GTX-280-Kühler im Test: Temperaturen und Lautstärke
Für Nvidias Geforce GTX-200-Karten gab es bisher abseits einer Wasserkühlung keine Alternativen, den Coolermaster-Referenzkühler in Rente zu schicken. Mit dem Thermalright HR-03 GTX und dem Silenx Noiseless GPU Cooler schicken sich nun zwei Produkte an, den Platz des originalen Kühlers einzunehmen. Wir bitten beide auf den Teststand in Form einer übertakteten Geforce GTX 280.
GTX-280-Kühler im Test: Testaufbau
Wir verwenden als Grafikkarte eine Heatbug-freie MSI Geforce GTX 280 Super OC, welche in 3D mit 702/1.404/1.152 MHz taktet - Nvidia sieht 602/1.296/1.107 MHz vor. Um die Karte aufzuheizen, bedienen wir uns der Mother Nature-Szene des 3D Mark 03. Während den fünf Loops protokollieren wir die Temperatur der GPU und der Spannungswandler mit dem Rivatuner v2.20 (Download). Sie möchten wissen wie das funktioniert? Der PCGH-Rivatuner-Guide erklärt es Ihnen. Als Testplattform dient uns ein offener Aufbau ohne Lüfter.
GTX-280-Kühler im Test: Temperaturen und Lautstärke
Im Vergleich zum Referenzkühler gelingt es dem Thermalright HR-03 GTX in Kombination mit dem 120-Millimeter-Lüfter Blacknoise XL1 die GT200-GPU unter Last um 21 °C zu senken, bei gleichzeitig deutlicher Reduzierung der Lautstärke. Der Silenx Noiseless GPU Cooler dagegen belegt mit 90 °C den letzten Platz - trotz Triple-Lüfter-Kit bei leisen 5 Volt. Da sich dieses Ergebnis auch bei 12 Volt Lüfterspannung sowie nach einer Remontage nicht merklich verbesserte, gehen wir davon aus, dass unser Testsample einen Defekt aufweist. Ein zweites Exemplar ist bereits angefordert.
Der Referenzkühler dankt uns den Austausch der originalen Wärmeleitpaste durch Arctic Silver 5 sowie den höheren Anpressdruck durch manuelles Nachziehen der Schrauben mit einem deutlichen Rückgang der Temperaturen und der Lautstärke. In der Galerie finden Sie ein Bild des originalen Kühlers, welches offensichtlich macht, warum sich der Wechsel der Paste auszahlt.
GTX-280-Kühler im Test: Spannungswandlerproblematik
Deutlich interessanter als die GPU-Temperatur ist jedoch die der empfindlichen Spannungswandler. Beide Nachrüstkühler werden mit einem Blech ausgeliefert, welches die Stromversorgung auf dem PCB auf Temperatur halten soll. Im Vergleich zum Referenzdesign, welches die Abwärme über die komplette Bodenplatte auf eine viel größere Oberfläche verteilt, schlägt sich diese Lösung deutlich schlechter, im Falle des Silenx sogar erschreckend schlecht. Der Thermalright HR-03 GTX erlaubt zwar einen stabilen Betrieb der übertakteten Geforce GTX 280, im Härtetest mit Crysis produzierte die Karte jedoch hin und wieder leichte Bildfehler. Durch zusätzliche Belüftung in Form eines Lüfters auf dem Blech oder eine Gehäusebelüftung verschwinden diese allerdings - der Referenzkühlers agiert hier jedoch klar effektiver. Wir stehen diesbezüglich bereits in Kontakt mit den Herstellern.
Möchten Sie also Ihrer Geforce GTX 280 einen alternativen Kühler gönnen, achten Sie auf einen zusätzlichen Luftstrom durch eine entsprechende Gehäusebelüftung oder mit einem auf dem Blech angebrachten Propeller.
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Das Blech passt 100%ig auch auf einer 260er. Bzgl. der VRAM-Kühler: es kommt darauf an, wie man die Kühler montiert. Bei mir sieht es so aus: 3 einzelne Kühler unter den Heatpipes sowie ein weiterer auf dem einzelnen VRAM. Dazu ein 3er Block..... fertig ist die Unterseite. 
An einer Lösung des Problems wird gearbeitet.
cYa
Oben sieht es so aus: auf den einzelnen VRAM ein 1er, auf der einen 3er Reihe kommt ein 3er Block und auf der zweiten 3er Reihe kommt ein 2er Block und ein 1er. Bleibt ein 2er Block übrig.
mfg
ThoR65
Und zum HR-03 GTX gehört nun mal nicht nur der Kühler selbst, sondern auch das Blech. Zumal der eine VRAM-Kühler auf einer 260 nicht vernünftig hält, da ein RAM-Baustein fehlt. "Passen" ist so eine Sache.
cYa
cYa
öhhhmmmmmmmmmmmmmmmmm........ der HR-03 GTX ist für NV-GraKa´s mit GT200 GPU. Und somit passt er sowohl auf die 260er als auch auf die 280er. Da is nix mit Probs. Ich glaube das wollte Kollege Bestia damit sagen, bzgl. der Newsüberschrift.
Das Design ist nicht gleich. GTX 260 und 280 unterscheiden sich bei der Anzahl der SpaWas und der VRAMs - was zu Problemen führen kann.
cYa
Noch ein Hinweis, ich glaub, die Überschrift "Zwei GeForce GT200 Kühler im Test" wäre besser geeignet, da das Design ja gleich ist.