RV670: Aktueller Stand der Dinge (Update)
Quelle: (Bild: vrforums.com)
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Bisher gab es jede Menge Informationen zum RV670 von AMD. Da sich AMD offiziell noch nicht geäußert hat, sind die meisten Spekulationen und Gerüchte nur Hinweise darauf, was uns ab 15. November (so der geschätzte Launch-Termin) erwarten wird. Wir wollen hier noch einmal den aktuellen Stand der Dinge zusammentragen.
Ganz aktuell ist das Thema der Retail-Bezeichnung für AMDs Grafikkarten. Für die RV670-Version gelten die Bezeichnungen HD3800 als sicher. Aber es wird auch über eine Umbenennung der HD2000-Modelle gesprochen, da der Name leicht beschädigt ist. Die aktuellen Informationen finden Sie in Tabelle eins und zwei.
Auch bei den Taktraten und Austattungen des in 55 Nanometern gefertigen RV670 wird noch gerätselt. Das Topmodell soll mit 825 Megahertz Kerntakt und 1.200 Megahertz Speichertakt arbeiten. 512 MiByte GDDR4 sollen verbaut werden, welcher mit 256 Bit angebunden sein soll. Die TDP soll bei 135 Watt liegen. Der neue Chip wird D3D10.1 unterstützen und mittels eines (abwärtskompatiblen) PCI-Express-2.0-Anschlusses mit dem Mainboard verbunden werden. Wieder mit dabei sind zwei Dual-Link-DVI-Ausgänge mit HDCP, Avivo, UVD und per Adapter realisierter HDMI-Ausgang, dessen komplette Funktionalität in der GPU integriert ist. Eine Übersicht der drei vermutlich geplanten Modelle findet sich in Tabelle drei.
Erste Die-Shots und Bilder vom Grafikkarten-Samples waren auch im Umlauf. Diese finden Sie zusammen mit den ersten Benchmarks in unserer Galerie. Wieviel Wahrheit in letzteren steckt, kann nicht mit Gewissheit gesagt werden. Die HD3850 soll ersten Einschätzungen nach rund 200 bis 250 US-Dollar kosten.
Update: Tomshardware.tw hat ein hat die mutmaßlichen technischen Spezifikationen des RV670 veröffentlicht. Aus ihnen gehen - zumindest auf dem Papier - einige Vorteile für den RV670 gegenüber dem G92 hervor. Während die Geforce 8800 GT 110 Watt TDP haben soll, sind es laut dem veröffentlichten Datenblatt für die Radeon-HD3800-Serie nur 85 Watt TDP.
Quelle: (Bild: tomshardware.tw)
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Während Nvidia noch auf den etwas älteren Decoder VP2 zu setzten scheint, plant man bei AMD offenbar die Nutzung des neuen VC-1-Decoding (auch schon auf der HD 2400 / 2600 im Einsatz). Was Multimedia angeht scheint AMD zumindest die Nase vorne zu haben. Wie sich beide Karten in der 3D-Leistung schlagen, müssen die ersten Benchmarks belegen.
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Mit Hilfe der Powerplay-Funktion soll es den AMD-Grafikkarten zudem möglich sein GPU- und Speicher-Takte den Anforderungen anzupassen. Ob Nvidia ähnliche Features integriert ist noch unklar. Beim G90 war eine Absenkung des Shadertaktes nicht möglich.
In rund 14 Tagen findet der nächste Schlagabtausch statt. Die Scans von tomshardware.tw finden Sie derweil in der Galerie.
