Radeon X1800 GTO für das Mainstream-Segment
Der XL zum Verwechseln ähnlich: Die Radeon X1800 GTO.
Nachdem das Segment zwischen 200 und 300 Euro lange Zeit von Ati etwas vernachlässigt worden war und man die fortschrittlichen X1000-Karten nur darüber oder darunter positionierte, schafft die X1800 GTO nun Abhilfe. Der avisierte UVP wird bei 249 Us-Dollar liegen. Da dieser im Normalfall ohne Steuern angegeben wird, der Euro aber aktuell mehr wert als der Dollar ist, dürfte sich dieser Preis zum Launch grob auch in Euro wiederfinden.
Die voraussichtlich ab Ende März verfügbare Karte, verfügt über dasselbe Layout, dieselbe Kühlung und den selben R520-Chip, der auch die X1800XL-Karten antreibt. Ihm zur Seite stehen 256 MByte GDDR3-RAM, getaktet mit 495 MHz. Somit steht der Karte quasi die selbe Speicherbandbreite zur Verfügung, wie der X1800 XL. Die GPU taktet identisch mit 500 MHz. Allerdings wurde hier einer der vier Pixel-Prozessoren samt Textur-Einheit und ROP deaktiviert, sodass der Chip insgesamt bis zu 75 Prozent der Leistung einer X1800 XL bringt.
Ansonsten steht der Chip allerdings komplett im Futter und bietet gegenüber der seinerzeit zu gleicher UVP gestarteten X1600 XT einen deutlichen Leistungsschub. Shader-Modell 3, High-Dynamic-Range-Rendering (auch in Verbindung mit Multi-Sampling-FSAA), nur schwach winkelabhängige anisotrope Filterung sowie Atis Video-Technologie "Avivo" stehen auf der Habenseite.
Unsere Benchmarks zeigen, dass die X1800 GTO, die von Ati der 6800 GS entgegen gestellt wird, diese durch die Bank schlagen kann. Die Abstände betragen dabei 5 bis 13 Prozent. In Age of Empires muss sich die Geforce mit Super-Sampling behelfen, da sie kein HDR in Verbindung mit FSAA darstellen kann. Dort beträgt der Abstand zur X1800 GTO bis zu 47 Prozent.
