AMD kippt um: RDNA und RDNA 2 erhalten weiterhin Updates
AMD kippt um und hat jetzt bekannt gegeben, dass Radeon-Grafikkarten auf Basis der RDNA- und RDNA-2-Architektur entgegen der jüngsten Stellungnahme doch noch gezielte Optimierungen für neue Spiele neue Features erhalten sollen.
AMD kippt um und hat jetzt in einer Stellungnahme gegenüber Tom's Hardware überraschend bekannt gegeben, dass auch die "älteren" Radeon-Grafikkarten auf der Basis der Architektur RDNA ("GFX10") und RDNA 2 ("GFX10.3") entgegen der jüngsten Stellungnahme doch noch gezielte Optimierungen für neue Spiele und neue Features erhalten sollen. Damit reagiert das Unternehmen aus Santa Clara offensichtlich umgehend auf die Kritik der Spieler, welche ihrem Ärger freien Lauf ließen.
"Neue Funktionen, Fehlerbehebungen und Spieloptimierungen werden weiterhin je nach Marktbedarf im Wartungsmodus bereitgestellt", sagte ein Pressesprecher des Unternehmens gegenüber Tom's Hardware. Trotz dieser Rolle rückwärts bleiben viele offene Fragen zur Zukunft der Radeon RX 5000 und Radeon RX 6000 auf Basis der RDNA- und RDNA-2-Mikroarchitekturen. Denn der Hersteller drückt sich in der Stellungnahme gegenüber Tom's Hardware absichtlich schwammig aus.
Neue Funktionen, Fehlerbehebungen und Spieloptimierungen werden weiterhin wie erforderlich im Wartungsmodus-Zweig geliefert.
- Stellungnahme von AMD gegenüber Tom's Hardware -
Noch vor wenigen Stunden hatte AMD gegenüber PCGH zu Protokoll gegeben, dass die RDNA- und RDNA-2-Grafikkarten in Zukunft lediglich Updates für sicherheitskritische Bugs erhalten sollten:
Um die Optimierung und Bereitstellung neuer und verbesserter Technologien für die neuesten GPUs zu fokussieren, versetzt AMD Software Adrenalin Edition 25.10.2 die Radeon RX 5000 und RX 6000 in den Wartungsmodus. RDNA- und RDNA-2-Grafikkarten werden weiterhin Updates für sicherheitskritische und fehlerbehebende Zwecke erhalten.
- Stellungnahme von AMD gegenüber PCGH -
Dies hätte nicht nur Auswirkungen auf die Radeon RX 5000 und Radeon RX 6000, welche in den Jahren 2019 und 2020 erschienen sind, sondern auch auf aktuelle Produkte, wie den Asus ROG Xbox Ally mit Ryzen Z2 A oder aber die neuen Prozessoren der Ryzen 10 Serie und Ryzen 100 Serie. Alle genannten Neuvorstellungen der letzten Wochen setzen noch auf RDNA 2.
Wie viel AMDs neuerliches Statement, welches der ersten Stellungnahme in gewisser Weise direkt widerspricht, wert ist, kann letztlich nur die Zukunft in Form von neuen Adrenalin-Grafiktreibern zeigen. Ob Grafikkarten und IGPs auf Basis der beiden Generationen der RDNA-Architektur wirklich weiter unterstützt werden ist dementsprechend nach wie vor ausgesprochen klärungsbedürftig.
Nach aktuellem Stand der Dinge ist davon auszugehen, dass RDNA und RDNA 2 lediglich bei besonderen Bedürfnissen oder größeren Problemen entsprechenden Support erhalten, allgemein aber als Lagecy-Treiberzweig verbleiben. Eine weitere Stellungnahme des US-Herstellers ist demnach sehr wahrscheinlich.
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Quelle: AMD via Tom's Hardware

Wer RDNA 1 gekauft hat, trifft es vergleichsweise weniger hart.
Wer RDNA 1 gekauft hat, trifft es vergleichsweise weniger hart.
Ich persönlich spiele nicht mehr so viel wie früher, ich hab noch die RX Vega 64, die wurde 6 Jahre nach Marktstart in den Wartungsmodus geschickt. Da die Vega von der Architektur so anders ist laufen manche aktuelle Titel nur mit heftigen Grafikfehlern, da nicht mehr für die Karten optimiert wird. In 1080p reicht mir die Leistung immer noch, wäre da nicht der Support. Die GTX 980 Ti oder 1080 Ti bekommen immer noch vollen Support (wenn auch voraussichtlich nicht mehr lange), hätte ich doch nur mal Nvidia gekauft
Wobei man zugeben muss, bei AM4 hatte AMD die Nase in Supportdauer deutlich vorn, für mich hätte es sich aber nicht gelohnt, innerhalb derselben Plattform zu upgraden, DDR5 wird übersprungen und dann geht's direkt zu DDR6 wenn es so weit ist. CPUs brauchen keine Treiberupdates und mit einer neuen GPU langt der i7-9700k auch noch ne weile.
Ich denke mal dass die Schlagzahl halt viel niedriger sein wird als bei 7xxx 9xxx
Also statt 1-2x im Monat mit updates, wird es wahrscheinlich nur Optimierungen im Zuge der whql Treiber geben
Wäre ok für 5700, aber 6xxx ist schon grenzwertig
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