GTX 260-216 mit 55 Nanometer: BIOS, Overclocking, Fazit

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Mit der Neuauflage der Geforce GTX 260-216 möchte Nvidia dank 55-Nanometer-GPU und kostensparenderem Design verlorene Marktanteile zurückgewinnen und neue erobern. Ob die Karte mit dem GT200b die nötigen Voraussetzungen hierfür mit sich bringt, klärt der folgende Test.

Geforce GTX 260-216 (65nm): BIOS Quelle: http://www.pcgameshardware.de Geforce GTX 260-216 (65nm): BIOS Geforce GTX 260-216 (55nm): BIOS Quelle: http://www.pcgameshardware.de Geforce GTX 260-216 (55nm): BIOS GTX 260-216 mit 55 Nanometer: BIOS und OC
Ein Blick ins BIOS der beiden EVGA-Karten verrät, dass zwar die Lüftersteuerung identisch ist, die Spannungen dagegen nicht. So liegen bei dem 65-nm-Modell in 2D hohe 1,11 Volt an, die Neuauflage begnügt sich mit 1,05 Volt. In 3D liegen bei beiden Karten 1,12 Volt an - typisch für OC-Karten. An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass die per Nibitor v4.7 ausgelesenen Spannungen nicht zwangsläufig korrekt sein müssen.

Hinsichtlich des OC-Potenzials vermag uns der GT200b zu überzeugen: Während die GT200-GPU einen Kerntakt von 720 MHz verkraftet und sich die ALUs mit 1.566 MHz befeuern lassen, liegt der GT200b mit 729/1.566 MHz einen Tick darüber. Der VRAM des 55-nm-Geforce steigt bei 1.242 MHz aus, der der SSC erst bei 1.296 MHz. Da es sich bei EVGAs SSC-Modell um eine strenger selektierte GTX-260-Variante handelt, ist das OC-Potenzial der GTX 260-216, die als Super-Clocked-Version (ohne zweites Super) nicht die höchste Taktstufe vertritt, mit 55 Nanometer vergleichsweise gut.

EVGA Geforce GTX 260-216 Super Clocked (55nm) Quelle: http://www.pcgameshardware.de EVGA Geforce GTX 260-216 Super Clocked (55nm) GTX 260-216 mit 55 Nanometer: Fazit
Trotz nominell schlechterem Kühler und vereinfachtem PCB weiß Nvidias Geforce GTX 260-216 (55nm) durchgehend zu gefallen: Sie ist leiser und kühler als ihre Vorgängerin und verfügt über ein OC-Potenzial, welches sich auf dem Niveau überdurchschnittlicher 65nm-Karten befindet. Die Leistung der Neuauflage ist aufgrund der gleich gebliebenen Taktraten und Funktionseinheiten identisch, daher verweisen wir Sie an dieser Stelle für Benchmarks auf den Test der Geforce GTX 285.

Bleibt zu hoffen, dass Nvidia den Vorteil der Kostenersparnis zu einem gewissen Teil an Sie, den Kunden, weitergibt. Da AMDs HD 4870/1G dank des 8.12-Hotfixes auch künftig hinsichtlich der Fps-Leistung ein starker Gegner ist, wird Nvidia reagieren müssen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 GTX 260-216 mit 55 Nanometer: Einleitung/technische Daten
  2. Seite 2 GTX 260-216 mit 55 Nanometer: Lautstärke und Leistungsaufnahme
  3. Seite 3 GTX 260-216 mit 55 Nanometer: BIOS, Overclocking, Fazit
    • Kommentare (51)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von slow Kabelverknoter(in)
        Danke für die Antworten, damit kann man schön mal was anfangen.

        Habe da schon eine Karte im Blickfeld
      • Von slow Kabelverknoter(in)
        Danke für die Antworten, damit kann man schön mal was anfangen.

        Habe da schon eine Karte im Blickfeld
      • Von Bucklew BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von slow
        noch ne Frage zu dem sogenannten "Spulenfiepen" , habe einige interessante Tipps gelesen wie z.B.

        Die Spannungwandler mit Heißkleber zu um gießen,
        bei Frame`s über ca. 2000, Vsync einschalten,

        ist da was dran?
        heißkleber - ganz blöd. zum einen werden die spulen dabei natürlich heiß (schlecht) und die wärmeabfuhr wird behindert (noch schlechter)

        vsync dagegen drosselt die fps auf max 60 bei nem normalen tft, das spulenfiepen verschwindet also. und das spiel sieht auch gleich besser aus
      • Von IceBlue Komplett-PC-Käufer(in)
        Also ich habe seit gestern auch eine GTX260-216 55nm und ich habe das Fiepen nur, wenn es zum FADE IN zum Ladebildschirm bei 3DMark06 geht und genauso beim FADE OUT. Ansonsten kein Fiepen, nicht unter Last und auch nicht beim Desktop.
        Kurz Crysis und FarCry2 angespielt, aber nicht ein Fiepen gehört. Ich werde mal weiter herumtesten...
      • Von slow Kabelverknoter(in)
        Danke für die Antwort,

        noch ne Frage zu dem sogenannten "Spulenfiepen" , habe einige interessante Tipps gelesen wie z.B.

        Die Spannungwandler mit Heißkleber zu um gießen,
        bei Frame`s über ca. 2000, Vsync einschalten,

        ist da was dran?
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Aus welchen Grund liegt die Tendenz der 55-nm höher?
        Aller Wahrscheinlichkeit am vereinfachten PCB und möglicherweise "billigeren" Bauteilen.

        cYa
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