Geforce GTX 260: So unterscheiden Sie 65- und 55-nm-Modelle voneinander
Nvidias renovierte Geforce-Aufstellung verwirrt so manchen Nutzer. Eine der meistgestellten Fragen lautet "Woher weiß ich, ob meine Karte mit 65 oder 55 Nanometern Strukturbreite arbeitet"? Wir weisen Ihnen den Weg.
Während sowohl die Geforce GTX 285 als auch die GTX 295 eindeutig erkennbar neue Produkte sind, vollzog Nvidia bei der GTX 260 einen heimlichen Wechsel. Der Name blieb, die Hardware dahinter änderte sich. Nvidia begründet das Schweigen damit, dass man die GTX 260 erst kurz davor aktualisiert habe. Die Leistung der alten GTX 260 wurde nach dem Launch der Radeon HD 4870 nach oben korrigiert, um konkurrenzfähig zu bleiben: Anstatt von 6 arbeiten nun 7 Texture Processing Clusters (TCPs), resultierend in 216 ALUs und 72 TMUs anstatt derer 192/64. Die Leistung durch diese Maßnahme stieg zwischen fünf und neun Prozent; die Fertigung blieb bei 65 Nanometern Strukturbreite. Und was tat sich beim heimlichen Wechsel auf 55 nm?
GTX 260: 65 gegen 55 Nanometer
Quelle: www.pcgameshardware.de
Die aktuelle GPU-Z-Version 0.3.2 kann ebenfalls auslesen, ob es sich um 55 nm handelt – die Information ist jedoch nicht immer korrekt.
Nicht viel - zumindest für Sie als Käufer. Nvidias Vorgabe für die neue GTX 260 sind noch immer 216 ALUs, 72 TMUs und ein Takt von 576/1.242/999 MHz (GPU/ALU/VRAM). Die Schrumpfkur der GPU resultiert jedoch in gesenkter Leistungsaufnahme und - wichtig für Nvidia - geringeren Fertigungskosten. Letztere sind der Grund, warum man die Änderungen auch auf das PCB (Printed Circuit Board; die Platine) ausweitete. Eine sparsamere GPU erfordert unter anderem eine weniger potente Spannungsversorgung und geringeren Kühlaufwand.
Basiert die GTX-260-65nm auf dem üppigen GTX-280-PCB, wurde die neue Platine besser auf die gesunkenen Anforderungen abgestimmt. Wie bei der Geforce GTX 285 bringt Nvidia nun alle Speicherchips auf der Vorderseite unter. Bei der "alten" GTX 260 sitzen sieben Chips à 64 MiByte vorne und ebenso viele auf der Rückseite. Die Gesamtmenge (896 MiByte) und Busbreite (448 Bit) bleiben unangetastet - so auch die Leistung. Interessant ist, dass auch das neue Design noch zwei 6-Pin-Stromstecker benötigt. Die (bisher nicht offiziell kommunzierte) TDP der neuen Karte überschreitet demnach 150 Watt. Doch genug der Theorie, kommen wir zur eindeutigen Unterscheidung zwischen Alt und Neu.
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 260: 65 vs. 55 nm: Einleitung und Überblick
- Seite 2 Geforce GTX 260: 65 vs. 55 nm: Visuelle Unterschiede - die Rückseite
- Seite 3 Geforce GTX 260: 65 vs. 55 nm: Visuelle Unterschiede - die Vorderseite
- Seite 4 Geforce GTX 260: 65 vs. 55 nm: Weitere Impressionen
- Seite 5 Geforce GTX 260: Karten mit sicherer 55-nm-Fertigung
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
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Meistens ist der RAM 4x so groß wie der VRAM
Und wiefiel HDD?
cYa
kommt davon, wenn man nur mit den teuren dingern hantiert