Hardware-Schlusslicht - Tendenzen zu VR, Stromverbrauch und Peripherie
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Hardware-Schlusslicht - Tendenzen zu VR, Stromverbrauch und Peripherie

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Der Hype um VR-Brillen ebbt ab und bei der Peripherie werden Grenzen weiter ausgeweitet. Aber sind mehr Bilder pro Sekunde durch schlichte Mehraufnahme von Strom wirklich der wahre Schritt der PC-Hardware oder wäre Effizienz nicht wünschenswerter?

VR-Headsets mit Zukunft?

Virtual-Reality-Headsets haben es nicht allzu leicht auf dem Hardware-Markt, von einem Ende wie bei den 3D-Fernsehern sind die Produkte allerdings noch reichlich entfernt. Mit Komplettpaketen wie Facebooks (umbenannt zu Meta) mobiler Oculus Quest 2 geht VR einerseits in die Richtung kabellos, leicht und ohne auf externe Infrarotboxen oder sonstige Rechenleistung angewiesen zu sein, während das momentane Top-Produkt Valve Index der Steam-Firma in eine gegenteilige Seite stößt, bei der starke Rechner auf hochwertige Display-Headsets samt Bewegungserkennern treffen. Für Wirbel und erneuten Hype könnte Apple durch eigene AR- und VR-Brillen sorgen, die ähnlich wie die Oculus Quest 2 leicht, mobil und performant sein sollen. Ob sich Apple tatsächlich für den Konkurrenzkampf mit Facebook und anderen VR-Headset-Herstellern entscheidet oder eher in die Richtung Augmented Reality geht, scheint noch nicht entschieden worden zu sein.
Das Varjo Aero VR-Headset kostet rund 900 Euro mehr als die Valve Index und setzt auf Mini-LED-Displays. Selbst wenn man interessiert wäre, bis zur Auslieferung würden rund drei bis vier Monate vergehen. Quelle: Varjo Das Varjo Aero VR-Headset kostet rund 900 Euro mehr als die Valve Index und setzt auf Mini-LED-Displays. Selbst wenn man interessiert wäre, bis zur Auslieferung würden rund drei bis vier Monate vergehen. Auf der Performance-Seite stehen High-End-Brillen wie die Varjo Aero für rund 2.000 Euro als Vorschau in die VR-Zukunft. Die noch teureren und nicht für Endkonsumenten, sondern Firmen konzipierten Headsets wie das rund 6.000 Euro teure Varjo XR-3 (samt zusätzlicher 1.500 Euro Jahres-Abonnement-Gebühr) werden wohl auch 2022 absurd teuer und exklusiv bleiben. Welche VR-Ausrichtung sich in den nächsten Jahren durchsetzt oder ob beide Varianten - mobil, leicht vs. mehr Leistung, kabelgebunden - parallel fortbestehen, bleibt zu beobachten. Ohne einen gewissen Push von Apple oder anderen Firmen wird es das VR-Segment wohl immer schwieriger haben, am Leben zu bleiben.

Stromverbrauch und Netzteile

Durch den immer größer werdenden Stromhunger im Desktop-Hardware-Bereich wird auch das Herz jedes Rechners, nämlich das Netzteil, immer stärker pumpen müssen. Angesichts der aktuellen hohen Strompreise von 30 Cent pro Kilowattstunde kein besonders attraktiver Trend für Ottonormalverbraucher. Gerade im High-End-Segment ziehen die stärksten Overclock-GPUs und unlimitierten CPUs gut und gerne jeweils circa 400 Watt, wenn nicht gar noch deutlich mehr. Effizienz wie beim Ryzen 5 5600X scheint nur im mittleren Preisbereich eine Rolle zu spielen. Eine Entwicklung, die auch Intel mit neuem bevorstehenden ATX-Netzteil-Standard im Laufe des Jahres weiter anzuheizen scheint. Spätestens sobald selbst 850-Watt-Netzteile überfordert wären, wird ein Thema wie Overclocking weniger interessant als ein Effizienz-Tuning - nicht nur wegen des wirtschaftlichen Aspektes, sondern auch wegen Kühlleistungen. Je mehr Strom durch die Komponenten fließt, desto mehr Abwärme muss auch abgeführt werden. Noch ist der genaue höhere Strombedarf für Endkonsumenten nicht exakt auszumachen, aber der steigende Trend lädt zur inneren Reflexion ein: Fünf Prozent Mehrleistung bei 40 Prozent mehr Verbrauch ist kein echter Fortschritt, sondern schlicht forcierte Ineffizienz.

