Nvidia: Refresh der Geforce-9-Mobilserie vorgestellt

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Heute fällt der Startschuss für Nvidias neue Mobil-GPUs der Geforce-9M-Serie. Wir verraten Ihnen, welche Neuheiten die Frischlinge einführen.

Vor einem Jahr führte Nvidia die GF8M-Serie ein, womit erstmals eine Unified-Shader-Architektur das Mobilsegment betrat. Die damaligen Chips stammten von den Desktop-GPUs G86 und G84 in 80-Nanometer-Fertigung ab. Ende 2007 folgten die High-End-Ableger Geforce 8800M GTX und GTS auf G92-Basis (65 Nanometer Strukturbreite). Den Jahreswechsel zu 2008 nutzte Nvidia nicht nur zur Vorstellung neuer Chips, sondern auch für ein Update der Nomenklatur: Alle 2008 erschienenen Grafikprozessoren tragen eine "9" im Namen. Die ersten Vertreter dieser Gattung sind die ebenfalls in 65 Nanometern gefertigten Geforce 9300M und 9500M GS.

Geforce 9M: die Neulinge

  Modell Hybrid-SLI-Tauglichkeit Shader-ALUs Gigaflops (NV-Angabe)
High-End Geforce 8800M GTX - 96 360
(alt) Geforce 8800M GTS - 64 240
Performance Geforce 9600M GT x 32 120
  Geforce 9600M GS x 32 103
  Geforce 9500M G x 16 60
Mainstream Geforce 9400M x 8 40-50
  Geforce 9300M GS x 8 34
Low-Cost Geforce 9200M GS x 8 31
  Geforce 9100M G x 8 26
  GeForce 8200M G - 8 19

Die am heutigen Tage vorgestellten Mobil-GPUs basieren nach wie vor auf dem G92-Grundgerüst in 65-nm-Fertigung. Sollten Sie D3D10.1-Features erwartet haben, werden Sie enttäuscht, denn an dieser Front tat sich nichts. Die obige Tabelle listet alle Neulinge von der Geforce 9600M GT bis hinunter zur absoluten Low-Cost-Lösung 8200M G. Letzterer mangelt es an Hybrid-SLI-Support. Alle anderen aufgeführten GPUs beherrschen als Hauptnovum dieses Feature, welches es ermöglicht, eine integrierte GF9M mit einer weiteren zu koppeln bzw. zwecks Stromsparens bei Bedarf abzuschalten.

Geforce 8200M G (Bild: Nvidia) Geforce 8200M G (Bild: Nvidia) Geforce 9100M G (Bild: Nvidia) Geforce 9100M G (Bild: Nvidia) Die Speerspitze des Mobilsegments bleiben vorerst die Geforce 8800M GTX und GTS. Ihrem Alter und Namen entsprechend, mangelt es auch ihnen an den neuen Features. Wir erwarten jedoch eine Anpassung im Laufe des Jahres.
Geforce 9M: MXM-3.0-kompatibel (Bild: Nvidia) Quelle: Archiv Geforce 9M: MXM-3.0-kompatibel (Bild: Nvidia)
Leistungsprognose
Geforce 9600M GT (Bild: Nvidia) Geforce 9600M GT (Bild: Nvidia) "Evolution statt Revolution" ist Programm: An der Rechenleistung der neuen GPUs hat sich im Vergleich zur GF8M-Serie nur wenig getan. Die 9600M GT verfügt interessanterweise genau über die Leistung der angestaubten 8700M GT. Letztere wird noch im stromhungrigen 80-Nanometer-Verfahren gefertigt. Nvidia schließt jetzt die relativ große Leistungslücke zwischen der 9500M GS und 8800M GTS.

Faustregel: Steht bei der Benennung eine "8" an zweiter Stelle, verfügt die GPU über (deutlich) mehr als 32 Shader-ALUs. Sehen Sie dort eine "6", sind 32 Arithmetikeinheiten an Bord. Eine "4" signalisiert 16 ALUs, alles darunter nur noch 8. Die 9500M fällt etwas aus dem Rahmen: Während die G-Version nur über 16 Einheiten verfügt, rechnet die GS mit 32. Sollten Sie Spieleabsichten haben, ist mindestens ein 32-ALU-Derivat von Nöten.

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