Nvidia Kepler: Entwurf einer Referenz-Platine des GK107 gesichtet
Zwischen all den Gerüchten um kommende High-End-Grafikkarten haben die Kollegen von VR-Zone neues Material zu Nvidias kommender Low-End-Riege sichten können. Es geht um ein Platinen-Design des GK107.
Nvidias GK107 soll in zahlreichen Gewändern als Einstiegs- bis hin zur Mainstream-Grafikkarte um die Gunst der Kunden buhlen. Im mobilen Sektor als N13-Geforce M-GPUs, als N14-Quadro-GPUs für professionelle Anwender und – was wohl viel interessanter sein dürfte – auch in Gestalt der D14 beziehungsweise 600er-Serie als dedizierte Grafikkarte für den Retail- und OEM-Markt. Laut VR-Zone würde der GK107 in zwei unterschiedlichen Varianten als Desktop-Karte erscheinen: als D14P1-10, basierend auf dem GK107-200 (512 MB DDR3), und dem D14M2-20 als GK107-300 (GDDR3/GDDR5). Inzwischen ist das vermeintliche PCB-Referenzdesign als CGI-Entwurf in den Weiten des Netz gelandet.
Die abgebildete GK107-Grafikkarte scheint der Platine einer Geforce GT 440 (GK107) sehr zu ähneln. So sind die Dimensionen beider Leiterplatten identisch und das Kühldesign scheint sich aus einem 11-Blatt-Lüfter und ringförmig angeordnete Aluminiumlamellen zusammenzusetzten. Wie die Quelle weiter ausführt, kommt ein 128 Bit breites DDR3/GDDR3/GDDR5-Speicherinterface zum Einsatz. Auf Seiten der Anschlüsse lassen sich zwei DVI- und ein Mini-HDMI-Port beziehungsweise ein Mini-Displayport erkennen. Einen VGA-Anschluss scheint es nicht zu geben.
Quelle: VR-Zone
In der Galerie: Die vermutlich wichtigsten 3D-Grafikkarten bis heute - Von 3dfx über Ati und Nvidia bis Power VR

Wenn die Karte für etwa 80€ beim Endkunden mit der Leistung ankommt, kann man absolut nicht meckern
Kleinere Chips werden in wesentlich größeren Stückzahlen verkauft, da kommt unterm Strich mehr Waferfläche bei rum. Man hat zwar etwas bessere Yields, weil ein Fehler nicht ganz so große Chips unbraubar macht, aber wenn man einen Pilotchip braucht, dann bietet sich eher die Oberklasse an - Vergleiche HD4770. Die sind oftmals schon deutlich kleiner, als die High-End-Chips, aber sie verkaufen sich noch nicht in gigantischer Zahl, weil sie kein OEM als Standard vorsieht.