Geforce RTX 3050: Neues Modell nicht für Ethereum-Mining tauglich [Update]
Jetzt aktualisiert: Die neuen Grafikkarten von AMD und Nvidia werden immer noch für das Schürfen von Kryptowährungen missbraucht. Nvidia hat, um das zu verhindern, die CMP-Serie für Krypto-Mining und die Low-Hashrate-Versionen auf den Markt gebracht. Lesen Sie daher im Folgenden, wie das neueste Modell, die Geforce RTX 3050, in dieser Disziplin abschneidet.
Hinweis: Wie gut die Geforce RTX 3050 im Test abschneidet, haben wir mittlerweile selbst geprüft.
Nvidias Ampere-Karten sind aktuell die teuersten Grafikkarten am Markt. Die Architektur des Herstellers ist zwar gelungen und auch Features wie Raytracing und DLSS, die besonders in Kombination echte Vorteile erreichen, sind zwar großartig und machen Spiele optisch noch schöner bzw. flüssiger spielbar, doch das ist nicht der Grund für ihren hohen Preis. Der liegt vielmehr bei Minern, die so viel Grafikkarten wie möglich kaufen, um sie in ein Mining-Rig zu bauen und unter der Verwendung von viel Strom dabei nach Kryptowährungen schürfen. Dafür sind die Ampere-Karten mit ihrem GDDR6(X)-Speicher besonders gut geeignet und entsprechend schnell vergriffen.
Nvidia hat alle Modelle mit Ausnahme der Founders-Edition und der Geforce RTX 3090 daher mittlerweile mit einer Mining-Sperre versehen, die Low-Hashrate-Modelle (LHR) eignen sich weniger gut, um Ethereum zu minen. Die kommende Geforce RTX 3050, die anders als die RX 6500 XT mit 8 GiB Videospeicher ausgestattet sein soll, wäre unter Umständen eine zum Mining geeignete Grafikkarte, wodurch sie für Spieler zu teuer eingepreist werden würde. Doch an dieser Stelle kann dazu Entwarnung gegeben werden. Auch die RTX 3050 scheint ein LHR-Modell zu sein. Ein chinesischer Youtuber hat die Karte getestet und dabei mit 12,5 MH/s bei einem Stromverbrauch von 73 W gemessen. Optimiert veränderte sich der Wert auf 13,66 MH/s bei 57 Watt. Eine RTX 3060 kommt im Vergleich auf ca. 47 MH/s bei 120 W und ist wesentlich effizienter.
Quelle: Bilibili
Mining-Stats der Geforce RTX 3050
Bei den momentanen Krypto-Kursen würde der Return-on-Investment (ROI) einer RTX 3050 für die UVP von 250 € bereits bei 500 Tagen liegen, bei 350 € Kaufpreis wären es bereits zwei Jahre. Daher könnte die RTX 3050 die erste neue Ampere-Karte werden, die tatsächlich primär in die Hände von Spielern statt Minern kommt.
Quelle: Videocardz

Dann wäre der Spuk vorbei.
Ein Miner läuft 24/7 im Idealfall komplett durchgehend, bis Mal etwas gereinigt oder gewartet werden muss (spreche aus Erfahrung).
Spielen tue ich vielleicht 1-2 Stunden am Tag. Ja, ich gehe jetzt nur von mir aus, aber ich lege meine Hand ins Feuer, dass 90% der Gamer nicht 22 Stunden / 7 Tage die Woche vor dem Schirm hängen und die GPU am Limit läuft - da hätten wir ganz andere Probleme als den Stromverbrauch...
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Ist das etwa schädigender als beim Mining?