Grafikkarten im Preisvergleich: RTX 3060 startet ab 770 Euro, RX 6700 XT erst ab über 1.110 Euro

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Preisvergleich Grafikkarten: RTX 3060 startet ab 770 Euro, RX 6700 XT erst ab über 1.110 Euro
Quelle: AMD

Seit Monaten nun schon spitzt sich die Lage am Grafikkartenmarkt mit schlechter Verfügbarkeit und hohen Preisen weiter zu. Auch mit Hinblick auf die jüngst veröffentlichte Mittelklassemodelle hat sich die Situation dabei zuletzt nicht gebessert.

Ende Februar präsentierte Nvidia mit der Geforce RTX 3060 sein vorerst kleinstes Grafikkartenmodell aus der aktuellen "Ampere"-Generation zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 329 Euro. AMD wiederum schickte in der vergangenen Woche die Radeon RX 6700 XT für 489 Euro UVP in die Mittelklasse an den Start, die dabei allerdings eher mit der schon Ende letzten Jahres erschienenen 3060 Ti konkurriert.

Doch das mittlerweile deutlich verbreiterte Portfolio an Modellen der aktuellen GPU-Generation in Ergänzung zu den begehrten und teuer gehandelten Oberklassemodellen à la RTX 3080, RX 6800 XT und Co. wirkt sich bisher offenkundig nicht auf die Verfügbarkeitsprobleme aus: Ein aktueller Blick in den PCGH-Preisvergleich zeigt, dass die schlechte Verfügbarkeit mit hohen Preisen durch Miner, Scalper und die allgemeine Chip-Knappheit auch die neuen Mittelklassegrafikkarten entsprechend erfasst hat.

Grafikkarten: Zu teuer

Während man bei den nächst stärkeren Modellen in Form der 3060 Ti und der RX 6800 ohne XT bereits abnormale Preislistungen von über 1.000 Euro gewöhnt ist, zeigt sich zumindest auch die neue RX 6700 XT ab 1.172,33 Euro entsprechend teuer und hochpreisig oberhalb der UVP, während die RTX 3060 gegenwärtig immerhin ab rund 770 Euro geführt wird, aber damit natürlich immer noch mehr als doppelt über UVP liegt.

Aufgrund der geringen Verfügbarkeit und starken Nachfrage sind die Listungen im PCGH-Preisvergleich dabei nicht zwangsläufig von Dauer und ändern sich teils auch entsprechend schnell, wobei das Abgrasen der großen Online-Shops nach verfügbaren Exemplaren somit noch den ehesten Kauferfolg zu möglichst geringeren Preisen versprechen kann.

Schlechte Verfügbarkeit dauert an

Allgemein wird derzeit erwartet, dass sich die Knappheit bei den Grafikkarten mindestens noch über das 3. Quartal dieses Jahres hält. Bei Nvidia soll angeblich im April mit der RTX 3080 Ti das nächste Modell mit bereits ausgehebelter Mining-Bremse hinzukommen, während AMD dahingehend keine Limitierungen plant und derzeit unter anderem die RX 6500 XT und die mobile Radeon RX 6800M in der Pipeline hat. Zuletzt wurden seitens AMD allgemein immerhin mehr Chips in Aussicht gestellt.

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    • Kommentare (140)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Ja, noch dazu sind auch die RAM-Preise wieder gestiegen. Da bin ich froh, dass ich mich letztes Jahr noch mit 32 GB eingedeckt habe.

        Das letzte gute Angebot war vor Monaten ein Fertig-PC von Lenovo mit einem i5 10400 und RTX 2060 bei NBB für 699.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Ja, noch dazu sind auch die RAM-Preise wieder gestiegen. Da bin ich froh, dass ich mich letztes Jahr noch mit 32 GB eingedeckt habe.

        Das letzte gute Angebot war vor Monaten ein Fertig-PC von Lenovo mit einem i5 10400 und RTX 2060 bei NBB für 699.
      • Von onlinetk PC-Selbstbauer(in)
        Nur das die trotzdem genauso teurer sind oder gern mit einer GTX1660 daher kommen. Ryzen 5600g gtx1660 1000€, ryzen 5600x rtx3060 1800€. Viel Spaß, abgesehen davon dazwischen ist nichts lieferbar.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Fertig-PCs kommen wieder in Mode, da ist wenigstens die Grafikkarte schon dabei.
      • Von hpresser Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Rolk
        Den Preisvergleich für Grafikkarten zu nutzen ist nun wirklich schon seit einiger Zeit vergeudete Lebenszeit.
        Stimmt, wer kaufen will, und kann soll kaufen.
        Zitat von ChriKa
        Also ich habe heute mehrfach Angebote für die 6700 XT für unter 800 Euro gesehen. Man muss halt schnell sein.
        wer sich einen pc für 5000@ kaufen kann, wird nicht extra auf den graka-preis schauen.
      • Von onlinetk PC-Selbstbauer(in)
        Ich glaube nicht dran. Zum einen kann ich wie gesagt bis (glaube, evtl sogar mehr) 9000€ im Jahr verkaufen ohne USt abführen zu müssen. Der einzige Punkt an dem die ran zu kriegen sind, ist das es nicht angemeldet ist.

        Ich würde aber eher da ansetzen das Ware verkauft wird die denen nicht mal gehört. Da würde ich auch ebay ran kriegen. Das ist ja kein Einzelfall, das ist von ebay aus im großen Stil
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