Asus Mars II im Test: Benchmarks mit Downsampling & SGSSAA

74
Test Raffael Vötter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Asus Mars II, das sind 2,5 Kilogramm Kampfgewicht, drei Slots Breite, drei 8-Pol-Stromstecker, theoretisch 525 Watt Leistungsaufnahme und zwei GF110-GPUs im SLI. Wir testen ein Exemplar der auf 999 Stück limitierten Enthusiasten-Grafikkarte.

Asus Mars II im Test: SGSSAA und Downsampling
Eine Enthusiasten-Grafikkarte vom Schlage der Asus Mars II verfügt über genug Rechenkraft, um schnödes Multisampling-AA immer gegen hochwertige Supersampling-Glättung einzutauschen. Der Vorteil des Sparse Grid Supersamplings (SGSSAA) ist, dass nicht nur Polygonkanten, sondern auch Texturen und Pixelshader bearbeitet werden. Das erhöht nicht nur die Bildruhe, sondern lässt sich auch in eine bessere Texturqualität durch Anpassung des Detaillevels (LOD) ummünzen. Außerdem fallen durch das Oversampling der ganzen Szene "Optimierungen" des Texturfilters optisch weniger ins Gewicht. Kein Wunder, dass das rechenaufwendige SGSSAA von diversen Enthusiasten geschätzt wird. Weitere Informationen zum SGSSAA liefert Ihnen die Ausführung im PCGH-HD-5870-Review.

Nachdem auch Nvidia SGSSAA mithilfe eines Tools anbietet, entschlossen wir uns, die Tradition aufleben zu lassen und wieder Supersampling-Benchmarks anzufertigen. Diese beschränken sich im Radeon-Geforce-Direktvergleich auf die Programmierschnittstelle Direct3D9, da AMDs Radeon-Grafikkarten kein SGSSAA unter DX10 und DX11 anbieten. Downsampling (PCGH-Anleitung) hingegen ist nach wie vor nur auf Geforce-Grafikkarten möglich. Wir nutzen die Leistung der Mars II für einen Direktvergleich mit zwei GTX-580-Grafikkarten.

SGSSAA CoDMW2
SGSSAA WoW

Geschichte wiederholt sich: Der Geforce-Treiber 280.26 WHQL versagt in WoW unter DX9 (DX11 skaliert). AMDs Radeon HD 6990 ist mit SGSSAA ein harter Gegner für die GTX 590 und Mars II, da sie die steigende Rechenlast prozentual besser schultert als die Fermi-Generation. Der Grund dafür liegt bei der unterschiedlichen Architektur: Je weniger Pixel auf einem Polygon liegen, desto stärker ist Fermi, und je mehr Pixel pro Polygon berechnet werden müssen, desto besser schneidet Northern Islands ab. Damit ist eine High-End-Radeon prinzipiell die bessere Supersampling-Grafikkarte, während aktuelle Geforces in den meiste Fällen höhere Min-Fps in niedrigen Auflösungen berechnen.

Downsampling

Die Mars II kann sich dank der guten SLI-Skalierung deutlich von der Geforce GTX 580 absetzen. Bei einer theoretisch 103 Prozent höheren Rechenleistung gelingt der Mars II bestenfalls eine Differenz von 101 Prozent (Dirt 3). 3 GiByte VRAM lohnen sich selbst bei 100-Prozent-Downsampling pro Achse (2x2 OGSSAA) nur bedingt.

74
  1. Seite 1 Asus Mars II im Test: Einleitung & Spezifikation
  2. Seite 2 Asus Mars II im Test: Kühlung, Lautstärke, Verbrauch & OC
  3. Seite 3 Asus Mars II im Test: Battlefield: Bad Company 2 (DX11)
  4. Seite 4 Asus Mars II im Test: Crysis Warhead (DX10)
  5. Seite 5 Asus Mars II im Test: Dirt 3 (DX11)
  6. Seite 6 Asus Mars II im Test: Dragon Age 2 (DX11)
  7. Seite 7 Asus Mars II im Test: Mass Effect 2 (DX9 + SGSSAA)
  8. Seite 8 Asus Mars II im Test: Metro 2033 (DX11)
  9. Seite 9 Asus Mars II im Test: Starcraft 2 (DX9)
  10. Seite 10 Asus Mars II im Test: WoW Cataclysm (DX11)
  11. Seite 11 Asus Mars II im Test: Benchmarks mit Downsampling & SGSSAA
  12. Seite 12 Asus Mars II im Test: Fazit
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk