OC-Giganten im Test: Stärken & Schwächen und Fazit
Sie interessieren sich für eine übertaktete Radeon HD 4870 oder Geforce GTX 260-216? PCGH macht den Test mit aktuellen WHQL-Treibern und klärt, welche Karte in welchem Spiel in Front liegt und welchen Einfluss der Treiber hat. Vorhang auf für das Grafikkarten-Duell Evga GTX 260-216 SSC vs. Gainward HD 4870 Golden Sample.
Evga GTX 260-216 SSC vs. Gainward HD 4870 Golden Sample
OC-Giganten im Test: Stärken, Schwächen, Fazit
Evgas GTX 260-216 SSC setzt sich dank erhöhter Taktfrequenzen um rund 14 Prozent vom Referenzdesign ab. Gainwards HD 4870 Golden Sample wiederum ist maximal 7 Prozent schneller als eine gewöhnliche HD 4870 mit 1.024 MiByte Videospeicher. Die Evga Super-Superclocked liegt daher über alle Benchmarks hinweg deutlich in Front und kommt einer GTX 280 sehr nahe. Die Evga Geforce GTX 260 216 SSC unterstützt Nvidias Cuda-Technologie inklusive GPU-Physx und wie alle aktuellen Geforce-Modell ab der GF-8-Reihe auf Wunsch eine qualitativ hochwertige Texturfilterung (HQ), bietet aber angesichts eines Preises von derzeit 349 Euro (Stand: 24.11.2008, 13:00 Uhr) kein optimales Preis-/Leistungs-Verhältnis.
Gainwards HD 4870 Golden Sample punktet dagegen mit niedrigeren Temperaturen bei beinahe identischer gleicher Lautstärke und bietet dank DX10.1-Support, Display- wie HDMI-Port potenziell mehr Zukunftssicherheit.
Welche Karte Sie letzten Endes kaufen, ist somit eine Frage der Fps-Leistung, des bevorzugten Feature-Sets (DX10.1, Physx, Kühlung/Lautstärke, OC-Potenzial, Bildqualität), der Lautstärke und natürlich Ihres Geldbeutels. Die Radeon ist auch in ihrer OC-Version deutlich günstiger als Evgas GTX 260 216 SSC, liegt gleichzeitig in vielen Benchmarks auch deutlich zurück. Zusätzliches OC und Physx sprechen für die Evga-Geforce, die Radeon punktet mit DX10.1-Unterstützung, leiser Kühlung und Display-Vielfalt.
Quelle: Bild & Montage: PCGH
Referenzvergleich: GT200 vs. RV770 (Bild & Montage: PCGH)
Vergleich der Referenzmodelle
Die Referenz-Radeon kostet zur Zeit mit rund 240 Euro etwas weniger als die günstigste Referenz-GTX-260-216 mit 250 Euro. Angesichts dieser Tatsache ist es aus Preis-/Leistungs-Sicht folgerichtig, dass die Geforce in Left 4 Dead die Nase leicht vorne hat. Gleiches gilt für Far Cry 2, wenngleich hier der Abstand etwas wächst. Überraschend jedoch ist der starke Einbruch der HD 4870 mit der eigentlichen Paradedisziplin 8x MSAA in Far Cry 2. Keine Chance hat die Radeon dagegen in Call of Duty 5, hier wird sie von der Geforce geradezu deklassiert. Wie unser Test des Geforce 180.48 WHQL zeigt, ist dies nicht aufgrund eines speziells optimierten Geforce-Treibers so, sondern entweder den Eigenheiten der verwendeten Engine geschuldet oder brachliegendem Optimierungespotenzial beim Catalyst-Treiber.
Need for Speed: Undercover und Gothic 3 : Götterdämmerung sind beispielsweise Titel, die der Radeon besser liegen. Hinsichtlich der Lautstärke ist das Referenzmodell der Radeon HD 4870 im Idle-Betrieb mit nur 0,6 Sone deutlich leiser als die Standard-Geforce-GTX-260 (1,7 Sone), unter Mother Nature-Last ist die Radeon mit 2,3 Sone jedoch lauter. Der Furmark heizt beiden Grafikkarten so sehr ein, dass über 4 Sone erreicht werden.
Alles in allem befinden sich die Standard-Modelle der Radeon HD 4870 1.024 MiByte und der Geforce GTX 260-216 nach wie vor auf einem ähnlichen Level, je nach Spiel gibt es einen anderen "Sieger" - wenngleich das Pedel leicht Richtung der besser zu übertaktenden, aber teureren Geforce schwingt
Bildergalerie
In diesem Artikel
- Seite 1 OC-Giganten im Test: Einleitung
- Seite 2 OC-Giganten im Test: Evga GTX 260-216 SSC
- Seite 3 OC-Giganten im Test: Gainward HD 4870 GS
- Seite 4 OC-Giganten im Test: Testsystem und Benchmarks
- Seite 5 OC-Giganten im Test: Call of Duty 5
- Seite 6 OC-Giganten im Test: Far Cry 2
- Seite 7 OC-Giganten im Test: Left 4 Dead
- Seite 8 OC-Giganten im Test: Stärken & Schwächen und Fazit
- Seite 9 Bildergalerie
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- Seite 2 OC-Giganten im Test: Evga GTX 260-216 SSC
- Seite 3 OC-Giganten im Test: Gainward HD 4870 GS
- Seite 4 OC-Giganten im Test: Testsystem und Benchmarks
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also den E6750
lg, dewey
GTA 4 scheint nämlich doch arg nach CPU Kraft zu verlangen, die GraKa (vor allem deren RAM Bestückung) entscheidet scheinbar in erster Linie über die Sichtweite bei diesem Spiel, berichten zumindest die, dies es zum Laufen bekommen haben
lg, dewey
Aber das Hauptproblem bei GTA4 bleiben sowieso DRM und Stabilität...
Bezüglich der Grafikkarte: Eine GTX260 hat standardmäßig den gleichen Takt, wie eine GXT260-216. Der Unterschied liegt in der Anzahl der Recheneinheiten.
noch eine frage: bei gta spricht man ja davon, dass es mehr als 1gb grafikspeicher benötigt, die von dir genannte karte hat jetzt 896mb speicher. ist das dann ein enormer nachteil oder kann ich damit auch gut spielen? zusammen mit meinem C2Duo E6750 und der von dir genannten karte müsste das doch annehmbar spielbar sein oder?
danke, dewey