Radeon HD 7970 GHz Edition: Testsystem, Treiber, Benchmark-Details
Ein halbes Jahr nach dem Release der Radeon HD 7970 legt AMD die Grafikkarte mit 1.000 MHz Chiptakt neu auf. Der Test der Radeon HD 7970 GHz Edition klärt, ob die Geforce GTX 680 das Nachsehen hat - egal ob bei der Spieleleistung, der Lautheit oder dem Stromverbrauch.
Unser aktuelles Testsystem basiert auf einem Ivy-Bridge-Core-i7, welcher mit vier Kernen sowie SMT ausgestattet ist. Dank einer Übertaktung auf 4,5 GHz werden selbst High-End-Grafikkarten nicht ausgebremst, zudem unterstützt die Z77-Plattform die aktuelle PCI-Express-3.0-Schnittstelle (ab Radeon HD 7000 und Geforce GTX 600). Mit insgesamt 16 GiByte DDR3-1866-Speicher sowie SSDs ist das System zudem technisch auf dem neuesten Stand.
Testplattform, Benchmarks & Treiber
• CPU: Intel Core i7-3770K @ 4,5 GHz (vier Kerne plus SMT) - Leihgabe von Home of Hardware
• Mainboard: MSI Z77A-GD65 (Intel Z77-Chipsatz, SLI- und Crossfire-tauglich)
• RAM: 2 x 4 GiByte DDR3-1866 (9-9-9-21-1T)
Testkarten (Taktraten: GPU/(ALU)/VRAM)
• Geforce GTX 680 (1.006 + Boost/3.004 MHz, 2 GiByte GDDR5)
• Geforce GTX 670 (915 + Boost/3.004 MHz, 2 GiByte GDDR5)
• Radeon HD 7970 GHz Edition (1.000 + Boost/3.000 MHz, 3 GiByte GDDR5)
• Radeon HD 7970 (925/2.750 MHz, 3 GiByte GDDR5)
Treiber und Betriebssystem
• Geforce 301.42 WHQL - HQ
• Catalyst 12.7 Beta - HQ
• Windows 7 Ultimate x64 SP1 inklusive Patches
Treiber-Einstellungen
Wir haben uns nach dem Start der Radeon HD 7970 und ausführlichen Bildqualitätsbetrachtungen dazu entschieden, Grafikkarten fortan mit "Hoher Qualität" (HQ) im Treiber zu testen. Dies bezieht sich direkt auf den anisotropen Filter (AF), welcher in der HQ-Einstellung auf Radeon- wie Geforce-Grafikkarten nicht nur ein sehr gutes Bild liefert, sondern auch qualitativ vergleichbar ist - mit Qualität/Quality (Q) gibt es Unterschiede zugunsten Nvidias sofern anisotrope Filterung zum Einsatz kommt. Sofern Sie mit dem teils flimmrigen Q-AF zufrieden sind: Im Mittel unseres Spieleparcours bringt Q gegenüber HQ ein Fps-Plus von 3,5 Prozent - auf einer Radeon HD 7000. Nachdem AMD mit dem Catalyst 12.4 erneut an der Qualität des Treiberstandards (Q) geschraubt hat, gilt unsere Aussage umso mehr: HQ gegen HQ entspricht am ehesten "apples to apples".
Frei nach AMDs Motto "Play the game as originally intended" setzen wir außerdem die AMD-Optimierung beim Tessellationsschalter für die Benchmarks außer Kraft und deaktivieren die Oberflächenoptimierung. Die vertikale Synchronisation ist auf allen Karten immer abgeschaltet.
Benchmark-Auswahl
In unserem Test fühlen wir den Grafikkarten in folgenden Spielen auf den Zahn:
• Anno 2070 (DX11, Ubi-Launcher)
• Battlefield 3 (DX11, Origin)
• Crysis 2 (DX11 + Hi-Res-Textures)
• Dirt Showdown (DX11, Steam)
• Starcraft 2 (DX9, Battle.net)
• The Elder Scrolls 5 Skyrim (DX9, Steam)
Jeder Benchmark-Durchlauf wird mindestens drei Mal durchgeführt und die Ergebnisse anschließend gemittelt. Weitere Details wie die Art der genutzten Kantenglättung können Sie den einzelnen Benchmark-Diagrammen sowie unserer Benchmark-FAQ entnehmen (sobald diese aktualisiert ist!). Die Auflösungen für die Standardtests lauten wie folgt:
• 1.920 x 1.080, 16:1 AF (HQ-AF)
• 2.560 x 1.600, 16:1 AF (HQ-AF)
Bei Spezialtests und/oder mit Supersample-AA variieren die Einstellungen.

Die Starcraft2 Spieler sehen dass anders
Deswegen ist die HD 6870 auch langsamer als die HD 5870.
Das liegt jetzt aber daran, dass die X870er von AMD nicht mehr die Topmodelle von AMD sind. Sie wurde mit der 6000er-Reihe zur oberen Mittelklasse umfunktioniert.