Direct Storage: 17 Prozent schnellere GPU-Dekomprimierung mit neuem Nvidia-Treiber
Nach einem Test von Compusemble steigert der Geforce 535.05 Beta-Treiber die GPU-Dekomprimierung auf PCI-Express-5.0-SSDs um etwa 17 Prozent. Bei einer SSD um PCI Express 4.0 steigert der gleiche Treiber den Durchsatz der Datendurchsatz um zwei Prozent. Die 5.0-SSD, eine Crucial T700, ist im gleichen Test circa ein Viertel schneller als eine nicht genannte 4.0-SSD. Eine solche Entwicklung könnte der "Durchbruch" für PCI-Express-5.0-SSDs werden, die bislang nur wenig Leistungsunterschiede aufweisen sowie spärlich verfügbar und teuer sind.
Mit Direct Storage werden Spiele-Ladezeiten drastisch verkürzt, indem GPU-Dekomprimierung genutzt wird. Gewöhnlicherweise liegt die Verantwortung für die Dekomprimierung der Spielinhalte beim Prozessor. Dadurch kann eine treiberbasierte Optimierung die Effizienz der GPU-Komprimierung beträchtlich steigern.
Compusemble entdeckte mit dem eigenen Avocado-Benchmark im Vergleich des vorherigen Geforce 535.03-Treibers mit dem 535.50-Beta-Treiber eine Leistungssteigerung bei der GPU-Kompression. Der neueste Geforce 535.98-Treiber reduziert die Ladezeiten auf der PCI-Express-5.0-SSD Crucial T700 um 17 Prozent. Eine ungenannte 4.0-SSD weist nur eine Leistungssteigerung um zwei Prozent auf. Hier scheint die "alte" Schnittstelle an eine Grenze angekommen zu sein.
| SSD | Geforce 532.03 Treiber (Sekunden) | Geforce 535.05 Beta-Treiber (Sekunden) | Treiber-Unterschied .03 zu Beta | Geforce 532.03 Treiber (GB/s) | Geforce 535.05 Beta-Treiber (GB/s) | Treiber-Unterschied .03 zu Beta |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Crucial T700 | 0,24 | 0,2 | 17% | 28,09 | 33,12 | -18% |
| PCIe 4.0 SSD | 0,3 | 0,29 | 3% | 22,26 | 22,8 | -2% |
| Unterschied von 4.0 zu 5.0 | 20% | 30% | 26,22% | 13,54% |
Beim Avocado-Benchmark von Compusemble handelt es sich um einen synthetischen Test, der zwar gut für die direkte Vergleichbarkeit und für den ersten Einblick ist, aber von der Praxis abweichen kann. Diese gibt es bislang nur im Spiel Forspoken, dem ersten Spiel mit Direct Storage. Bislang gibt es noch kein anderes Spiel mit dieser Technologie, zumindest wurde schon Ratchet & Clank für den PC angekündigt.
Nun braucht man als Spieler nicht unbedingt eine PCI-Express-4.0-SSD, um von Direct Storage an sich zu profitieren, prinzipiell funktioniert das auch mit einer HDD, also Magnetfestplatte. Aber gerade die schnellen PCI-Express-5.0-SSDs könnten hier ihren Vorteil ausspielen und für den Privatanwender letztlich sinnvoll einsetzbar werden. Denn aktuell, im Sommer 2023, ist der Leistungsunterschied zwischen 4.0 und 5.0 gering, Modelle gibt es noch kaum und Preise der 5.0-SSDs sind noch immer relativ hoch.

In meinem Umfeld habe ich noch nicht mitbekommen, dass irgendjemand Probleme mit 32GB RAM gehabt hätte, aber das ist natürlich nicht allgemeingültig.
Bei Anno 1800 und 2205 ist es auch definitiv kein Memoryleak da kommt es einfach drauf an wie alt der Spielstand und wie viel Inhalt der Spielstand hat. Mein Rekord bei Anno 2205 waren knapp 40GB RAM Auslastung. Bei 1800 bisher nur ca 29GB aber meine Spielstände haben auch noch nicht soviel Paytime wie der in 2205.
Was Mass Effect Andromeda angeht, das verhällt sich im Lategame gerade bei den Zwischensequenzen kurz vor Ende sehr sehr Speicherfressend. Sollte aber auch nachstellbar sein.
Kannst du das heute noch reproduzieren? Klingt für mich eher so als hätte irgendwas ein fettes Memoryleak gehabt. Also normal ist das nicht.
Im Grunde ist es aber auch nicht nötig da die Spiele jetzt eh alt und die Anforderungen generell höher sind. Wenn es mir Auffällt das ein Game deutlich mehr als 32GB zieht und die Auslagerung wieder extrem hoch ist werde ich das mit Sicherheit hier irgendwo erwähnen!