Radeon RX 6000: Livestream auf Youtube, optimierte Spiele und DLSS-Joker?
Um 17 Uhr startet heute der Livestream zur Radeon RX 6000 (Big Navi). AMD hat dazu bereits den Livestream auf Youtube eingerichtet, außerdem zeigt man fünf Spiele, die im Fokus stehen sollen. Derweil wird darüber spekuliert, welche Antwort AMD auf Nvidias DLSS-Technik hat.
Das lange Warten ist vorbei, heute legt AMD sprichwörtlich die Karten auf den Tisch und stellt sein Line-up mit Radeon RX 6000 vor. Passend dazu gibt es einen Livesteam auf Youtube, der am 17 Uhr mit einer Premiere startet.
RX 6000: Livestream
PCGH wird den Livestream zur Radeon RX 6000 wie gewohnt mit einem Liveticker begleiten. AMD will dabei nicht nur die Karten an sich und die RDNA-2-Technologie vorstellen, sondern auch Spielen bzw. Spieleentwicklern eine Bühne geben. In einem Posting auf dem Radeon-Twitter-Account werden insgesamt fünf Titel in Aussicht gestellt, die eine Optimierung für RX-6000-Karten beinhalten könnten: Dirt 5, Godfall, WoW Shadowlands, The Riftbreaker und Far Cry 6. Das kommende Far Cry ist bereits als Bundle für bestimmte Ryzen-3000- und Ryzen-5000-Prozessoren bekannt. Dirt 5 und WoW Shadowlands wurden bereits mit dem letzten Radeon-Treiber-Update 2.10.1 als speziell unterstützte Spiele vorgestellt. Das Action-Rollenspiel Godfall und das Aufbau- und Survival-Spiel The Riftbreaker sind vermutlich nicht ganz so bekannt wie die drei anderen Titel.
Im Rahmen der sehr positiven Quartalszahlen hat AMD auch einen kleinen Ausblick auf Radeon RX 6000 gegeben. Man sei "sehr gespannt auf die RDNA-2-Grafikarchitektur", so Lisa Su im Gespräch mit Analysten, weil sie "sowohl bei der Leistung als auch bei der Leistung pro Watt erhebliche Generationszuwächse" ermögliche. Die Radeon-RX-6000-Grafikkarten der nächsten Generation mit RDNA 2 seien "bei Weitem die leistungsstärksten Gaming-GPUs, die wir je gebaut haben, und werden AMD wieder an die Spitze (High End) des Grafikmarktes führen".
In den Kommentaren auf Reddit wird darüber diskutiert, wie AMDs Antwort auf Nvidias KI-Kantenglättung DLSS aussieht, mit deren Hilfe man einiges an Leistung sparen kann, ohne die Bildqualität zu verschlechtern. Hinweise gehen dabei auf Microsofts DirectML (= Machine Learning), eine API für Direct X 12, die bereits im Oktober-2018-Update für Windows 10 veröffentlicht wurde. Schon für die Radeon VII evaluierte AMD die Software, die es ermöglicht, trainierte neuronale Netzwerke auf jeglicher DX12-Grafikkarte auszuführen - zum Beispiel als Alternative zu DLSS von Nvidia. Im Zuge der Veröffentlichung der Xbox Series X kam das Thema DirectML im Zusammenspiel mit Direct X Raytracing zu Beginn des Jahres wieder hoch. Entsprechender Code läuft auf den Shader-Einheiten der GPU, also nicht auf dedizierter Hardware wie den Tensor-Kernen bei Nvidia, womit er schneller eine größere Verbreitung finden könnte. Wir sind gespannt, ob das Thema KI-Kantenglättung heute am späten Nachmittag thematisiert wird.
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Adieu RTX 3080 --->
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