Test: Evga GF 8800 Ultra Superclocked Black Pearl
Die Superclocked-Version der e-Geforce 8800 Ultra von Evga richtet sich an betuchte High-End-Spieler - in der traditionell wassergekühlten Black-Pearl-Edition erst recht.
Quelle: PCGH
Evga 8800 Ultra Black Pearl: wassergekühlt und übertaktet.
Mit einem Wasserkühler der Firma Innovatek samt Anschlussstutzen stattet Evga die Black-Pearl-Variante der e-Geforce 8800 Ultra Superclocked aus. Neben Preis und Exklusivität dieser Karte ist auch die Montage der Wasserkühlung eher etwas für Freaks: Die Karte muss nämlich entweder in einen bestehenden Kühlkreislauf eingebunden oder mit separatem Radiator, Pumpe, Ausgleichsbehälter, Verschlauchung und Schrauben montiert werden. Diese Teile liefert Evga jedoch nicht mit. Lohn der Mühen sind Taktraten auf Rekordniveau: 657 MHz Kern- und 1.123 MHz Speichertakt liegen an, die Shader-ALUs werden dabei mit 1.667 MHz betrieben.
Mit diesen Werten setzt sich die Karte an die Leistungsspitze der bisher getesteten Geforce-8800-Ultra-Modelle und per manueller Übertaktung erreichen wir noch höhere Werte. 720 MHz Chip- und 1.185 MHz Speichertakt zeigen die Grenzen unseres Musters auf. In Sachen Lautstärke gestaltet sich die Bewertung schwierig. Mit einem externen Dual-Radiator von Innovatek gelingt es uns, die Karte im 2D-Betrieb komplett passiv und somit lautlos zu betreiben. Für 3D-Last müssen wir den Wärmetauscher jedoch mit Lüftern versehen, da sonst die Temperatur mehr als 90 Grad Celsius erreicht. Mit zwei 120-Millimeter-Lüftern der mit eigenem Kreislauf versehenen Karte halten wir die ausgelesene GPU-Temperatur konstant unter 60 Grad Celsius und erreichen ein Geräuschniveau von 0,9 Sone (27,7 dB (A)).
Fazit: High-End für betuchte Bastler und Wasserkühlungsfreaks. Wenn Sie nicht selbst übertakten und den Aufwand für die Wasserkühlung nicht scheuen, erhalten Sie für rund 830 Euro (Quelle: Geizhals.at/de, Stand: 06.07.2007) die aktuell schnellste Grafikkarte.
