Nvidia zeigt die Geforce-8-Serie für Notebooks

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Nvidia zeigt die Geforce-8-Serie für Notebooks Direct X 10 betritt portables Land: Nvidia stellte heute offiziell die Geforce-8M-Serie vor. Das "M" steht dem Einsatzgebiet entsprechend für "Mobile". Damit startet eine neue Generation Direct-3D-10-fähiger Notebooks, die den vollen Nutzen aus Windows Vista ziehen können. Alle Neuankömmlinge setzen auf die Geforce-8-Architektur und verfügen demnach über eine Unified-Shader-Architektur auf Basis von skalaren Recheneinheiten. Nvidias selbstgestecktes Ziel: Die doppelte Performance einer 7600 GS bei praktisch gleichbleibendem Stromverbrauch.

Aktuelles Mobile-Lineup
Das neue Portfolio deckt fast den gesamten Markt ab. Dabei wird lediglich die Lowcost-Schiene noch mit Geforce-7-Ablegern versorgt, der Rest setzt auf die neuen Geforce-8-Chips. Nvidia unterscheidet zwischen dem "Mainstream" und "Performance"-Segment. Ersterem ist die Geforce-8400-M-Serie zugehörig, letztere wird von den 8600M-Karten bedient. Im Sparsegment setzt Nvidia auf Geforce-7000- und 7100-Chips.

Geforce-8400M-Serie
Nvidia zeigt die Geforce-8-Serie für Notebooks Das kleinste Modell, welches sich weniger zum Spielen eignet, hört auf den Namen Geforce 8400M G. Die technischen Daten lesen sich mit lediglich acht Stream-Prozessoren (Skalar-ALUs) und einem 64 Bit breiten Speicherinterface wenig beeindruckend. Die Taktfrequenzen belaufen sich auf 400 MHz Chip- und 600 MHz Speichertakt. Der größere Bruder 8400M GS verfügt über die doppelte Anzahl an Skalar-ALUs (16), ist in den restlichen Funktionen und Taktraten jedoch identisch zur G-Version. Für Gelegenheitsspieler interessanter ist die Geforce 8400M GT: Sie verfügt über ein doppelt so breites Speicherinterface (128 Bit), einen auf 450 MHz erhöhten GPU-Takt und optional 512 anstatt maximal 256 MByte VRAM. Damit liegt sie von den Rohdaten her etwas über der Desktopkarte Geforce 8500 GT. Letztere befeuert ihren Speicher nur mit 400 anstatt 600 MHz.

Geforce-8600M-Serie
Nvidia zeigt die Geforce-8-Serie für Notebooks Das Performance-Segment startet mit der Geforce 8600M GS. Sie verfügt weiterhin über 16 Skalar-ALUs, dafür aber über höhere Taktraten. Die GPU arbeitet mit 600, der Speicher mit 700 MHz. Die Shader-Domain (also die ALUs) taktet mit 1.200 MHz wie der Chip 33% schneller als bei der 8400M GT, während der Speicher nur um 17 Prozent an Takt zulegt.

Das neue mobile Topmodell ähnelt sehr der Geforce 8600 GT für das Dektop-Segment. Sie hat als einzige Geforce 8M 32 Skalar-ALUs zur Verfügung, welche jedoch nur mit 475 MHz ans Werk gehen. Der Speichertakt bleibt bei 700 MHz, die Shader-Domain rechnet mit 950 MHz. Das ist zwar deutlich unter der Taktrate der 8400M GT, dafür steht aber die doppelte Anzahl von Recheneinheiten zur Verfügung. Ebenfalls Geforce-8600M-exklusiv ist SLI-Funktionalität. Wir warten gespannt auf die ersten High-End-Notebooks mit 8600M-GT-SLI oder (noch fiktiven) Geforce-8800M-Chips. Letztere fehlen bislang zur Abrundung des Lineups am oberen Ende.

Pure Video HD
Nvidia zeigt die Geforce-8-Serie für Notebooks Die Zukunft ist hochauflösend. Im Zuge der Verbreitung der High-Definition-Medien Blu-ray und HD-DVD frisierte Nvidia den in der GPU integrierten Videoprozessor. Diese schlicht "VP2" (Video Processor 2) getaufte Kreation hat die Aufgabe, der CPU bei Wiedergabe eines HD-Films unter die Arme zu greifen und das Bild obendrein zu verschönern. Einen angepassten Player vorausgesetzt - aktuell existiert nur eine Vorabversion von WinDVD - sinkt die CPU-Auslastung dank des Eingreifens des VPs deutlich. Das Ziel Nvidias ist klar: Stromsparen. Laut eigenen Aussagen verbraucht eine Geforce 8M dabei weniger kostbaren Strom als eine ausgelastete CPU. Auf welche CPU und GF8M sich das bezieht, ist unbekannt.

Weitere Daten
Nvidia zeigt die Geforce-8-Serie für Notebooks Ebenfalls überarbeitet wurde Nvidias Stromspartechnik "Powermizer", welche die Grafikkarte im Leerlauf unter anderem heruntertaktet. Ansonsten stehen den neuen Mobilchips alle Geforce-8-Features aus dem Desktop-Segment, wie 16x Coverage-Sample-FSAA und 16:1 AF, zur Verfügung. Zum Start haben alle großen Partner neue Notebooks mit der Geforce 8M angekündigt, darunter Hewlett-Packard, Dell, Asus, & Co. Wir erwarten erste Exemplare ab Ende Mai im Handel.

Bildergalerie: Grafikkarten
Bild 1-3
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