PCGH-Sprechstunde zu Grafikkarten: Die interessantesten Fragen und Antworten - GTX 780, Lautstärke, Stromvervbrauch

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Bei der PCGH-Sprechstunde am 31.10. haben sich Raffael Vötter, Carsten Spille und Marc Sauter zwei Stunden lang den Fragen der Community-Mitglieder des PC-Games-Hardware-Extreme-Forums gestellt. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen eine Auswahl der interessantesten Fragen und dazugehörigen Antworten.

Die Fragen bei der Sprechstunde drehten sich unter anderem um die Kühlung, Treiber-Einstellungen und die Installation von Grafikkarten. Aber auch eher spekulative Fragen, etwa zum Erscheinungstermin neuer Nvidia-Karten - möglicherweise mit GK110-GPU und den Namen Geforce GTX 780 und GTX 770 - wurden den Redakteuren gestellt. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl sämtlicher Fragen und Antworten, die Sie derzeit im Sprechstunden-Unterforum (und später im Archiv) nachlesen können.

Frage von Benie:

Könnt ihr ungefähr abschätzen, wann die neuen Geforce-Karten 2013 erscheinen werden?

Antwort von Carsten Spille:

Genau können wir das auch nicht sagen - und wenn wir es könnten, dürften wir das nicht. Fest steht, dass mit der CES Anfang des Jahres, der Cebit und der Nvidia-Hausmesse GTC im März passende Veranstaltungen stattfinden, um die Karten auf den Markt zu bringen. Offiziell hat Nvidia jedoch bislang nicht bestätigt, dass es überhaupt GK110-basierte Geforce-Modelle geben wird.

Frage von FL3pS:

Ich besitze seit ca. 10 Monaten eine Radeon HD 7970 im Referenz-Design von Xfx. Seit ca. einer Woche habe ich auf dieser einen Double-Dissipation-Kühler verbaut, da ich diesen günstig erstehen konnte. Mit der Lautstärke und GPU-Temperatur bin ich zufrieden. Nun zu meinem "Problem": Ich betreibe die Karte derzeit mit 1.100 MHz Chiptakt und 1,225 V GPU-Spannung. Dabei werden die Spannungswandler (VRM1 laut gpu-z) beim Spielen so ca. 85 °C warm, unter Extremlast (fordernde Szenen in Metro 2033) auch gern mal 92 °C. Mit dem Referenz-Kühler waren es maximal ca. 75 °C. Ist das noch im Rahmen?

Antwort von Raffael Vötter:

Solange die VRMs unter 100 Grad Celsius bleiben, musst du dir keine Sorgen machen, diese Bauteile sind oft für Betriebstemperaturen im 120er-Bereich spezifiziert. Wobei geringere Temperatur natürlich gesünder und der Lebenszeit zuträglich ist. Dass die VRMs mit dem DD-Kühler höher sind, können wir übrigens bestätigen: Beim Referenzdesign liegt ein massiver Metallblock auf allen Hitzköpfen, beim XFX-Design fehlt ein solcher und der Luftzug muss es richten.

Frage von frader:

Ich habe eine Radeon HD 7970 und betreibe diese mit zwei Monitoren. Würde es Sinn ergeben, den zweiten Monitor über die HD Graphics 3000 meiner Sandy-Bridge-CPU zu betreiben, um Strom zu sparen?

Antwort von Raffael Vötter:

Ja, damit würdest du Strom sparen. Unsere Messungen mit unzähligen HD-7900-Grafikkarten besagen, dass die Leistungsaufnahme bei zwei angeschlossenen (unterschiedlichen) LCDs sich mindestens verdoppelt und teils sogar verdreifacht; von 20 auf 45 Watt ist der Durchschnitt bei nicht übertakteten Karten. Verfügt eine Karte - wie deine - über einen erhöhten 3D-Speichertakt, geht der Verbrauch mitunter in den 60-Watt-Bereich.

Frage von Gohrbi:

Ich habe mir einen neuen Monitor zugelegt, der einen Analog- und einen HDMI-Anschluss hat. An meiner Xfx Radeon HD 7970 ist ein DVI- und auch ein HDMI-Anschluss vorhanden. Derzeit habe ich kein HDMI-Kabel zur Hand und im Moment ist der Monitor daher über einen DVI/Analog-Adapter angeschlossen. Lohnt es sich, ein HDMI-Kabel zu kaufen?

Antwort von Carsten Spille:

Ja, die optimale Bildschärfe erhältst du nur mit einer digitalen Verbindung wie DVI oder eben HDMI. Entsprechende Kabel gibt's immer mal wieder recht günstig bei Amazon oder ebay - oft melden wir solche Angebote auch in unserem Schnäppchenführer.

Frage von DZapi:

Gibt es ein Tool um die Fps einer Radeon zu limitieren?

Antwort von Raffael Vötter:

In der kommenden PCGH 12/2012 gibt's 7 Seiten Radeon-Tuning. Dort behandeln wir neben vielen anderen Dingen auch das Tool RadeonPro, welches auch die Fps limitieren kann.

Beachten Sie, dass die Fragen unter Wahrung der ursprünglichen Aussage zur besseren Verständlichkeit zum Teil leicht umformuliert oder gekürzt wurden.

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