Geforce GTX 480/470 im Test: OC und Extrem-Tests (Hybrid-AA, DX11-Tessellation)
Nvidias Geforce GTX 480 und GTX 470 sind gelandet. Was leistet die sagenumwobene Fermi-Architektur in der Praxis? PC Games Hardware überprüft die beiden Direct-X-11-GPUs auf GF100-Basis auf Hertz und Nieren.
Geforce GTX 480/470 im Test: Unigine Heaven 2.0 mit Extreme Tessellation
Die zweite Ausgabe der Tessellation-Techdemo von Unigine protzt mit einer überarbeiteten dynamischen Beleuchtung, physikalisch animierten Flaggen und vor allem einem noch stärkeren Einsatz von Tessellation. Letztere steht in drei Stufen von "Moderate" über "Normal" bis hin zu "Extreme" bereit. Im Heaven-Benchmark 2.0 lassen die beiden GF100-Karten ihre Tessellation-Muskeln mächtig spielen, bereits die Geforce GTX 470 liegt weit vor einer stark übertakteten Radeon HD 5870. Je höher die Tessellation-Last, desto größer die Differenz. Im besten Fall überflügelt die Geforce GTX 480 die HD 5870 um knapp 90 Prozent - selbst der Show-Case Metro 2033 veranschaulicht keine solche Dominanz.
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Geforce GTX 480/470 im Test: Hybrid-AA-Benchmarks
Von Enthusiasten wegen ihrer hervorragenden Bildglättung geschätzt, dürfen Benchmarks mit Nvidias inoffiziellen Hybridmodi natürlich in keinem PCGH-Test fehlen. 16xS und 32xS gehören zu den besten verfügbaren AA-Modi auf einer Geforce. Wir testen beide Hybriden in Kombination mit Transparenz-Multisampling. Doch die Hybridmodi leiden unter einem Problem: Fast jedes aktuelle Spiel wird unscharf, sobald ein solcher Modus aktiviert ist. Im 3D-Center-Forum findet sich ein Thread inklusive einer Spieleliste zu diesem Thema.
Gut zu sehen ist, dass eine Geforce GTX 285 bei 32xS stark einbricht, während die beiden GTX-400-Geschwister davon unbeeindruckt sind. Die 8x-MSAA-Schwäche der GT200-ROPs schlägt hier voll durch. Enttäuschend hingegen ist die 16xS-Leistung der Geforce GTX 470: Sie kann sich überhaupt nicht von der GTX 285 distanzieren. Hier limitiert anscheinend primär die Texturfüllrate.
Geforce GTX 480/470 im Test: Overclocking
Bis dato ist lediglich ein einziges Tool in der Lage, eine Geforce GTX 480 oder GTX 470 zu übertakten: die Beta-Version 1.9.2 von EVGAs Precision-Tool. Dieses basiert wie auch MSIs Afterburner auf Rivatuner-Technologie. Da Asus, MSI, EVGA und Konsorten alle mit OC- und Overvolting-Fähigkeiten werben, erwarten wir in Kürze Updates aller gängigen Tools.
Zum OC-Test angetreten sind eine Geforce GTX 480 von Nvidia sowie eine kurz vor dem Test-Ende eingetroffene Vorserien-Geforce GTX 470 von MSI. Bei letzterer verweigerte uns Precision das Ändern der Lüfterdrehzahl, was die OC-Werte etwas limitiert. Die GTX 480 von Nvidia lässt sich deutlch höher takten - insbesondere der schnelle 0,4-Nanosekunden-Speicher schafft fast sein theoretisches Maximum von 2.500 MHz. Für die OC-Tests setzten wir die Lüfterdrehzahl der GTX 480 auf 80 Prozent, womit die GPU-Temperatur 75 Grad Celsius nicht übersteigt.
DIe Geforce GTX 480 skaliert linear mit dem Chiptakt: Das 18-prozentige Plus resultiert in einer gleichermaßen höheren Bildrate. Der Speicher auf der MSI Geforce GTX 470 ist nur wenig übertaktungsfreudig. Die GPU-Übertaktung von fast 24 Prozent bringt ihr dafür 17 Prozent mehr Bilder pro Sekunde ein - anscheinend ist hier die Speicherbandbreite der Flaschenhals. Immerhin schafft es die GTX 470 OC deutlich an der Radeon HD 5850 vorbei, ohne jedoch die HD 5870 zu erreichen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 480/470 im Test: Architektur und Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 480/470 im Test: Impressionen, Lautheit und Leistungsaufnahme
- Seite 3 Geforce GTX 480/470 im Test: Bildqualität: Anti-Aliasing-Neuerungen und AF
- Seite 4 Geforce GTX 480/470 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
- Seite 5 Geforce GTX 480/470 im Test: Benchmark Anno 1404 (DX10)
- Seite 6 Geforce GTX 480/470 im Test: Benchmark Armed Assault 2 plus Verlauf (DX9)
- Seite 7 Geforce GTX 480/470 im Test: Benchmark Battlefield Bad Company 2 (DX10)
- Seite 8 Geforce GTX 480/470 im Test: Benchmark Call of Duty: Modern Warfare 2 (DX9)
- Seite 9 Geforce GTX 480/470 im Test: Benchmark Colin McRae: Dirt 2 (DX11/DX9)
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Ich habe aber gelernt am Netzteil nicht zu sparen, da ich mit den günstigeren (nicht zu verwächseln mit BILLIG!!!) schlechte erfahrungen -sicher sowas kann auch beim teuren NT passieren- gamacht habe, dazu kommt noch das ich ein leistungsstarkes Netzteil haben will (denke das 900W NT von BeQuiet) das auch in zukunft, bei noch stärkerer hardware (zB. jetzt die GTX480 -oder die ATI HD6000er) die Hardware sicher versorgt.
...ohne das ich immer ein neues Netzteil brauche.
GTX480= Ca. 500€
PII 1055T= ca. 200€
Netzteil (BeQuiet)=ca. 200€
Passt also genau^^