Test der Geforce GTX 260-216 mit 55-Nanometer-GT200b

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Mit der Neuauflage der Geforce GTX 260-216 möchte Nvidia dank 55-Nanometer-GPU und kostensparenderem Design verlorene Marktanteile zurückgewinnen und neue erobern. Ob die Karte mit dem GT200b die nötigen Voraussetzungen hierfür mit sich bringt, klärt der folgende Test.

GTX 260-216 mit 55 Nanometer: Einleitung
Kaum eine andere Karte wurde unter gleichem Name so oft neu aufgelegt wie Geforce GTX 260: Während sich Speicherausbau - und Interface (896 MiByte bei 448 Bit) sowie die Taktraten (576/1.242/999 MHz) und die Anzahl der ROPs (28 an der Zahl) nicht änderten, durchlebte gerade die GPU einige Neuerungen:

Die erste Revision trat noch mit 192 Shader-ALUs und 64 TMUs an, aufgrund der starken Konkurrenz durch die HD 4870/1G sah sich Nvidia jedoch genötigt, diese aufzustocken. Die als GTX 260-216 bekannte Neuauflage bekam 216 ALUs und 72 TMUs spendiert und konnte bzw. kann der Radeon somit bis heute Paroli bieten. Mehr oder weniger still und leise gelangen nun seit einigen Wochen Karten in den Handel, die dem lange erwartete GT200b-Chip - der 55-Nanometer-Version des GT200 - ausgestattet sind. Zudem veränderte Nvidia Details an der Platine (PCB, Printed Circuit Board) sowie dem verbauten Kühler, um kostengünstiger produzieren zu können. Gleiches gilt für die Geforce GTX 285 (siehe Test), welche die GTX 280 ablöst.

GTX 260-216 mit 55 Nanometer: Technische Daten
Die Leistungswerte der 55-Nanometer-GTX entsprechen 1:1 denen ihrer 65-Nanometer-Schwester. So verfügt der GT200b nach wie vor über 216 Shader-ALUs, welche mit 1.242 MHz befeuert werden, der Chiptakt beläuft sich auf 576 MHz. Der 896 MiByte fassende Videospeicher mit einer Zugriffszeit von 1,0 Nanosekunden wird mit 999 MHz betrieben und findet per 448-Bit-Interface Anschluss.

Die Strukturbreite der Transistoren innerhalb der GPU schrumpft von 65 auf 55 Nanometer, die Anzahl der Transistoren beträgt wie gehabt 1,4 Mrd. Das PCB dagegen besteht nur noch aus 10 statt 14 Layern und alle 14 Speicherchips befinden nun auf der Vorderseite. Darüberhinaus wurde die Anordnung der Bauteile auf der Platine geändert. Daher sind die Spannungswandler-Bleche aktueller Grafikkartenkühler wie dem Thermalright HR-03 GTX (PCGH-Test) oder Silenx Noiseless GPU Cooler nicht kompatibel.

Auf den Folgeseiten finden Sie alle Praxistests und Benchmarks zur Geforce GTX 260-216 (GT200b)

Grafikchip/Karte GTX 285 GTX 280 GTX 260-216 9800 GTX+ HD 4870 HD 4850
Ca.-Preis (Euro) 330,- 290,- 220,- 140,- 180,- 120,-
Chip GT200 GT200 GT200(b) G92(b) RV770 RV770
Fertigung (Nanometer) 55 65 65/55 65/55 55 55
Transistoren (Mio.) 1.400 1.400 1.400 754 965 965
Taktrate Chipkern (MHz) 648 602 576 738 750 625
Taktrate Shader-ALUs (MHz) 1.476 1.296 1.242 1.836 750 625
Taktrate Speicher (MHz) 1.242 1.107 999 1.100 1.800 1.000
Shader-Version 4.0 4.0 4.0 4.0 4.1 4.1
Shader-ALUs 240 240 216 128 800 800
Speicherausstattung (MiByte) 1.024 1.024 896 512 512 512
Speicherbus (Bit) 512 512 448 256 256 256
Speichertyp GDDR3 GDDR3 GDDR3 GDDR3 GDDR5 GDDR3
MAD-Leistung (GFLOPS) 708,5 622,1 536,5 470 1.200 1.000
Texturfüllrate (MTex/s) 51.840 48.160 41.472 47.232 30.000 25.000
Speicherbandbreite (MByte/s) 158.976 141.696 111.888 70.400 115.200 64.000
Multi-Sampling, max. 8x 8x 8x 8x 8x 8x
Anti-Aliasing, max. 16xQ 16xQ 16xQ 16xQ 24x CFAA 24x CFAA
Multi-GPU SLI, 3-W.-SLI SLI, 3-W.-SLI SLI SLI, 3-W.-SLI Crossfire X Crossfire X
PCI-E.-Stromanschl. (6-Pin/8-Pin) 2 x/0 x 1 x/1 x** 2 x/0 x 2 x/0 x 2 x/0 x 1 x/0 x

Nvidia Geforce GTX 260-216 (55nm): GPU-Z-Shot Quelle: http://www.pcgameshardware.de Nvidia Geforce GTX 260-216 (55nm): GPU-Z-Shot

Bildergalerie

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  1. Seite 1 GTX 260-216 mit 55 Nanometer: Einleitung/technische Daten
  2. Seite 2 GTX 260-216 mit 55 Nanometer: Lautstärke und Leistungsaufnahme
  3. Seite 3 GTX 260-216 mit 55 Nanometer: BIOS, Overclocking, Fazit
    • Kommentare (51)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von slow Kabelverknoter(in)
        Danke für die Antworten, damit kann man schön mal was anfangen.

        Habe da schon eine Karte im Blickfeld
      • Von slow Kabelverknoter(in)
        Danke für die Antworten, damit kann man schön mal was anfangen.

        Habe da schon eine Karte im Blickfeld
      • Von Bucklew BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von slow
        noch ne Frage zu dem sogenannten "Spulenfiepen" , habe einige interessante Tipps gelesen wie z.B.

        Die Spannungwandler mit Heißkleber zu um gießen,
        bei Frame`s über ca. 2000, Vsync einschalten,

        ist da was dran?
        heißkleber - ganz blöd. zum einen werden die spulen dabei natürlich heiß (schlecht) und die wärmeabfuhr wird behindert (noch schlechter)

        vsync dagegen drosselt die fps auf max 60 bei nem normalen tft, das spulenfiepen verschwindet also. und das spiel sieht auch gleich besser aus
      • Von IceBlue Komplett-PC-Käufer(in)
        Also ich habe seit gestern auch eine GTX260-216 55nm und ich habe das Fiepen nur, wenn es zum FADE IN zum Ladebildschirm bei 3DMark06 geht und genauso beim FADE OUT. Ansonsten kein Fiepen, nicht unter Last und auch nicht beim Desktop.
        Kurz Crysis und FarCry2 angespielt, aber nicht ein Fiepen gehört. Ich werde mal weiter herumtesten...
      • Von slow Kabelverknoter(in)
        Danke für die Antwort,

        noch ne Frage zu dem sogenannten "Spulenfiepen" , habe einige interessante Tipps gelesen wie z.B.

        Die Spannungwandler mit Heißkleber zu um gießen,
        bei Frame`s über ca. 2000, Vsync einschalten,

        ist da was dran?
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Aus welchen Grund liegt die Tendenz der 55-nm höher?
        Aller Wahrscheinlichkeit am vereinfachten PCB und möglicherweise "billigeren" Bauteilen.

        cYa
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