass die Anzeige über einen optimierten 800p-Modus mit 1.280 × 800 Bildpunkten speziell für eher anspruchsvollere Spiele verfügt, welcher nahezu perfekt skalieren soll.

Leistung und Qualität sollen Hand in Hand gehen

Neben der hausgemachten "Semi-Custom-APU", von deren vergleichsweise "hohen" TDP insbesondere die integrierte Radeon 780M mit 768 RDNA-3-Shadereinheiten profitieren könnte, verspricht Ayaneo ganz besonders hochwertige Ein- und Ausgabegeräte in Form von Controllern, Triggern, Joysticks und Tasten.

Der Ayaneo Kun soll über besonders hochwertige Eingabegeräte für Spieler verfügen Quelle: Ayaneo Der Ayaneo Kun soll über besonders hochwertige Eingabegeräte für Spieler verfügen

Das Bedienkonzept ist explizit auf Spieler optimiert

Ergänzt wird das Eingabekonzept, welches sich laut Hersteller auch hervorragend für den Desktop von Windows 11 eignet, durch zwei intelligente Touchpads sowie ein spezielles D-Pad. Primär zielen alle Bedienelemente auf das Spielen aktueller Computerspiele unter Windows ab und wurden exakt auf die hauseigene Benutzeroberfläche ("AyaSpace 2") maßgeschneidert und optimiert.

D-Pad Quelle: Ayaneo Touchpad Quelle: Ayaneo

Der Ayaneo Kun ist offiziell für Microsofts Windows Hello zertifiziert und unterstützt eine Anmeldung am vorinstallierten Betriebssystem Windows 11 mittels Gesichtserkennung.

Der XXL-Handheld erhält einen XXL-Akku

Der XXL-Handheld erhält auch einen entsprechend ausladenden Akku mit einer Kapazität von 19.500 mAh bzw. 75 Wattstunden, was für mehr Ausdauer beim Spielen im Akkubetrieb sorgen soll. Die Laufleistung soll mit einer Leistungsaufnahme ("TDP") von 15 Watt bis zu 3 Stunden+ betragen.

Bis zu 3 Stunden+ soll der Ayaneo Kun durchhalten - 90 bis 120 Minuten sind realistisch Quelle: Ayaneo Bis zu 3 Stunden+ soll der Ayaneo Kun durchhalten - 90 bis 120 Minuten sind realistisch In realistischen Szenarien und mit einer TDP von 25 Watt und mehr sind Laufzeiten von 90 bis 120 Minuten zu erwarten. Ein echter Langläufer wird demnach auch der Ayaneo Kun nicht werden. High-End-Hardware und lange Ausdauer beißen sich in diesem sehr auf Platzsparen ausgelegten Segment.

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Ab dem 5. September ein teures Vergnügen

Der Ayaneo Kun startet ab dem 5. September auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo und wird zu einem Sonderpreis ("Early Bird") von 999 US-Dollar mit 16 GiByte LPDDR5X-7500 und 512 GiByte SSD-Speicher angeboten. Maximal können bis zu 1.949 US-Dollar auf Wunsch in den Handheld-PC investiert werden.

Der Ayaneo Kun startet ab 999 US-Dollar in den Handel Quelle: Ayaneo Der Ayaneo Kun startet ab 999 US-Dollar in den Handel

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Quelle: Ayaneo

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von csabinho Kabelverknoter(in)
        Zitat von COReduct
        Und um Indie-Games zu zocken gibt's deutlich billigere und bessere Alternativen - ich sag nur Nintendo Switch.
        Diese Alternative ist billiger in der Anschaffung, allerdings kann sie erstens nicht die bereits vorhandene PC-Bibliothek spielen und zweitens sind die Indie-Spiele für die Switch meistens teurer. Der Preisvorteil frisst sich also recht schnell auf. Und besser? Inwiefern?
      • Von csabinho Kabelverknoter(in)
        Zitat von COReduct
        Und um Indie-Games zu zocken gibt's deutlich billigere und bessere Alternativen - ich sag nur Nintendo Switch.
        Diese Alternative ist billiger in der Anschaffung, allerdings kann sie erstens nicht die bereits vorhandene PC-Bibliothek spielen und zweitens sind die Indie-Spiele für die Switch meistens teurer. Der Preisvorteil frisst sich also recht schnell auf. Und besser? Inwiefern?
      • Von ni-bi BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Holzkerbe
        bietet da einen wesentlich besseren Ansatz mit der dafür optimierten Big Picture-Oberfläche
        die gleiche GUI gibt es nun auch für Windows und der Linux Desktop des Steam Deck ist noch frickeliger als Windows 11
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Holzkerbe
        Windows hat IMHO auf so einem PC-Handheld auch wenig verloren, da es darauf einfach nicht angepasst bzw. ausgelegt ist. Das Steam Deck bietet da einen wesentlich besseren Ansatz mit der dafür optimierten Big Picture-Oberfläche.
        Ich stimme prinzipiell zu, allerdings habe ich auch Verständnis dafür, dass nicht jeder Anbieter ein extra OS pflegen kann. Trotzdem es dann alles Linux wäre, läuft es nämlich schon mehr oder weniger darauf hinaus, wenn man eine nahtlose Erfahrung bieten möchte. Auf der anderen Seite ist die mit Windows natürlich auch nicht gegeben und auch schwieriger zu ermöglichen. Vielleicht etablieren sich ja allgemein entsprechende Distros. Auf jeden Fall ist der Handheld-PC-Bereich ein spannender Spielplatz für Pioniere.
      • Von Gast1705533002
        Als Steam Deck Besitzer begrüße ich generell den verstärkten Wettbewerb im PC-Handheld Segment und das wollte ja auch Valve selbst mit dem SD u.a. bezwecken.

        Trotz vermeintlich stärkerer Hardware spricht mich bisher jedoch keines der Konkurrenzprodukte an. So auch der Kun mit seinen 900g (!) Kampfgewicht, einer witzlosen Akkulaufzeit und einem völlig überdimensioniertem Bildschirm (Auflösung!). Windows hat IMHO auf so einem PC-Handheld auch wenig verloren, da es darauf einfach nicht angepasst bzw. ausgelegt ist. Das Steam Deck bietet da einen wesentlich besseren Ansatz mit der dafür optimierten Big Picture-Oberfläche.

        Das SD wird noch auf Jahre hinaus unterstützt und spricht mich dank seines offenen Konzeptes sowohl in Sachen Hardware als auch Software deutlich mehr an. Bin aber definitiv gespannt, was wir da die kommenden Jahre noch so alles zu Gesicht bekommen werden.
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        "bis zu 3h plus"

        Wow. Herstellerangabe. Kannste durch 2 Teilen und 20 Prozent nochmal abziehen wenn du auch nur irgendwas aufm Bildschirm erkennen willst. Also rund 60 Minuten.

        Joa geiler Handheld ne. Es gibtn Grund warum Handhelds nicht die Mörderpower, sondern meistens ne schlaue Architektur haben. Ayaneo hat da bis jetzt noch nichts geglänzt. Mir bringen auch 3h nix wenn das Ding schwer ist wie sonst was.
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