ONEXGPU: eGPU kombiniert AMD Radeon RX 7600M XT und PCIe-SSD [Update]

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ONEXGPU
Quelle: OneXPlayer

Die externe Grafikkarte ("eGPU") ONEXGPU von OneXPlayer kombiniert eine AMD Radeon RX 7600M XT mit einer PCIe-SSD in einem besonders kompakten Gehäuse und lässt sich per USB4 Typ-C mit 40 Gbit/s an bestehende Systeme wie Desktop-PCs, Notebooks oder aber auch Gaming-Handhelds anbinden. Als Basis dienen Navi 33 mit 2.048 Shadern und einer Verlustleistung ("TGP") von 120 Watt+ sowie 8 GiByte GDDR6-Grafikspeicher, die sich ihre Behausung auf Wunsch außerdem mit eine PCIe-SSD teilen können.

Originalmeldung vom 11. November 2023:

Wie OneXPlayer jetzt bekannt gegeben hat, können dessen Handheld-PCs in ihren unterschiedlichen Konfigurationen zusätzlich mit einer externen Grafikkarte (eGPU) kombiniert werden. Hierfür kommt eine mobile AMD Radeon RX 7600M XT mit dem noch in 6 nm gefertigten RDNA-3-Grafikprozessor Navi 33 zum Einsatz. Im Hinblick auf die Spezifikationen bietet die kleine externe Grafikkarte die nachfolgenden technischen Eckdaten, welche unverändert von AMD übernommen wurden.

AMD Radeon RX 7600M XT mit Navi 33 Quelle: AMD AMD Radeon RX 7600M XT mit Navi 33 Damit sollen in Full HD/1080p und maximalen Details in ausgewählten Spielen sogar mehr Bilder pro Sekunde möglich sein als mit einer Desktop-Grafikkarte vom Schlage einer Nvidia Geforce RTX 3060, wie AMD mit eigenen Hersteller-Benchmarks belegt.

7600M XT Quelle: AMD 7600M XT Quelle: AMD

Für die vergleichsweise hohe Leistung und Effizienz sollen 32 Compute Units mit insgesamt 2.048 Shadereinheiten sowie 8 GiByte GDDR6 an einem 128-Bit breiten Speicherinterface sorgen, die von 32 MiByte Infinity Cache unterstützt werden. Die eGPU bietet dabei die nachfolgenden Anschlüsse am I/O-Bereich.

ONEXGPU - Anschlüsse:

2 × HDMI 2.1a
2 × DisplayPort 1.4
1 × USB4 mit 40 GiBit/s
4 × USB 3.2 mit 5 GiBit/s
1 × Oculink ("SFF-8612")
1 × SD-Kartenleser
1 × M.2 2280

Als Besonderheit nimmt die externe Grafikkarte eine SSD über M.2 2280 auf und bindet diese vergleichsweise "gemütlich" über PCIe 2.0 x4 an. Die Anbindung der eGPU selbst erfolgt wahlweise über USB4 (40 Gbit/s) oder Oculink (63 Gbit/s).

ONEXGPU Quelle: OneXPlayer ONEXGPU Preislich soll sich die ONEXGPU von OneXPlayer bei rund 600 US-Dollar bewegen, während eine deutlich größere Version mit AMD Radeon RX 7900M und Navi 31 aktuell wohl intern diskutiert wird.

OneXPlayer veröffentlicht weitere Informationen

Aktualisierung vom 14. November 2023: In der Zwischenzeit hat OneXPlayer, welches ein Unternehmen von One-Notebook ist, weitere Informationen zu seiner ONEXGPU veröffentlicht und die Produktseite auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo freigeschaltet. Außerdem ist auch ein erstes Video online gegangen.

