[PLUS] Anleitung für Reshade: PC-Spiele noch hübscher und individueller machen
Reshade ist ein äußerst potenter Injektor für Post-Processing-Effekte, dank unzähliger Shader vielseitig einsetzbar und erfreut sich hoher Popularität. Wir zeigen, wie Sie den Werkzeugkasten nutzen können. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 08/2024.
Kunstvoll verschatten
Auf dieser Seite
- 1 Kunstvoll verschatten
- 2 Reshade: Installation und erste Schritte
- 3 Reshade "Classic" mit SweetFX-Bibliothek
- 4 Farb-, Schärfe- und Kontrast-Tuning für den eigenen Look
- 5 Spielerisch Murks, aber künstlerisch wertvoll?
- 6 Depth-Buffer-Effekte für erweiterte Grafik
- 7 Weitere Hürden bei Tiefen-Puffer-Effekten
- 8 Reshade-Tuning und Kamera-Simulation für fette Screenshots
- 9 Kantenglättung, "Downsampling" und deren Umstände
- 10 Starterhilfe: Reshade-Profile anderer Nutzer
Vielen unserer Leser ist Reshade wohl bereits bekannt. Der Shader-Injektor erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit und ist in vielfacher Anwendung bei schicken Screenshots zu bewundern oder versprüht in Youtube-Videos maximale Grafik-Erotik. Kaum ein gemoddetes Skyrim kommt ohne aus, wohl kein Schärfe-Slider wäre heutzutage in Grafik-Menüs und -Treibern aufzufinden, hätten sich nicht Horden von Reshade-Nutzern individuell mit ebendiesem Tool beholfen, um ihre Spiele nachzuschärfen. Reshade ist mächtig, unter gewissen Umständen kann es gar Trends setzen oder zumindest in einer Richtung bestärken. Unzählige Nutzer behelfen sich, um mithilfe von Reshade und einigen injizierten Filtern einen ungeliebten Farbstich loszuwerden? Posten in Foren entsprechende Reshade-Settings, Screenshot-Vergleiche oder verbreiten vielsagende Youtube-Videos? Der nächste Teil des Spiels wird wahrscheinlich ohne einen solchen Farbfilter kommen - eventuell kommt gar ein Patch.
Selbst ans Werk!
Doch natürlich wäre für solch ein Ereignis ein gewisses Massenmoment nötig. Es ist allerdings keine Voraussetzung, zu einem Internet-Popstar zu werden, um Ihre Spiele mittels Reshade an Ihre Wünsche anzupassen. Natürlich können Sie auch Konfigurationen anderer User herunterladen. In diesem Artikel wollen wir Ihnen allerdings nahebringen, den potenten Shader-Werkzeugkasten selbst zu nutzen. Dank praktischer, grafischer Oberfläche, komfortablen Quality-of-Life-Features sowie verhältnismäßig guter Dokumentation, ist der Einsatz des Injektors, der Shader-Palette an sich, nicht kompliziert. Doch der Shader-Werkzeugkasten ist sehr reichhaltig, die Übersicht ist daher schwierig, die schiere Anzahl der Shader und Stellschrauben allein kann beinahe einschüchternd wirken. Es ist nützlich, die Grundlagen sowie einige der besonders hilfreichen Shader zu kennen. Dazu ist es wichtig, eine gewisse Idee, eine Art Konzept im Kopf zu bilden, was man mit dem kunstvollen Eingriff bezwecken möchte. Darauf können Sie aus der Shader-Palette die gewünschten Effekte wählen und Ihr Werk beginnen.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Reshade: Installation und erste Schritte
- Reshade "Classic" mit SweetFX-Bibliothek
- Farb-, Schärfe- und Kontrast-Tuning für den eigenen Look
- Depth-Buffer-Effekte für erweiterte Grafik
- Reshade-Tuning und Kamera-Simulation für fette Screenshots
- Kantenglättung, "Downsampling" und deren Umstände
- Starterhilfe: Reshade-Profile anderer Nutzerzu bewundern oder versp
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