Effizienz-Rangliste Radeon, Geforce, Arc: Welche Grafikkarte verbraucht am wenigsten Strom?
Die Grafikkarte ist der Hauptverbraucher im Gaming-PC, sodass gilt: Wer viel spielt, erzeugt damit laufende Kosten. Doch wie viel Strom "verbrauchen" aktuelle Grafikkarten mit Geforce, Radeon oder Arc eigentlich und welche Modelle sind besonders effizient? Wir haben es berechnet.
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Was einst als ungekühltes Brett anfing, ist mittlerweile so groß wie ein Ziegelstein und auch genauso schwer. Die Rede ist von der Grafikkarte, dem Leistungsträger eines jeden Gaming-PCs. Ohne potente GPU läuft gerade in hohen Auflösungen nichts, doch dafür zahlt der Nutzer nicht selten einen hohen Preis - für den Strom. 300 Watt sind längst Standard im High End, die durstigsten Grafikkarten arbeiten sogar mit bis zu 600 Watt. Die dabei abgegebene Wärme muss nicht nur fortgeschafft werden, es entstehen außerdem mehr oder minder hohe laufende Kosten, die gerade Vielspieler interessieren sollten.
Die absolute Leistungsaufnahme ist aber nur eine Seite der Medaille. Wir wissen alle, dass die Leistung "Arbeit durch Zeit" entspricht. Eine sparsame, aber sehr langsame Grafikkarte kann somit eine schlechtere Energiebilanz aufweisen als eine sehr stromhungrige, aber dafür extrem schnelle Grafikkarte. Je größer die geleistete Arbeit pro Watt, desto höher die Energieeffizienz. Wir haben ausgerechnet, welche Effizienz aktuelle Gaming-Grafikkarten zwischen rund 120 und 2.300 Euro aufweisen.
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Zur Sicherheit: Dies ist eine reine Effizienz-Rangliste. Sie werden nicht einen einzigen klassischen Benchmark in diesem Artikel vorfinden. Ergänzend zu den folgenden Effizienzwerten haben wir zwei gepflegte Bestenlisten für Sie: Die Grafikkarten-Rangliste verrät, welche Modelle bei "normalen Spielen" die Nase vorn haben, während die Raytracing-Rangliste offenbart, welche Gaming-GPUs das neue Hightech-Feature schultern können. Diese Ranglisten bilden die Basis für die folgende Fps-pro-Watt-Aufschlüsselung.
Die Effizienzberechnung ist simpel: Wir setzen die Leistungsindizes ins Verhältnis zur Leistungsaufnahme. Beide Werte verstehen sich als Durchschnitt über eine große Anzahl an Spielen und somit Szenarien, was eine hohe Präzision gewährleistet. Alle Daten sind echte PCGH-Messungen, kein Abschreiben von Herstellerangaben. Beachten Sie bitte, dass wir ausschließlich Referenzkarten ohne Übertaktung in die Betrachtung nehmen. Werkseitig (oder gar manuell) übertaktete Herstellerdesigns erzielen mitunter völlig andere Werte, welche Sie entsprechenden Tests entnehmen.
Energieeffizienz: Budget-Grafikkarten
Wir beginnen traditionell mit den Grafikkarten für Sparfüchse (ab rund 120 Euro). Diese Liste steht einzeln, da wir die günstigen Grafikkarten nur in Full HD/1080p gemessen haben, während alle Gaming-Grafikkarten ab rund 200 Euro vollumfänglich getestet wurden. Letztere finden Sie direkt im Anschluss.
Keine Grafikkarte unterhalb der 200-Euro-Marke setzt auf aktuelle Technik, Budget-Käufer müssen sich mit alten Generationen zufriedengeben. Daraus resultiert eine verbesserungswürdige Energieeffizienz, allerdings sind viele Grafikkarten dieser Klasse sehr sparsam, was die Sache erträglicher macht. Auf der Suche nach der höchsten Effizienz bis 200 Euro führt kein Weg an der Geforce RTX 3050 6GB vorbei, welche es auch als rein passiv gekühlte Varianten gibt. Eine deutlich höhere Gaming-Leistung bei kaum schwächerer Effizienz liefert eine Radeon RX 6600.
