Nvidia: spannendes Making-of der Medusa Techdemo
Sie interessieren sich dafür, wie die Medusa-Techdemo von Nvidia entstanden ist, die anlässlich des GT200-Launches veröffentlicht wurde? PCGH blickt hinter die Kulissen.
Sie erinnern sich wahrscheinlich: Passend zum Launch der Geforce GTX 260 und GTX 280 ließ Nvidia auch eine neue Technologie-Demo entwickeln. Die Medusa genannte Demo nutzt Direct X 10.0 für ihre Effekte. Nvidia betonte bei der Veröffentlichung besonders die Verwendung von Geometry Shading und der Stream-Out-Funktion von DX10. Die Gesichtsanimationen seien im Vergleich zur bisher letzten Demo (Adrianne) wesentlich verbessert worden; die Anzahl der Blendshapes (also der Einzelanimationen) für das Gesicht seien um den Faktor 4 bis 5 komplexer bei Medusa.
Doch wie ist diese Techdemo entstanden? Eine Präsentation auf der Nvidia-Hausmesse Nvision klärt auf. Zuerst einmal gingen Grafiker daran, die Idee der Demo in Konzeptzeichnungen festzuhalten. Diese Grafiken allein sind schon kleine Kunstwerke. Auch die Charaktere wurden erst einmal handgezeichnet.
Beim Skin Shading der Demo nutzte man teilweise die Shader der Human-Head-Demo. Das Gesicht der Medusa musste aber neu modelliert werden. Dazu wurde ein Gesichtsabdruck der Schauspielerin gemacht, außerdem wurde die Dame von fünf hochauflösenden, parallelen Kameras aus unterschiedlichen Blickwinkeln fotografiert, um damit einen dreidimensionalen, animierbaren Kopf zu erzeugen.
Auch die Darstellung des Kristalls nahm man nicht auf die leichte Schulter bei Nvidia. Verschiedene Ebenen der Reflektion und Durchlässigkeit wurden projiziert, um das finale Aussehen in der Medusa-Demo hinzubekommen.
Weitere Bilder zum Making-of der Medusa-Techdemo finden Sie in der Bildergalerie.
Weitere Links zur Nvidia-Techdemo Medusa:
• GT200-Test: Bilder und Video zur Geforce GTX 260/280-Techdemo Medusa
• Nvidia Medusa Techdemo: High-Res-Screenshots
• Nvidia: Infos zur Medusa-Techdemo
