Thermalright T-Rad²: Impressionen und Montage
Mit dem Thermalright T-Rad² veröffentlicht der Kühlerspezialist einen Grafikkartenkühler, der nicht zur High-Riser-Serie gehört. Wir haben den Neuling zum Test gegen alteingesessene Größen gebeten.
Thermalright T-Rad²: Impressionen
Thermalright T-Rad² (Bild: PCGH)
Thermalright T-Rad² (Bild: PCGH)
Die vernickelte Bodenplatte besteht aus Kupfer, die 83 Lamellen dagegen aus Aluminium. Aufgrund der kompakten Abmessungen sind die sechs Heatpipes des T-Rad² stark gebogen und die Abstände der Lamellen zueinander mit zwei Millimetern vergleichsweise gering. Des Weiteren sind die Kühlfinnen quer angeordnet - mit nur einem mittig positionierten Lüfter ist dies von Nachteil. Auffällig sind die beiden Schienen, die der Befestigung der Lüfter dienen und sich bei Bedarf demontieren lassen.
Thermalright T-Rad² (Bild: PCGH)
Thermalright T-Rad² (Bild: PCGH)
Der Thermalright T-Rad² misst 228 (L) x 104 (B) x 25 (H) Millimeter und wiegt 367 Gramm. Ohne Lüfter belegt er einen Slot und ist somit SLI- und Crossfire-tauglich. Mit einem oder zwei Lüftern werden zwei PCI-Steckplätze blockiert. Die Verarbeitung des T-Rad² ist vorzüglich: Die Bodenplatte ist poliert, die Heatpipes formschön abgeschlossen und die Lamellen sitzen bombenfest.
Thermalright T-Rad²: Montage
Im Falle der von uns genutzten Radeon HD 4850 sollten Sie nach der Demontage des originalen Kühlers die GPU, den Videospeicher und die Spannungswandler gründlich säubern. Nun kleben Sie die mitgelieferten Kühler auf und benetzen die GPU mit Wärmeleitpaste - wir nutzen Arctic Silver 5.
Thermalright T-Rad² (Bild: PCGH)
Thermalright T-Rad² (Bild: PCGH)
Anschließend drehen Sie die vier Doppelschrauben in die Arme des Thermalright T-Rad² - vergessen Sie die Gummiringe nicht. Legen Sie nun die Karte auf den Kühler, danach die Abstandshalter und ziehen Sie die Konstruktion über Kreuz mit den Thumbscrews fest. Der T-Rad² benötigt viel Anpressdruck um korrekt zu arbeiten.
Thermalright T-Rad² (Bild: PCGH)
Thermalright T-Rad² (Bild: PCGH)
Zwei 92-Millimeter-Lüfter werden mit insgesamt acht Schrauben befestigt, ohne entsprechendes Werkzeug ist dies allerdings kaum möglich. Alternativ demontieren Sie die Schienen und nutzen Entkoppler zur Befestigung, anschließend schrauben Sie die Schienen wieder an. Ein 120-Millimeter-Propeller dagegen findet mit zwei Schrauben und zwei Klammern schnell und unkompliziert seine Heimat.

Man muß keine Montageclips noch dranfummeln... ^^...gut für meine Wurstfinger. Der S1 ist sicherlich nen sehr guter Kühler, aber mir liegt der Musashi eher. Die Länge des Kühlers ist z.B. für mich eher weniger das Problem, aber der flache Aufbau ermöglicht mir bei meinem angedachten Selfmade-Gehäuse einige nette Luftzuführungsmethoden, die beim S1+120er wohlmöglich an der Position meiner X-fi scheitern könnten.
Warum ist der Musashi einfach zu installieren als der S1? Bei beiden Kühlern musst du nur vier Schrauben reindrehen
cYa
Mich überzeugt der Musashi auch mehr. Wobei das wirklich wohl ne Frage des Gehäuses ist.
Wer z.B. nen Windowkit hat und umbedingt auf den visuellen Faktor wert leg, für den ist der TR ne gute Wahl. In der Kategorie "Platz sparen" ist der Musashi mit den mitgelieferten Lüftern top und der S1 ist eben nen effizienter Sparfuchs-Kühler, besonders wenn man eh noch 1-2 brauchbare 92/120er ungenutzt rumliegen hat.
Ich pers. würde zum Musashi tendieren. Nen S1 + 2 gute 120er liegt preislich mit dem Musashi gleichauf, letzterer ist aber einfacher zu installieren und bietet mehr Zubehör. Nen großen Unterschied bei der Lautstärke dürfte ich in meinem geplanten Casemod aus Holz eh nicht hören. Bzw. liegt der Wert beider Lüfter im Idle-Betrieb unter dem meiner alten 8800GTS/640MB und die habe ich aus meinem billigen Gehäuse auch nicht rausgehört.
Ein Accelero S1 und 2 gute 120mm Lüffis macht knapp 35-35€.
Und das dürfte schon eine ebenbürtige Konkurrenz für den T-Rad² darstellen...
Na hoffentlich wird die Kühlleistung auch dementsprechen gut, der Accelero S1 braucht mal vernünftige Konkurrenz...