Peripherie - Tastaturen und Mäuse

Im Hardware-Abschnitt der Peripherie können die aktuellen Entwicklungen auch als Vorschau für das Jahr 2022 genommen werden: RGB-Beleuchtung bleibt selbstredend in der Masse beliebt, drahtlose Mini-Tastaturen und Endgeräte sind immer weiter auf dem Vormarsch und anpassbare Optik-Switches wie bei der Steelseries Apex Pro oder der Razer Huntsman V2 Analog lösen die herkömmlichen mechanischen Schalter Stück für Stück mehr ab. Besonders leise Exoten wie die Cherry Silent Reds oder die schwereren, lauten Cherry Greens können auch für anspruchsvolle Nutzer weiterhin abseits der optischen Schalter interessant sein. Schmaler, leichter und mit Funk: Ein Trend, der immer weiter Fahrt aufnimmt. Bis die größeren kabelgebundenen Ausführungen vom Marktanteil her fast eingeholt werden, dürfte es aber noch Weilchen dauern. Quelle: Razer Schmaler, leichter und mit Funk: Ein Trend, der immer weiter Fahrt aufnimmt. Bis die größeren kabelgebundenen Ausführungen vom Marktanteil her fast eingeholt werden, dürfte es aber noch Weilchen dauern. Bei der Polling-Rate, der Häufigkeit der Signalabfrage, waren in der Vergangenheit die Razer Viper 8K und die Corsair Sabre Pro mit einer 8.000-Hz-Rate, also einer Latenz von 0,125 ms statt 1 ms, Vorreiter bei Gaming-Mäusen mit hervorragend präzisen Sensoren. Auch hier werden optische Schalter mit Laser statt Metallkontakt zunehmend wichtiger. Weniger Latenz bleibt immer attraktiv, allerdings lässt sich die Frage der praktischen Notwendigkeit bei vielen Anwendern durchaus berechtigt stellen. Preislich ist oft ein Griff zu herkömmlicheren Produkten mit 1.000 Hz und normalen mechanischen Schaltern ratsam.

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  1. Seite 1 Leser-Umfrage zum Jahr 2022 und der große CPU-Clash?
  2. Seite 2 Umbruch bei den Grafikkarten und Monitor-Fortschritte
  3. Seite 3 Hardware-Schlusslicht - Tendenzen zu VR, Stromverbrauch und Peripherie
  4. Seite 4 Software für die Komponenten: Fortschritte, Entwicklungen und Ausblicke
    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Joe95 Komplett-PC-Käufer(in)
        na das wird mal ein spannendes jahr!
        vor allem amd drück ich die daumen, hab mit deren aktien gut verdient...
        nvidia mit arm wird interessant, wenn das irgendwie durchgeht geht die post ab, weil weltmarktführer in ki!
        intel gibt auch ordentlich gas und valve prescht voran mit steam deck!
        alles in allem ein tolles jahr!
        ich bete zu jesus, unserem gott für bezahlbare preise und gute verfügbarkeit, weil ich mir das erste mal einen laptop, fürs gaming kaufen nöchte!
        bis 5k ok, darüber muss er schon aus gold sein, ne spaß bei seite, ich steh halt auf schnelle hardware, schon immer...
        meine r9 290, die dd black von xfx ließ sich mannigfaltig übertakten und brannte mir nie ab!
      • Von Joe95 Komplett-PC-Käufer(in)
        na das wird mal ein spannendes jahr!
        vor allem amd drück ich die daumen, hab mit deren aktien gut verdient...
        nvidia mit arm wird interessant, wenn das irgendwie durchgeht geht die post ab, weil weltmarktführer in ki!
        intel gibt auch ordentlich gas und valve prescht voran mit steam deck!
        alles in allem ein tolles jahr!
        ich bete zu jesus, unserem gott für bezahlbare preise und gute verfügbarkeit, weil ich mir das erste mal einen laptop, fürs gaming kaufen nöchte!
        bis 5k ok, darüber muss er schon aus gold sein, ne spaß bei seite, ich steh halt auf schnelle hardware, schon immer...
        meine r9 290, die dd black von xfx ließ sich mannigfaltig übertakten und brannte mir nie ab!
      • Von Blackout27 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Chatstar
        Ne wird spannend, denn AMD wird seit komplettes Lineup erneuern, neben Zen4 kommt auch RDNA3 auf den Markt, World first 8k card, dank MCM Bauweise in nie dagewesene Leistungsregionen vorstoßen.
        Man wird das Zen Momentum mit hinüber in dem GPU Bereich mit nehmen und so der Konkurrenz kräftig an Bein pinkeln können. 2022 wird so im Zeichen von "The Bring up" stehen.
        Als Vorgeschmack kommt in der ersten Jahreshälfte noch der Zen3 Refresh 3D- Cache womit man den Gamern in diesem unserem Lande nochmals mehr Performance für die bewährte AM4 Plattform anbieten wird.
        Das AMD noch einen letzten Aufguss für die AM4 Plattform bringt finde ich super Zum Schluss gönne ich mir da nochmal 12 Kerne ^^

        Auf RDNA3 bin ich sehr gespannt. Das was man bisher so an Gerüchten liest macht Lust auf mehr. Ab 2022 habe ich dann auch einen neuen Monitor der nicht zwingend Nvidia Karten für G-Sync benötigt.