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Shalashaska83
        Ja, das stimmt wohl. Ideen dazu gab es schon einige, inklusive speziellen Anschlüsse, die man eben nur bei speziellen Laptops bekommt.
        Und das USBc 3.2 mit max. 20 gbit nicht ausreichen wird, habe ich mir auch schon irgendwo gedacht. Also müsste man sich irgendwas aktuelles mit usbc 4.0 und max. Bandbreite holen, da wäre ich dann eh raus, da kann es auch gleich neen 800€ PC sein.
        Die niedrigere Transferrate von 3.2 wäre sicherlich deutlich zu spüren oder würde eine teure VRAM-Verdoppelung erfordern, das größere Problem sind aber Latenzen und Ansteuerungs-Art: Thunderbolt stellt einen nativen PCI-Express-Tunnel bereit; externe Geräte werden als ganz normale Grafikkarten erkannt. Eine USB-basierte Lösung (die ich nur für 2D kenne, nicht für 3D-Beschleunigung) bräuchte dagegen komplett eigene Treiber, könnte sich erst nach deren Laden im System melden und wäre durch die höheren Latenzen und den höheren Overhead der USB-Verbindung respektive des -protokolls behindert.
        tl;dr: Technisch nicht unmöglich, nur deutlich schlechter und gleichzeitig teurer. Aber schon die vergleichsweise simplen Thunderbolt-Lösungen sind so langsam und/oder teuer, dass sie ein extremer Nischenmarkt sind, für den kaum entwickelt wird.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Shalashaska83
        Ja, das stimmt wohl. Ideen dazu gab es schon einige, inklusive speziellen Anschlüsse, die man eben nur bei speziellen Laptops bekommt.
        Und das USBc 3.2 mit max. 20 gbit nicht ausreichen wird, habe ich mir auch schon irgendwo gedacht. Also müsste man sich irgendwas aktuelles mit usbc 4.0 und max. Bandbreite holen, da wäre ich dann eh raus, da kann es auch gleich neen 800€ PC sein.
        Die niedrigere Transferrate von 3.2 wäre sicherlich deutlich zu spüren oder würde eine teure VRAM-Verdoppelung erfordern, das größere Problem sind aber Latenzen und Ansteuerungs-Art: Thunderbolt stellt einen nativen PCI-Express-Tunnel bereit; externe Geräte werden als ganz normale Grafikkarten erkannt. Eine USB-basierte Lösung (die ich nur für 2D kenne, nicht für 3D-Beschleunigung) bräuchte dagegen komplett eigene Treiber, könnte sich erst nach deren Laden im System melden und wäre durch die höheren Latenzen und den höheren Overhead der USB-Verbindung respektive des -protokolls behindert.
        tl;dr: Technisch nicht unmöglich, nur deutlich schlechter und gleichzeitig teurer. Aber schon die vergleichsweise simplen Thunderbolt-Lösungen sind so langsam und/oder teuer, dass sie ein extremer Nischenmarkt sind, für den kaum entwickelt wird.
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Schnitzelnator
        Für Laptops oder z.B. ein schwächeres Gerät wie SteamDeck wäre so eine Lösung für den stationären Betrieb richtig gut.
        Hey, die Mini-PCs nicht vergessen. ^^
        Zitat von Schnitzelnator
        Aber man braucht eine Schnittstelle, die direkt PCIe durchleiten kann, weil sonst die Latenz für eine GPU zu hoch wird. Das heißt, man müsste es erlauben, dass jemand von außen ein Gerät direkt in das nackte PCIe Interface stecken kann, und das kommt mir sehr unsicher vor. Zudem weiß ich um ehrlich zu sein, gar nicht, wie das hier umgesetzt ist, und welcher Anschluss das PCIe durchleitet.
        Jedenfalls hätte ich an Anschlüssen, die von außen erreichbar sind, lieber extrem restriktive Protokolle, die mit direktem Zugriff auf wichtige Hardwareressourcen gar nichts zu tun haben.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Siehe das Video oben von ETA Prime mit der 7600XT.
        Zitat von Maxi12045
        Was ist OcuLink?
        Eine Schnittstelle mit aktuell 63GBit Bandbreite (USB4/TB4 = 40GBit).
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Für Laptops oder z.B. ein schwächeres Gerät wie SteamDeck wäre so eine Lösung für den stationären Betrieb richtig gut.
        Aber man braucht eine Schnittstelle, die direkt PCIe durchleiten kann, weil sonst die Latenz für eine GPU zu hoch wird. Das heißt, man müsste es erlauben, dass jemand von außen ein Gerät direkt in das nackte PCIe Interface stecken kann, und das kommt mir sehr unsicher vor. Zudem weiß ich um ehrlich zu sein, gar nicht, wie das hier umgesetzt ist, und welcher Anschluss das PCIe durchleitet.
        Jedenfalls hätte ich an Anschlüssen, die von außen erreichbar sind, lieber extrem restriktive Protokolle, die mit direktem Zugriff auf wichtige Hardwareressourcen gar nichts zu tun haben.
      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Für ältere Gaming Laptops sicher interessant so was sollte es geben, dann muss man sich nicht als einen neues kaufen, finde ich gut hat potenzial das Ganze.
        Diese Lösung gab es schon vorher, nur waren die Gehäuse dafür meistens riesig und zum Mittragen einfach schwer und da es in keine Tasche passte, fand ich das nicht gerade konform.
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Maxi12045
        Was ist OcuLink?
        Eine Schnittstelle für den PCI-Expressbereich. Im vorliegenden Fall wird eine Adapterkarte in den den NVMe SSD slot gesteckt und dann kann die eGPU über das Oculink Kabel angebunden werden.

        Grüße

        phila
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