Grafikkarten: Effizienz beim Rasterizing
Beim Rasterizing handelt es sich um die "normalen" Spiele, wie wir sie seit Jahren kennen. Sie sind hübsch bis sehr hübsch, erzeugen ihre Grafik aber nicht durch die Simulation von Licht, sondern durch gute Tricks. Der Vorteil dieser althergebrachten Darstellung ist, dass nicht so viel Leistung benötigt wird und auch günstigere Grafikkarten der Aufgabe gewachsen sind. Wir beginnen die Effizienz-Betrachtung daher mit dem Rasterizing, wo bereits um die 200-Euro-Marke attraktive Grafikkarten auf Kundschaft warten. Hier verrechnen wir den Gesamt-Leistungsindex (FHD, WQHD, UWQHD, UHD) mit der dabei erzielten durchschnittlichen Leistungsaufnahme.
Sie sehen die Ergebnisse von rund 250 Messungen pro Grafikkarte. Die meisten Modelle werden voll ausgelastet, operieren also im Powerlimit. Je nachdem, wie effizient der Betriebspunkt vom Hersteller gesetzt wurde, desto besser das Ergebnis. AMD gelang hier mit der neuen Radeon RX 9070 ein Volltreffer, keine Grafikkarte ist effizienter. Dass davon abgesehen so viele stromdurstige Modelle die Effizienzliste anführen, ist nur auf den ersten Blick unlogisch: Die große Kraft dieser Grafikkarten führt dazu, dass sie Reserven haben und nicht vollständig am Anschlag laufen. Letzteres trifft vor allem auf die Geforce RTX 4090 und RTX 5090 zu, welche in Auflösungen unterhalb von Ultra HD regelmäßig Leerlaufzyklen einschieben, was die Effizienz steigert. All das passiert, obwohl wir mithilfe eines möglichst schnellen Unterbaus und fordernden Testszenen maximale GPU-Last erzeugen.
Grafikkarten: Effizienz beim Raytracing
Welche Grafikkarten beim Raytracing die höchste Energieeffizienz bieten, zeigt der folgende Chart. Die moderne Strahlenverfolgung findet sich in immer mehr Spielen und erlaubt besonders realitätsnahe Beleuchtung mit allem, was dazugehört - etwa Spiegelungen, Schattierung und mehr. Der dahinterstehende Aufwand ist wesentlich größer als beim Rasterizing, weshalb wir für ernsthaftes Interesse an Raytracing zu potenten Grafikkarten jenseits der 500-Euro-Marke raten. Auch für die folgende Rangliste verrechnen wir den Gesamt-Leistungsindex (FHD, WQHD, UWQHD, UHD) mit der dabei erzielten durchschnittlichen Leistungsaufnahme - diesmal beim Raytracing.
Beim Raytracing wird vergleichbar viel Energie benötigt wie beim Rasterizing, die GPU-Architekturen schneiden jedoch sehr unterschiedlich ab. Intel Arc und Nvidia Geforce profitieren davon, dass die meisten Radeon-Grafikkarten hier schwächeln. Erst mit der RX-9000-Reihe liefert AMD eine konkurrenzfähige Raytracing-Leistung. Diese mündet in einem deutlich höheren Effizienzwert als bei RX 7000, dennoch dominiert Nvidia die Top 10.
