PCGH-Plus Label [PLUS] Leistungsanalyse Direct X 12 und Vulkan: der Spiele-Turbo?

PCGH Plus: Microsofts Direct X 12 erschien vor vier Jahren, der Open-GL-Nachfolger Vulkan ist im Kern noch älter. Was leisten die Closer-to-the-Metal-APIs heute? Wir machen den Test mit acht Grafikkarten von 2014 bis heute. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 10/2019.

0
Special Philipp Reuther Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
 Leistungsanalyse Direct X 12 und Vulkan: der Spiele-Turbo?
Quelle: PC Games Hardware

Pedal to the Metal?

Als Microsoft zur GDC 2015 Direct X 12 veröffentlichte, waren die Verheißungen groß. Die neue API (Application Programming Interface), also die Anwendungsschnittstelle, die es der Software erlaubt mit dem System und dessen Hardware zu kommunizieren, versprach deutliche Verbesserungen gegenüber Direct X 11. Dabei ist anzunehmen, dass Microsoft sich bei der Ankündigung und Veröffentlichung von DX12 ein wenig zur Eile genötigt sah. Denn bereits 2013 veröffentlichte AMD eine eigene "Closer-to-the-Metal"-API. Diese "Mantle" getaufte Schnittstelle entstand in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Entwickler DICE, der sich bereits 2008 in Person des damaligen Technical Directors Johan Andersson für eine Low-Level-API ausgesprochen hatte. AMD hatte Interesse und versprach sich von der Zusammenarbeit mit DICE eine bessere Auslastung von CPU wie GPU und damit eine höhere Performance als unter DX11 und Open GL. Obendrein wurden mit Mantle Features eingeführt, um die Grafikkarte und deren Speicher effizienter zu nutzen, die GPU per Async Compute mehrere Berechnungen simultan absolvieren zu lassen und die Entwickler erhielten durch direkteren "Closer-to-the-Metal"-Zugriff mehr Möglichkeiten zur Optimierung und Ausnutzung der Hardware..

Direct X 12 und Vulkan

Tatsächlich brachte Mantle in einigen Spielen, darunter die prominenten und von der DICE'schen Frostbite-Engine befeuerten Titel Battlefield 4, Battlefield Hardline und Dragon Age Inquisition, einen Performance-Zuwachs. Auch einige andere Entwickler beschäftigten sich mit der AMD-Schnittstelle. Nicht immer brachte Mantle allerdings die erhofften Leistungszuwächse und in einigen Fällen entstanden auch neue Probleme, darunter etwa ein gestiegener Speicherbedarf. Doch das wohl größte Problem bei Mantle war schlussendlich, dass die API nur in Kombination mit einer Radeon-Grafikkarte funktionierte.

PC Games Hardware PLUS
Jetzt für 1,49 € kaufen
oder Werbefreiheit und Zugriff auf alle PLUS-Artikel (Monatsabo)
Für 4,80 EUR PLUS-Abo abschließen Bitte loggen Sie sich in Ihren PCGH-Community-Account ein, um diesen Artikel kaufen zu können. Alle Angebote für PLUS (Monatsabo, Jahresabo, Upgrades für Werbefrei) finden Sie auf unserer Supporter-Seite
Folgende Themen finden Sie im Test: 
  • 8 Grafikkarten von GTX 970 bis Radeon RX 5700 XT
  • Benchmarks in The Division 2, World War Z, F1 2019, Strange Brigade, Shadow of the Tomb Raider (Full HD und WQHD)
  • Frametime-Vergleich im CPU-Limit bei RTX 2070 und 5700 XT
INFO: Sie können PCGH-PLUS-Artikel einzeln kaufen oder ein PLUS-Abo erwerben.
Als PCGH-Digital-Abonnent erhalten Sie kostenfrei Zugriff auf alle PLUS-Artikel.

0
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk