Half-Life 2: Mit dieser Hardware wurde im Jahre 2004 gespielt

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Half-Life 2: Mit dieser Hardware wurde im Jahre 2004 gespielt
Quelle: Valve

Der legendäre Ego-Shooter Half-Life 2 feiert heute sein 20. Jubiläum und erhält nicht nur ein riesiges Update von Valve, sondern auch ein Special von PCGH, das die Legende würdigt und die Hardware vorstellt, mit der im 2004 gespielt wurde.

Der legendäre Ego-Shooter Half-Life 2, welcher am 16. November 2004 von Valve und Vivendi Universal veröffentlicht wurde, feiert heute sein 20. Jubiläum und erhält nicht nur ein riesiges Update von Valve, sondern auch ein Special von PCGH, welches die Legende würdigt und die Hardware vorstellt, mit der dieses für zahlreiche Spieler wegweisend und prägende Spiel zum Release im Jahre 2004 gespielt wurde.

Die besten CPUs für Half-Life 2 (2004)

Das Jahr 2004 ist in gewisser Weise ein Spiegel des Jahres 2024, denn auch vor exakt 20 Jahren dominierte AMD, seinerzeit aber noch mit den Athlon 64 und Athlon 64 FX und nicht mit den Ryzen und 3D V-Cache. Die mit Abstand schnellste CPU, also der Ryzen 7 9800X3D des Jahres 2004, war der Athlon 64 FX-55, der den stärksten Prozessor Intels, den Pentium 4 Extreme Edition mit 3,46 GHz, in Half-Life 2 durchschnittlich um ~ 20 Prozent hinter sich lassen konnte. AMDs damalige Vormachtstellung untermauerte der Athlon 64 3200+, der mit niedrigen Taktfrequenzen von 2 GHz mit Intels 3 GHz+ mithalten konnte.

Half-Life 2: Mega-Update zum 20. Jubiläum der Shooter-Legende

Doch während die CPU-Performance in Half-Life 2 im Jahre 2004 viele Parallelen zur aktuellen Situation aufweist, sah es bei den GPUs respektive den Grafikkarten noch ganz anders aus und AMD spielte zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt kein Rolle.

Die besten GPUs für Half-Life 2 (2004)

Während AMD zum Zeitpunkt des Releases von Half-Life 2 noch gar keine GPUs entwickelt hat, da die Übernahme von ATi erst am 24. Juli 2006 angekündigt und am 25. Oktober 2006 abgeschlossen wurde, kämpften seinerzeit ATi und der heutige Dominator Nvidia um die höchsten Frameraten im Valves Ego-Shooter.

Die schnellste Grafikkarte in Half-Life 2, welches zum Release zumeist in den seinerzeit üblichen Auflösungen mit 1.024 × 768 oder 1.280 × 1.024 Pixeln gespielt wurde, war die ATi Radeon X850 XT Platinum Edition mit R481-Grafikprozessor, gefolgt von der ATi Radeon X800 XT Platinum Edition mit R423-GPU. Die Leistungsdichte war hoch und so folgte mit nur 10 bis 15 Prozent Performancerückstand die Nvidia Geforce 6800 Ultra.

Arbeitsspeicher für Half-Life 2 (2004)

Im Jahre 2004 besaß ein Großteil der Gaming-PCs einen Ausbau von 256 bis 512 MiB Arbeitsspeicher vom Typ DDR400 oder DDR2-533, wenngleich die ersten Spieler auch bereits die magische Gigabyte-Grenze überschritten hatten.

Empfehlungen für Half-Life 2 (2004)

Ein ausgeglichener und empfehlenswerter Gaming-PC für Half-Life 2 sah im Jahre 2004 folgendermaßen aus.

  • AMD Athlon 64 3200+ ("Clawhammer")
  • MSI K8N Neo3 mit nForce4-Chipsatz
  • 256 bis 512 MiB DDR400 CL3-3-3-12
  • Nvidia Geforce 6800 GT mit 256 MiB
  • ATi Radeon X800 Pro mit 256 MiB

Mit einer solchen Konfiguration ließ sich Half-Life 2 auch in "hoher" Auflösung mit 1.280 × 1.024 Bildpunkten und hohen Grafikeinstellungen sowie 4 × AA und 8 × AF mit 70 bis 75 Bildern pro Sekunde spielen.

