Nvidia RTX 4000 SFF Edition: Effiziente Workstation-Grafikkarte mit 70 Watt TDP und 20 GiByte GDDR6
Im Rahmen seiner hauseigenen Entwicklerkonferenz GTC 2023 hat Nvidia mit der RTX 4000 SSF Edition aus der Generation Ada Lovelace eine hocheffiziente Workstation-Grafikkarte vorgestellt, die eine aus der Geforce RTX 4070 Ti bekannten AD104-GPU bei 70 Watt TDP nutzt.
Im Rahmen seiner hauseigenen Entwicklerkonferenz GTC 2023, die mittlerweile auch als Hausmesse fungiert, hat Nvidia mit der RTX 4000 SSF Edition aus der Generation Ada Lovelace eine hocheffiziente Workstation-Grafikkarte vorgestellt. Der neueste Profi-Beschleuniger setzt hierfür auf den aus der Geforce RTX 4070 Ti bekannten AD104-Grafikprozessor, der aber anders als auf der Desktop-Grafikkarte ein Verlustleistung von lediglich 70 Watt aufweist und sehr effizient arbeitet.
AD104-Grafikprozessor ist ganz auf Effizienz getrimmt
Im Vergleich zu der primär an Spieler adressierten Geforce RTX 4070 Ti, welche auf einen AD104-Grafikprozessor mit 60 Compute Units respektive daraus resultierenden 7.680 Shadereinheiten setzt, musste Nvidia die GPU deutlich beschneiden, um die TDP von 285 Watt auf 70 Watt zu senken. Der Grafikchip der Nvidia RTX 4000 SFF Edition kann auf noch 48 Compute Units und somit auf 6.144 CUDA-Prozessorkerne zurückgreifen. Die Workstation-GPU ist ganz auf Effizienz getrimmt.
20 GiByte GDDR6 an einem 160-Bit breiten Speicherinterface
Der auf Effizienz optimierte Grafikprozessor erhält Unterstützung von einem 20 GiByte große GDDR6-Grafikspeicher mit ECC-Support, welcher über ein von 160-Bit breites Speicherinterface angebunden wird und mit einer Geschwindigkeit von 16 GiBit/s arbeitet. Die Speicherbandbreite beträgt 320 GiByte pro Sekunde, während die Kommunikation mit dem System über PCIe 4.0 mit 16 Lanes erfolgen soll.
Eine stark beschnittene Geforce RTX 4070 Ti
Der direkte Vergleich mit der Geforce RTX 4070 Ti macht deutlich, in welchen Punkten der Hersteller die Nvidia RTX 4000 SFF Edition beschneiden musste, um ein dermaßen effiziente Workstation-Grafikkarte zu realisieren.
| Nvidia Geforce RTX 4070 Ti | Nvidia RTX 4000 SFF Edition | |
|---|---|---|
| Architektur | Ada Lovelace | Ada Lovelace |
| Grafikprozessor | AD104 | AD104 |
| Shadereinheiten | 7.680 | 6.144 |
| Compute Units | 60 | 48 |
| Grafikspeicher | 12 GiByte GDDR6X | 20 GiByte GDDR6 |
| Geschwindigkeit | 21 GiBit/s | 16 GiBit/s |
| Interface | 192-Bit | 160-Bit |
| TDP | 285 Watt | 70 Watt |
Von den Spezifikationen her spielt die Nvidia RTX 4000 SFF Edition am ehesten in einer Klasse mit der Geforce RTX 4080 Laptop GPU, die je nach Konfiguration mit 60 bis 150 Watt TDP plus maximal 25 Watt Dynamic Boost 2.0 arbeitet. Weitere Informationen liefert das offizielle Produktdatenblatt (PDF) der Workstation-Grafikkarte.
Nvidia RTX kommt auch in mobile Workstation
Neben der Nvidia RTX 4000 SFF Edition hat der Hersteller auf der GTC 2023 auch die mobilen Ableger RTX 5000, RTX 4000, RTX 3500 und RTX 3000 auf Basis der aktuellen Generation Ada Lovelace sowie die RTX A1000 und RTXA500 auf Basis des Vorgängers Ampere vorgestellt. Diese sollen als Workstation-GPUs für den mobilen Einsatz im Notebook dienen und ebenfalls besonders effizient zu Werke gehen.
Quelle: Nvidia
Nvidia RTX im Notebook
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Diese Speichermenge hätte der 4080 gut gestanden, 16 GB der 4070 und 12 GB der 4060.
Aber das wurde ja schon zu Genüge ausdiskutiert.
Die Karte ist der Nachfolger dieser hier, wenn ich das richtig sehe.
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Die Leistung ist für das kleine Power-Budget auch bei dem Vorgänger absolut beeindruckend und es ist schon interessant. Für eine Karte, die so klein ist wäre nur vermutlich niemand bereit 600-1000€ zu zahlen.
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Diese Speichermenge hätte der 4080 gut gestanden, 16 GB der 4070 und 12 GB der 4060.
Aber das wurde ja schon zu Genüge ausdiskutiert.
MfG
Raff