        Ich hätte wirklich mal wieder Lust auf eine AMD Karte im Haupt System. Schon alleine wegen dem Treiber OS wo man Untervolten und übertakten kann ohne Zusatz Software.

        Ich hoffe nur das weder AMD noch Nvidia oder auch Intel es übertreiben bzgl. Stromverbrauch. Mehr wie 250 Watt sollte meine Karte nicht benötigen.

        Was denkst du wie schnell eine "RX7700XT bzw. RX7800" werden könnte ggü der RX6900XT?
      • Von Chatstar BIOS-Overclocker(in)
        Ne wird spannend, denn AMD wird seit komplettes Lineup erneuern, neben Zen4 kommt auch RDNA3 auf den Markt, World first 8k card, dank MCM Bauweise in nie dagewesene Leistungsregionen vorstoßen.
        Man wird das Zen Momentum mit hinüber in dem GPU Bereich mit nehmen und so der Konkurrenz kräftig an Bein pinkeln können. 2022 wird so im Zeichen von "The Bring up" stehen.
        Als Vorgeschmack kommt in der ersten Jahreshälfte noch der Zen3 Refresh 3D- Cache womit man den Gamern in diesem unserem Lande nochmals mehr Performance für die bewährte AM4 Plattform anbieten wird.
      • Von hotfirefox BIOS-Overclocker(in)
        Zitat

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        2022 wird zweifellos spannend.
        Sehr ich vollkommend anders!
        2022 bleibt langweilig wie gehabt Mit den GPU-Preisen steht und fällt alles. CPUs sind Wurst, wenn keine passende, vernünftig bezahlbare GPU zu haben ist. So zieht sich das komplett dich die ganze Hardwarepalette.
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Microsoft und Sony haben unlängst den Investoren bekanntgegeben, dass PS5 und Series X bis in den Handel gebracht werden, ohne dass man draufzahlen muss. Aktuell würde man für so einen PC zwischen 1200€ und 1500€ zahlen, was das massive Preisproblem des PCs zeigt. Es kommt zu wenig Gegenwert beim Kunden an, da ist es auch nicht tröstlich wenn die Konsolen ausverkauft sind und auf Ebay gescalpt werden.

        Das ist aber genau die Stärke von Intel solche Märkte anzugreifen. Denn wenn die Konkurrenz am Gift der gegenwärtig immensen Gewinnspannen klebt, ist die Chance für Intel da. Sie sagen ja, es geht um Marktanteile, das darf man als Drohung verstehen dem Rest die Preise zu ruinieren. Damit kennt sich Intel aus.

        Um AMD würde ich mir dabei sogar weniger Sorgen machen, das wären ja die ersten die Chipdesign in der Schublade hätten, schließlich stellen sie die Konsolen ja her. Dann muss man halt aufhören immer nur mit 8 Vega Cores rumzugeizen, dann dürfen es ruhig 20 RDNA2 Cores sein wie bei der Series S, das würde sicherlich Anklang finden.

        Nvidia schaut da am ehesten in die Röhre, weil die sind dann in der Situation die OEMs überzeugen zu müssen, dass eine CPU von Intel oder AMD gekauft wird und zwar nicht im Bundle mit einer Intel/AMD GPU, damit der OEM dann eine Nvidia verbaut. Intel und AMD werden aber wohl alles tun, dass die CPU/GPU Bundles viel attraktiver sind für die OEMs als sich nur die CPU zu kaufen und dann zu Nvidia zu rennen. Ich rechne nicht damit dass Nvidia OEM PCs schlagartig verschwinden, aber in der Stückzahl werden die vermutlich massiv unterlegen sein und im Zentrum aller Prospekt und Wochenaktionen werden wir viel mehr Intel Produkte samt GPU sehen.

        Was die Spiele am PC an sich angeht ist es eh egal ob AMD oder Intel, sind beide gut genug. Zwischen Ryzen 5000 und Intel 12th Gen kann man in dem Sinn keinen Fehlkauf machen. Man kann schlimmstenfalls bei beiden zu viel Geld für Sachen ausgeben, die man nicht braucht. Bei steigender Verfügbarkeit, wird das den Preisdruck steigern.
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