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Grafikkarten: Stromkosten selbst berechnen
Konkrete Zahlen schön und gut, ohne den Faktor Zeit bleiben die laufenden Kosten jedoch unbekannt. Die folgende Formel mit P für den Wattverbrauch (Power) und T für die Betriebsstunden (Time) ergibt die Jahreskosten:
Das K steht für den Preis einer Kilowattstunde in Euro. Am besten ziehen Sie den exakten Arbeitspreis Ihres aktuellen Stromtarifs zurate. Wir rechnen beispielhaft einmal mit 30 und einmal mit 40 Cent pro Kilowattstunde. Einfachheitshalber unterstellen wir dabei konstante Volllast. Nehmen wir an, Sie haben sich zum Start der Geforce RTX 4090 im Oktober 2022 eine Founders Edition gekauft und spielen damit jeden Abend drei Stunden lang. Anfang September 2025 sind das rund 1.100 Tage. Multipliziert mit 3 Stunden ergibt das 3.300 Stunden reine Spielzeit, bei der die Grafikkarte 442 Watt verbraucht. Die Formel sähe in diesem Fall so aus:
Die Stromkosten der Grafikkarte allein belaufen sich in diesem Beispiel auf mindestens 437 Euro, im Falle eines suboptimalen Stromtarifs sogar über 583 Euro. Das ist kein Pappenstiel, sodass Undervolting wahre Wunder bewirkt. Alternativ lohnt sich der Blick über den Tellerrand, was mit einer sehr sparsamen Grafikkarte anfiele. Wer sich im Herbst 2021 für eine Radeon RX 6600 entschieden hat und damit die gleichen Spielgewohnheiten verfolgt, musste trotz gut 1.450 Tagen Spaß nur 170 Euro (30 ct/kWh) respektive 226 Euro (40 ct/kWh) für den Strom zahlen.
(In)Effiziente Grafikkarten: Beispiele
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Eine Öko Karte mit einer 4070S
Die RTX 4080 Max Q, mit 60W, würde als Ökokarte durchgehen. Die RTX 4060, mit ihren 115W auch noch, wenn man beide Augen zudrückt und sich die Ohren zuhält, damit man Mutter Natur nicht weinen hört.
Das muß dann jeder selbst wissen. Manche halten sich für verdammt Ökologisch, weil sie die 100km hin und dann nochmal zurück, mit dem eAuto fahren. Dabei verballern die dann gut 30-40kWh, was bei mir für 60-80h Zocken unter Volllast reicht.
Ich bin so dazwischen, eine weitere Karte wird bei mir wohl reinkommen, bis ich das Teil ausmustere. Ich hab mir dann gleich ein 850W Netzteil gekauft, da hab ich dann auch noch gut 300W Luft nach oben, was wohl für eine RTX 8080 oder das AMD Gegenstück reichen wird.
Nun diese CPU namens i7 6950x das diese alte CPU noch für bis zu 150 € weg geht,hätte ich nicht gedacht.Ich dachte immer was so alt ist,würde super stark im Preis fallen.Nun ja scheinbar schätzen doch noch so viele User diese CPU.
Nur ich entberen diese Ehre in dem ich Ht abgeschaltet,Turbo Boost weg genommen und so es auf 30 Watt gestutzt habe in dem ich auf 3 ghz gesenkt.Hätte sie eigentlich nicht verdient aber ich habe nix was ich ihr Füttern könnte.Naja so ist das halt wenn die einfachen Aufgaben zu einfach sind für diese CPU.
Das ursprüngliche wird auf einen anderen Pc gemacht.Damit würde sie bis zum Tode sich zu tode langweilen.Ich weis es halt nicht.Vielleicht kommt ja noch ein Spiel das die CPU besser vordert.Die GPU wird es nicht machen weil da ist nur eine gtx 750 ti drinnen.Diese vermark ganz sicher nicht alles aus der CPU was geht raus zu holen.
Daran werde ich auch bis zu dem Ende nix mehr dran ändern.
Der andere Pc ist auf seine Art ebenso effizient.So eine CPU jedenfalls wo ich hier so habe wird die letzte dieser Art sein.
Ich weis ja nicht wie alt so in der Regel die Hardware wird,denke mal so 12-15 Jahre wird so eine Hardware schon alt werden.Wie es dann in Zukunft mit der GPU und co sein wird,das werde ich in rund 3-6 Jahren schon wissen.
"Man könnte ja mal eine größere Grafikkarte kaufen, kauf direkt mindestens ein 850W Netzteil"
"6 oder 8 Kerne könnten in 2-3 Jahren schon knapp sein, kauf lieber direkt einen 16 Kerner"
Gut ich spiel aktuell wenn nur ´ne Runde PUBG alle paar Tage mal.
Da nimmt die Kiste ~200W.
Da würde ich dicke mit ´nem 400W Netzteil hinkommen.