Geforce-Treibertest: Forceware 174 sorgt für bis zu 65 Prozent mehr Leistung
Zum Launch der Geforce 9600 GT erblickte die neue Forceware-Generation 174.xx das Licht der Welt. Wir wagen die Installation auf einer Geforce 8 - mit beeindruckenden Ergebnissen.
Performance
Quelle: PCGH
Bioshock im DX9-Modus (Bild: PCGH)
Bioshock legt mit dem neuen 174er-Treiber deutlich an Leistung zu, ohne Qualität einzubüßen. Der DX10-Modus wird rund acht Prozent schneller, unter XP gar 15 Prozent. Bei Call of Duty 4 zeigt unser Test-Savegame unter Vista x86 einen kleinen Schub von etwa fünf Prozent, x64 und XP bleiben auf demselben (hohen) Niveau der letzten 169er-Treiber.
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Call of Duty 4 unter Windows Vista x86 (Bild: PCGH)
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Crysis unter Windows Vista x86: Leistungsexplosion durch FW 174.16 (Bild: PCGH)
Das bei jedem Treiberrelease explizit erwähnte Crysis ist dankbarer für neue Treiber: Aktuelle Versionen heben die Framerate unter XP von unter 27 auf über 28 Fps. Das ist zwar weit weg von einem großen Sprung, als Spieler ist man hier aber über jedes bisschen Mehrleistung dankbar. Die Leistung unter Vista/DX10 explodiert mit dem neuen Treiber förmlich: Anstatt etwa 13 Fps sorgt die Forceware 174.16 für gut spielbare 21 Fps. Die Qualität wird laut unseren Screenshots nicht beeinflusst.
Quelle: PCGH
World in Conflict unter Windows Vista x86 (Bild: PCGH)
World in Conflict zeigt durch die Forcewares der Version 163 unter Windows XP Fps-Zuwachsraten von 24 auf 29 Fps (+21 Prozent); die Min-Fps steigen sogar von 10 auf 15. Die aktuellen Treiber sind nochmals etwas schneller und damit klar zu empfehlen. Unter Vista und dessen DX10-Modus bricht die Framerate mit den neuen Treibern stark ein: Aus den knapp spielbaren 15 bis 18 Fps werden unspielbare sechs Fps. Das Umschalten auf den DX9-Modus hebt das Niveau auf über 20 Fps an, die alten 163er-Treiber sind aber klar schneller. Den uralten 100.65 sollten Sie in keinem Fall für World in Conflict nutzen. Er ist zwar relativ schnell, erkauft das aber durch das Weglassen von Effekten.
Performance in Stalker und Oblivion (alt)
Quelle: Bild: PCGH
Eine Leistungsexplosion legt die Geforce 8800 GTS/320 ab der Forceware 163.44 in Stalker hin. Der Treiber verhilft der Karte zu sage und schreibe 48 Prozent mehr Fps als mit der Forceware 162.18 (unter Windows XP). Im Falle von Vista x64 sind es noch 25 Prozent mehr Fps, unter 32 Bit nur noch 13 Prozent. Oblivion ist vereinzelt minimal langsamer als mit dem 162.xx. Wir haken nach: Kommt der Gewinn etwa durch eine Optimierung des Speichermanagements durch den Treiber? Unsere Tests mit einer Geforce 8800 GTS/640 und einer 8800 Ultra sagen: ja. Die beiden letztgenannten Karten profitieren nicht erwähnenswert durch den neuen Treiber, von bis zu 50 Prozent mehr Leistung ist keine Spur zu finden. Die 640-MiByte-GTS bleibt aber auch mit dem neuen Treiber rund 20 Prozent schneller als ihre 320er-Schwester. Der Abstand schrumpfte jedoch gewaltig.
Fazit
Die noch nicht offiziell auf einer Geforce 8 lauffähige Forceware 174.16 ist sehr empfehlenswert. Je nach Spiel und Betriebssystem stellen sich deutliche Leistungssteigerungen ohne Qualitätsdefizite ein. World in Conflict-Fans mit installiertem Windows Vista sollten jedoch beim 163.75 WHQL bleiben.
Die Hybrid-FSAA-Modi (4xS, 8xS, 16xS und 32xS) funktionieren auf einer Geforce 8 übrigens mit jedem Treiber ab Version 100.xx, inoffiziell bleiben sie jedoch. Aktivieren können Sie die qualitativ hervorragende Kantenglättung mit dem Tool Nhancer.