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    • Kommentare (74)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Accolade
        Notiz an mich, es gab eine Zeit in der ich mit besserer HW gezockt hab als PCGH

        Hatte damals gemerkt das alles - wirklich alles super lief mit der 9800XT. Witzig, 20 Jahre später ist auch wieder ein 7900XT im Gehäuse
        Hehe. Ende 2003, als ich die Karte kaufte, war ich noch Schüler und bestenfalls angefixt vom High-End, nicht süchtig. Ich kam damals von einer FX 5900, die ich nur einen Monat im Rechner hatte (ausgehend von einer GF4 Ti-4200 kommend). Die 9800 Pro war eine unfassbare Rakete, gerade mit hochstufigem AA/AF. Im selben Jahr bemerkte ich aber auch, dass die 128 MiB einen Hemmschuh darstellen - hier trumpfte die 9800 XT dank ihrer 256 MiB auf (u. a. bei Painkiller). Als ich dann mit der Geforce 6800 und ihren 128 MiB erneut aufs falsche Pferd setzte, kam der High-End-Fokus und dabei stets eine Investition in das Modell mit dem größeren Grafikspeicher (X1800 XT, 8800 GTX und so weiter).

        MfG
        Raff
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Accolade
        Notiz an mich, es gab eine Zeit in der ich mit besserer HW gezockt hab als PCGH

        Hatte damals gemerkt das alles - wirklich alles super lief mit der 9800XT. Witzig, 20 Jahre später ist auch wieder ein 7900XT im Gehäuse
        Hehe. Ende 2003, als ich die Karte kaufte, war ich noch Schüler und bestenfalls angefixt vom High-End, nicht süchtig. Ich kam damals von einer FX 5900, die ich nur einen Monat im Rechner hatte (ausgehend von einer GF4 Ti-4200 kommend). Die 9800 Pro war eine unfassbare Rakete, gerade mit hochstufigem AA/AF. Im selben Jahr bemerkte ich aber auch, dass die 128 MiB einen Hemmschuh darstellen - hier trumpfte die 9800 XT dank ihrer 256 MiB auf (u. a. bei Painkiller). Als ich dann mit der Geforce 6800 und ihren 128 MiB erneut aufs falsche Pferd setzte, kam der High-End-Fokus und dabei stets eine Investition in das Modell mit dem größeren Grafikspeicher (X1800 XT, 8800 GTX und so weiter).

        MfG
        Raff
      • Von Accolade
        Zitat von PCGH_Raff
        Radeon 9800 Pro (128 MiB) @ ~430 MHz plus Athlon XP 1700+ @ 2,4 GHz. Das waren noch Zeiten, als Overclocking richtig viel ausrichten konnte.

        MfG
        Raff
        Notiz an mich, es gab eine Zeit in der ich mit besserer HW gezockt hab als PCGH

        Hatte damals gemerkt das alles - wirklich alles super lief mit der 9800XT. Witzig, 20 Jahre später ist auch wieder ein 7900XT im Gehäuse
      • Von True Monkey Kokü-Junkie (m/w)
        Falls es interessiert

        Half Life 2 gibt es momentan kostenlos auf Steam

        https://store.steampowere...
      • Von schroettel Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich hatte zunächst nur einen Office-PC, den ich für Half Life 2 gepimpt habe.
        Mainboard war irgendeine Grütze mit einem Celeron, aber Sockel 1150 also Pentium 4 fähig. Den habe ich auch geholt mit 3.0 GHz (Prescott), dazu 2 * 512 MB DDR400 und eine GeForce 6600GT von MSI.
        Neues Netzteil bräuchte ich auch. Damals noch keine große Ahnung gehabt, deshalb natürlich nix dolles. Sharkoon 400 Watt für 50 €. Lief aber stabil.
        Wichtig: kein Gehäuselüfter xD
        Wurde alles nur über das Netzeil gelüftet.
        Und dann schön auf 17 Zoll 60Hz Röhrenmonitor in 1024*768 gezockt.
        Ja und mit Internet! Flatrate whoa mit 0,256 Mbit, voll der König.
      • Von Flowbock PC-Selbstbauer(in)
        Hat nen Ehrenplatz im Regal, wird echt mal wieder Zeit es herauszuholen und durchzuspielen.
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