Resident Evil 5 mit 3D-Vision Discover angespielt
Der Zombie-Shooter Resident Evil 5 wird als Vorzeigespiel für die Integration von Nvidias 3D-Vison gehandelt. PC Games Hardware hat sich mit der kostenlosen Pappbrille "3D Discover" einen räumlichen Eindruck von Nvidias Stereo-3D-Initiative verschafft.
Quelle: PC Games Hardware
3D Vision Discover Brille
3D-Vision nennt sich Nvidias Produktpalette rund um räumliches Sehen. Diese besteht aus einer Vielzahl einzelner Komponenten, aber die Hauptbestandteile sind Nvidias kabellose Shutterbrille 3D-Vision, einem 120-Hz-tauglichen Bildschirm, einer Geforce-Grafikkarte (ab 8400 GS, aktuelle Treiber) und einem (Dualcore-) PC mit Windows 7 oder Vista (XP wird nicht unterstützt).
Um diese nicht unerhebliche Investition auch weniger technikbegeisterten Nutzern schmackhaft zu machen, hat Nvidia eine Schnupperversion von 3D-Vision in die Treiber integriert, welche durch anaglyphe Darstellung einen (schwächeren) 3D-Effekt mittels einer Rot/Cyan-Folienbrille erlaubt. Diese Pappbrille will Nvidia demnächst ausgewählten Grafikkarten beilegen; Sie können die Brille aber auch andernorts bekommen - zum Beispiel der Zeitschrift c't lag in Ausgabe 14/2009 eine solche Brille bei.
Wie bereits angesprochen, ist der räumliche Eindruck mit einer solchen Brille deutlich schwächer als mit einer Shutterbrille wie der 3D-Vision, welche zwei versetzte Bilder ohne Farbfilter anzeigt. Das ist auch das zweite Problem der Papp-Variante: Durch die gefärbten Filterfolien geht die korrekt Farbwiedergabe komplett verloren und Personen mit ausgeprägter Farbsehschwäche können die Papp-Version der 3D-Brille (leider) komplett vergessen. Die kostenpflichtige Version der 3D-Brille Geforce 3D-Vision weist diese Nachteile nicht auf.
Quelle: PC Games Hardware
3D Vision Setup Assistent 01
Erfahrungen in 3D
In unserem Test mit der Benchmark/Tech/Stereo-3D-Demo von Resident Evil 5 stellte sich mit zwei verschiedenen verwendeten anaglyphen Brillen ein deutlich wahrnehmbarer 3D-Effekt ein - wenn auch auf Kosten der Farbwiedergabe. Je nach Testperson und deren Sehvermögen boten unterschiedliche Folienbrillen den besten räumlichen Eindruck. Zwei Tester mit leichter Grünschwäche fanden die c't-Brille, die anderen die Nvidia-3D-Discover-Brille besser. Einer der Tester befürchtete Kopfschmerzen, wenn er längere Zeit mit einer anaglyphen 3D-Brille, also einem Folienmodell zocken würde.
3D-Vision: Eine Frage der Grafikleistung
Die Fps-Leistung sinkt im RE5-Benchmark mit aktivierter Stereo-Vision stark. Unser Standard-Testsystem mit Core i7-920, GTX 280 (190.38 WHQL) und Vista x64 haben wir durch den integrierten Benchmark Nr. 1 über alle vier Szenen gescheucht - natürlich mit maximalen Details. In 800 x 600 Pixel erhielten wir rund 169 Fps als Ergebnis, in der praxisnäheren Auflösung von 1.920 x 1.200 waren es mit circa 90 Fps noch mehr als halb so viele.
Quelle: PC Games Hardware
RE5DX10 Bench1 1920x1200 max 2D
Aktivieren wir die "stereoskopischen 3D-Funktionen" im Geforce-Treiber, sinken die Fps in der niedrigeren Auflösung auf 91, in Full-HD auf 40 Bilder pro Sekunde. Das bedeutet ein Minus von 47 beziehungsweise 56 Prozent - da wird auch klar, warum Nvidia zu Zeiten der grafisch eher anspruchslosen Konsolenportierungen dem Kunden gern 3D-Vision schmackhaft machen möchte: Grob gesagt verdoppelt sich die Anforderung an die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte naheliegend, wenn zwei versetzte Bilder berechnet und übereinandergelegt werden müssen.
Hintergrund: Resident Evil 5
Capcom und Nvidia haben ab 16. Juli die selbstablaufende Techdemo- und Benchmark-Version mit 3D-Vision-Support von Resident Evil 5 veröffentlicht. Zwei Tests stehen zur Wahl, selbst spielen kann der Zombie-Interessierte Zocker jedoch noch nicht.
In unseren Benchmark-Tests, die wir getrennt für Grafikkarten (Link) und für CPUs (Link) durchgeführt haben, stellten wir fest, dass der dynamische, aus vier Abschnitten bestehen Benchmark 1 eher GPU-limitiert ist, während der Benchmark 2 aus Resident Evil 5 eine deterministische Szene mit einer ungewöhnlich hohen Zombie-Dichte darstellt und daher stark auf die CPU-Leistung anspricht. Den Download der Resident Evil 5 Tech- & Benchmarkdemo finden Sie ebenfalls bei PC Games Hardware.
3D-Vision - das brauchen Sie
• Geforce-Grafikkarte ab Geforce 8400 GS mit 256 MiByte VRAM
• Windows 7 oder Vista, 32 oder 64 Bit
• aktuelle Geforce-Treiber (aktuelle Version herunterladen)
• Idealerweise ein
Weitere Details, wie Empfehlungen zu Monitoren und eine aktuelle Version der 3D-Vision-CD mit Stereo-Bildbetrachter und -Videoplayer gibt es auf der Webseite von Nvidia.
Bildergalerie
P.S.: Uns ist bewusst, dass die als Zombie bezeichneten Gegner in Resident Evil mit dem T-Virus der Umbrella Corp. befallene, menschliche Mitbürger sind.

Negative sahen:
die Kamera Sicht ist wohl zu kurz geraten und das steuern der Spiel Figur ist ebenfalls nicht das wahre könnte besser sein.
Aber was die Grafik angeht war ich erstaunt mit einer 3D Brille wehre das sensationell.
Ein paar Bilder poste ich gleich-
Kennt jemand ein Prog oder irwas, was den PC zwingt nur 1440x900@75Hz zu verwenden?
Wenn ich das Setup oder den Haken anklicke schaltet der Bildschirm ab und zeigt die Außerhalb des Bereichs Meldung.
Achso: in XP läuft der normale 3D Brillen mode nicht. Nur auf Vista.
Kann man das nVidia Ding so einstellen, dass man eine Rot/Grün Brille benutzen kann??