Radeon RX 6900: 2,2 GHz bei 238 Watt, bis zu 2,5 GHz bei Navi 22

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Radeon RX 6900: 2,2 GHz bei 238 Watt, bis zu 2,5 GHz bei Navi 22
Quelle: AMD

Durch ein macOS-Beta-Update gibt es neue Informationen zu allen kommenden Navi-GPUs. Wenn die Daten stimmen, kann AMD die RDNA2-Architektur mit bis zu 2,5 GHz betreiben, während das Topmodell mit maximal 2,2 GHz noch etwas Luft nach oben lässt.

Es gibt neue Informationen zu den kommenden RDNA2-GPUs, die bald als Radeon RX-6000-Grafikkarten auf den Markt kommen sollen. Konkret geht es um Daten zu den AMD-Chips Navi 21, Navi 22 und Navi 23 sowie einer GPU aus der Nachfolgegeneration.

Navi 21 in zwei Varianten, Navi 22 mit hohem Takt

Laut dem macOS-Update soll Navi 21 in den beiden Varianten Navi 21a und Navi 21b erscheinen, die sich durch ihre Taktraten sowie die TDP unterscheiden. Navi 21b soll die schnelle Variante mit 2,2 GHz und einer TDP von 238 Watt werden, wohingegen Navi 21a mit 2.050 MHz und 200 Watt arbeiten soll. Die Verbrauchswerte beziehen sich dabei alleine auf die GPU, die TDP der gesamten Grafikkarte wird also noch etwas höher liegen.

Erneut werden für Navi 21 80 CUs genannt, was bereits seit Ewigkeiten in der Gerüchteküche bekannt ist. Eine reine "Hochskalierung" anhand einer Radeon RX 5700 XT (40 CUs, 1.905 MHz) würde somit etwa die 2,3-fache Leistung für Navi 21b bedeuten. Ohne Informationen zu den Neuerungen der RDNA2-Architektur ist das aber bestenfalls eine grobe Spekulation. Zudem ändert sich mit den neuen Navi-Chips nicht nur die GPU-Architektur, sondern auch der eingesetzte Speicher: Laut dem Quellcode soll Navi 21 sowohl mit GDDR6 als auch mit HBM2 umgehen können.

GPU Navi 10 Navi 14 Navi 21a Navi 21b Navi 22 Navi 23 Navi 31
Compute Units 40 24 80 80 40 32 80
Boost-Takt 1.905 MHz 1.845 MHz 2.050 MHz 2.200 MHz 2.500 MHz    
Power Limit 180 W 110 W 200 W 238 W 170W    
Speicherinterface 256 Bit 128 Bit       128 Bit  

Auch spannend: AMD RDNA 2: Bilder eines Engineering Samples der Radeon 6000

Auch zur kleineren Navi-22-GPU gibt es neue Informationen: Laut dem macOS-Update soll die GPU mit 40 CUs und damit genau so vielen Recheneinheiten wie Navi 10 erscheinen. Der Takt soll hingegen mit maximal 2.500 MHz deutlich höher sein. Als TDP werden 170 Watt angegeben.

Zuletzt werden noch Navi 23 und der Next-Gen-Chip Navi 31 erwähnt, zu denen es aber kaum Informationen gibt. Navi 23 soll angeblich auf 32 CUs und ein 128-Bit-Speicherinterface setzen, wohingegen Navi 31 über 80 CUs verfügen und damit wohl für die RX-7000-Grafikkarten gedacht sein soll.

Quellen: Computerbase, Videocardz

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    • Kommentare (285)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kelemvor Software-Overclocker(in)
        Nur weil es einmal so war, muss es sich nicht jedesmal wiederholen.
      • Von Kelemvor Software-Overclocker(in)
        Nur weil es einmal so war, muss es sich nicht jedesmal wiederholen.
      • Von -ElCritico-
        Zitat von ShagadeIic
        Nö. Noch nicht angepasste Spiele und Treiber nennt man das. In 1-2 Jahren dreht Ampere Kreise um Turing, genauso wie Turing heute Kreise um Pascal bei angepassten Spielen dreht.
        In 1-2 Jahren gibt es RTX 4000 und RX 7000. Deine verzweifelten Erklärungen treiben mir Krokodilsträne in den Augen. Spieleentwickler werden ihre ganzen Engines nicht wegen einer kleinen Minderheit an Ampere-Besitzern umschreiben. Also viel Spaß beim Finanzieren des professionellen Compute-Bereichs von Nvidia mit deinem Geld für ihre "Gamerkarten".
      • Von ShagadeIic Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von -ElCritico-
        Warum diskutieren, angeblich doppelt so viele "Shader" oder ALUs als bei RTX 2080 Ti, in der Praxis 30% schneller oder weniger, je nachdem wie hoch eine RTX 2080 Ti taktet. Bogusshader nennt man sowas
        Nö. Noch nicht angepasste Spiele und Treiber nennt man das. In 1-2 Jahren dreht Ampere Kreise um Turing, genauso wie Turing heute Kreise um Pascal bei angepassten Spielen dreht.
      • Von -ElCritico-
        Zitat von xHaru
        "Man muss allerdings auch bedenken, dass gerade mit den neuen Techniken des direkten SSD-Zugriffs via GPU [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] VRam gespart werden kann"
        Die Technik dient dazu, die Daten an CPU vorbei direkt in den VRAM zu laden, d.h. es wird die CPU bei IO-intensiven Aufgaben entlastet, damit sie mehr Reserven für die Spieleengines hat (meidet CPU Bottleneck). Die Daten, die die GPU abfragt, müssen schon im VRAM vorliegen, sonst gibt es Cache misses mit einem Nachladeruckler. VRAM hat eine viel größere Bandbreite als DDR, aber die Timings sind unter aller Sau. Da hilft nur precachen mit viel mehr VRAM, damit man erst gar nicht in die Situation kommt.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Olstyle
        Also 15% verbesserte Effizienz ohne Wechsel des Fertigungsprozesses oder der Architektur. Das würde ich nicht mit "nur" abspeisen.
        Ist dem Kunden doch erstmal relativ egal, wie die 15% zustande kommen.
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