Nvidia-Streit: Intel antwortet mit Taten statt Worten

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Dem schon fast belustigend wirkenden verbalen Schlagabtausch zwischen Intel und Nvidia folgen nun scheinbar endlich ernst zu nehmendere Prognosen.

Intels Larrabee könnte in kurzer Zeit zu Nvidia aufgeschlossen haben. Quelle: [Bild: VR-Zone] Intels Larrabee könnte in kurzer Zeit zu Nvidia aufgeschlossen haben. Nvidia CEO Jen-Hsun Huang hatte Intels Larrabee-Grafikchip in einem Interview frei übersetzt als Papiertiger bezeichnet, der ständigen Verspätungen ausgesetzt sei. So falsch könnte der Nvidia-Boss hier nicht einmal liegen, denn auch in Fachkreisen wird Nvidias GT200-Chip als äußerst harte Konkurrenz für Larrabee angesehen. VR-Zone liegt nun scheinbar eine Roadmap vor, die zukünftigen Larrabee-Generationen durchaus gute Chancen gegen Nvidias kommendes Grafikkarten-Portfolio einräumt. Die zweite Larrabee-Generation wird gegen 2010 oder2011 erwartet und soll mit einer neuen Architektur und mehreren Kernen aufwarten können. Diese soll im neuen 32nm-Prozess gefertigt werden und bis zu vier parallele Larrabee-Karten unterstützen.

Hierin scheint auch Intels Strategie begründet zu sein. Möglichst viele Kerne pro GPU und möglichst viele Grafikprozessoren in einem System lautet das Motto. Im Gegensatz zu Nvidia kann Intel dieses Ziel auch viel leichter verfolgen, denn der Chipriese verfügt über eigene Produktionsstätten mit enormem Kapazitätspotential. Nvidia hat in dieser Hinsicht nicht viel Einfluss und muss sich voll und ganz auf TSMC verlassen. Man darf jedenfalls auf die ersten Leistungswerte von Larrabee gespannt sein.

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