PCGH Exklusiv: Geforce-8-Treibervergleich (Neuer Benchmarkparcours)

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Performance
Bioshock unter XP (Bild: PCGH) Quelle: Bild: PCGH Bioshock unter XP (Bild: PCGH) Bioshock legt durch neuere Treiber überraschenderweise nur minimal an Leistung zu. Wenn Sie Probleme mit dem Spiel haben, könnte Ihnen ein aktueller Treiber aber helfen. Call of Duty 4 verhält sich ähnlich: Unser Test-Savegame zeigt zwar eine positive Tendenz zugunsten der neueren 169er-Treiber, der Zuwachs liegt aber noch im Bereich der Messtoleranz. Beachten Sie dabei den deutlichen Performance-Unterschied zwischen Windows XP und Vista: Während Microsofts altes Betriebssystem rund 60 Fps auswirft, kratzen die Vista-Geschwister nur an der 50er-Marke.

Crysis unter XP (Bild: PCGH) Quelle: Bild: PCGH Crysis unter XP (Bild: PCGH) Das bei jedem Treiberrelease explizit erwähnte Crysis ist dankbarer für neue Treiber: Aktuelle Versionen heben die Framerate unter XP von fast 27 auf rund 28 Fps. Das ist zwar weit weg von einem großen Sprung, als Spieler ist man hier aber über jedes bisschen Mehrleistung dankbar. Vista überrascht jedoch negativ: Die Fps sind halb so hoch, egal mit welchem Treiber.

World in Conflict zeigt durch die Forcewares der Version 163 unter Windows XP Fps-Zuwachsraten von 24 auf 29 Fps (+21 Prozent); die Min-Fps steigen sogar reproduzierbar von 10 auf 15. Die aktuellen Treiber sind nochmals etwas schneller und damit klar zu empfehlen. Unter Vista und dessen DX10-Modus bricht die Framerate mit den 169er-Forcewares extrem ein: Aus den knapp spielbaren 15 bis 18 Fps werden unspielbare sechs Fps. Das Umschalten auf den DX9-Modus hebt das Niveau auf über 20 Fps an, die alten 163er-Treiber sind aber klar schneller. Den uralten 100.65 sollten Sie in keinem Fall für World in Conflict nutzen. Er ist zwar relativ schnell, erkauft das aber durch das Weglassen von Effekten.

Performance in Stalker und Oblivion
PCGH Exklusiv: Geforce-8-Treibervergleich (Neuer Benchmarkparcours) Quelle: Bild: PCGH Eine Leistungsexplosion legt die Geforce 8800 GTS/320 ab der Forceware 163.44 in Stalker hin. Der Treiber verhilft der Karte zu sage und schreibe 48 Prozent mehr Fps als mit der Forceware 162.18 (unter Windows XP). Im Falle von Vista x64 sind es noch 25 Prozent mehr Fps, unter 32 Bit nur noch 13 Prozent. Oblivion ist vereinzelt minimal langsamer als mit dem 162.xx. Wir haken nach: Kommt der Gewinn etwa durch eine Optimierung des Speichermanagements durch den Treiber? Unsere Tests mit einer Geforce 8800 GTS/640 und einer 8800 Ultra sagen: ja. Die beiden letztgenannten Karten profitieren nicht erwähnenswert durch den neuen Treiber, von bis zu 50 Prozent mehr Leistung ist keine Spur zu finden. Die 640-MiByte-GTS bleibt aber auch mit dem neuen Treiber rund 20 Prozent schneller als ihre 320er-Schwester. Der Abstand schrumpfte jedoch gewaltig.

Fazit
Gerade Nutzer einer 320-MiByte-Karte profitieren von der Treiberversion 163.44 und darüber. Wer primär Crysis spielt, greift zu den aktuellen Beta-Treibern, World in Conflict-Fans mit installiertem Windows Vista sollten jedoch beim 163.75 WHQL bleiben. XP-Nutzer generell erhalten mit den aktuellen 169er-Versionen unproblematisch die beste Leistung.

Die Hybrid-FSAA-Modi funktionieren auf einer Geforce 8 übrigens mit jedem Treiber ab Version 100.xx. Nvidia hat sie demnach nicht wieder entfernt, inoffiziell bleiben die Modi jedoch. Aktivieren können Sie die qualitativ hervorragenden Modi mit dem Tool Nhancer (www.nhancer.com).

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