Qualität der anisotropen Filterung: R600 gegen R5x0
S.T.A.L.K.E.R.
Quelle: Bild: PCGH
R600 A.I. Advanced
Der virtuelle Nachbau der Zone wirkt zwar größtenteils als Gesamtwerk stimmig und optisch hochklassig, aber bei nicht perfekt. Schuld daran ist vor allem die Flimmerproblematik. Wenn hier zusätzlich ein Sparfilter dazwischenpfuscht, wird es noch schlimmer. Interessant beim Blick auf die R5x0-Bilder: A.I. in der Standardeinstellung ist am schärfsten. Was das für den bewegten Eindruck bedeutet, wissen Sie spätestens jetzt - es flimmert. Der R600 beleuchtet die Steine falsch, dafür ist A.I. abgeschaltet konsequent besser als aktiviert: Die Asphalt-Textur ist homogen scharf und flimmert in Bewegung nur minimal; A.I. Standard und Erweitert sehen geich aus.
Das Duell zwischen R600 und R5x0 mit A.I.-Standardeinstellung gewinnt wieder knapp der R5x0. Die Steine werden glaubhaft beleuchtet, die Texturen sind dezent schärfer. Das führt jedoch zu minimalem Flimmern, welches mit dem R600 nicht auftritt. A.I. Off unterscheidet sich qualitativ nur durch die Beleuchtung, die Texturen sind bei beiden Chips so gut wie möglich.
Fazit
Quelle: Bild: PCGH
R600 A.I. Off
Wer hat nun gewonnen? Die Standardeinstellung von A.I. sieht auf beiden Chips ähnlich aus. Die absolut beste Bildqualität, also durch Deaktivieren von A.I., bietet aber nachweislich nur eine R5x0-Karte wie die Radeon X1800 XT oder Radeon X1950 Pro. Letztere filtern mit A.I. Off fast so gut wie eine Geforce 8 im HQ-Modus. Die Unterschiede sind dann minimal, mit knappem Sieg der Geforce, da sie dank verminderter Winkelabhängigkeit etwas "schärfer" filtert.
