Radeon HD 4000 sind Raytracing-tauglich
Wie TG Daily erfahren hat, sind alle auf der R600-Architektur basieren AMD-Grafikkarten in der Lage Raytracing zu berechnen.
Wer Raytracing bisher nur mit Prozessoren oder Intels Larrabee-Projekt in Verbindung gebracht hat, muss umdenken.
Raytracing auf einer HD 4870 möglich (Bild: TG Daily)
Jules World, eine Firma, welche Spezial-Effekte für Filme produziert, arbeitet seit geraumer Zeit mit Raytracing. Im Interview auf dem AMD Cinema 2.0 mit dem Vorsitzenden, Jules Urbach, wurde nun bekannt, dass sich alle Radeons ab der HD 2900 XT für Raytracing eignen.
Die Kombination aus dem DX9-Pfad und der Tesselation-Einheit aller R600-Abkömmlinge ermöglicht Berechnungen in Echtzeit. So wurden alle Trailer des Films "Transformers" mit einer GPU gerendert. Eine HD 2900XT schafft 20-30 Bilder pro Sekunde mit einer Auflösung von 1.280x720 Bildpunkten, eine HD 4870 soll mit Kantenglättung nicht unter 60 Fps fallen. Wichtig ist hier auch die verbaute Menge an Video-Speicher, 1.024 MiByte sollten es schon sein. Nvidias Geforce 8800 sind mit der Technologie ebenfalls kompatibel, jedoch etwas langsamer.
Jules Urbach geht davon aus, dass Fotorealismus nicht erst in 3-5 Jahren, sondern noch 2008 möglich sei. Ob es genauso schnell gelingt, diese Raytracing-Technik für Spiele zu nutzen, ist nicht bekannt. Die Bilder in der Galerie vermitteln Ihnen einen Eindruck, was eine heutige Mittelklasse-Grafikkarte zu leisten imstande ist.
